Montag, 15. November 2010

Quo vadis, Germania......?

Mich macht grad so vieles betroffen. Ich lese in unseren blogs- und eine Nachricht ist übler als die andere. Die Humanisten fordern, weg mit der Kirchensteuer, und lamentiert, von Steuergeldern würden "solche wie Mixas Pension" bezahlt, nachzulesen hier.

Dann gibt es heuer Karrikaturpreise für unterirdisch-menschenverachtendes wie Cartoons auf Kosten kath Priester. Sowas wie DAS HIER lässt mich wirklich AM MENSCHEN ZWEIFELN. Wer kann sowas lustig finden??? Indessen haben gewisse kath. Laienverbände nichts Wichtigeres zu tun als ewig olle Kamellen aufzuwärmen,anstatt sich mal Gedanken darüber zu machen, wie sie den verfolgten Christen in islamischen Ländern helfen könnten.
Da wird die Volksbildung "bereichert" durch Bücher wie David Bergers Homo-Buch Als schwuler Theologe in der kath. Kirche" oder ein hetzerischer Reißer über Papst Benedikt XVI , der laut Umfragen ja für jeden 2. Katholiken "keine moralische Instanz " ist (das wiederum lässt mich an den KATHOLIKEN UNTER UNS VERZWEIFELN).

Andernorts wird auf Wunsch eines einzelnen Vaters(!) ein Kruzifix im Klassenraum abgehängt ("stört beim Lernen") während Christen im Irak für das Tragen eines Kruzifixes an etwa einer halsjette sofort erschossen werden. Von Mariendarstellungen im Kondom usw will ich hier gar nicht reden.

Der BDJK verfasst ein Gender-Credo und anderswo werden unter kirchlichem Deckmantel Kondome verteilt. Unsere Bischöfe schauen zu und bemühen sich um "Dialog".

Super- alles wunderbar, nicht?

All das lässt mich befürchten, daß es mit der Welt viel schlimmer aussieht als gedacht.

WO FÜHRT DAS HIN??

Kommentare:

  1. Nicht vom Islam alleine geht die größte Gefahr für das christliche Abendland aus, sondern zum großen Teil von einem Christentum, dass diesen Namen nicht mehr verdient.

    Jo Fichtel Facebook

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  2. Ja, es gibt Tage an denen mir die vielen schlechten Nachrichten auch schwer auf den Senkel gehen.

    Vielleicht sollten wir uns in der Blogoszese ab und zu überlegen wie wir andere mit unseren Posts etwas bieten, das aufbaut und zum Lachen bringt.

    Tätige Nächstenliebe gegen Novembertristesse sozusagen.

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  3. WO FÜHRT DAS HIN??

    Ganz einfach. Wer heute Kreuze abhängt, wird morgen Gefängnisse bauen müssen.

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  4. ganz einfach: in die durchsexualisierte Diktatur des Relativismus, in der sich alle, und auch viele von uns, so behaglich eingerichtet haben. Und BDKJ und Genosen wollten schon vor 20 Jahren lieber die 235. evangelische Kirche sein als Farbe bekennen. Von denen erwarte ich gar nix mehr. Dass diese Anbiederung an die "Moderne" uns nicht gut tut, merken diese Spezialisten gar nicht. Ein Trost: es MUSS besser werden, weil schlechter kanns kaum noch werden. Packen wir es an!

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  5. WO FÜHRT DAS HIN??

    In eine bessere Welt.

    Mit einer Trennung von Kirche und Staat.

    Euer Friedrich

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  6. Mir geht's ähnlich. Kann Dir da auch recht wenig Trost zusprechen, außer dem, den wir IMMER haben.

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  7. Ich überlege immer wieder das Lesen diverser Katholikenblogs zu beenden, weil ein Großteil der Beiträge darum kreist, wie schlecht die nicht katholische Welt ist und welche furchtbare Grenzüberschreitung hier oder dort wieder auf unsere Kosten stattgefunden haben.

    Wenn man ehrlich hinschaut auf unsere Mitmenschen, und sich nur ein paar Meter von der vertrauten Kirchengemeinschaft entfernt, dann fällt es doch wie Schuppen von den Augen wie tot die deutche Kirchengemeinschaft ist.
    Wahrscheinlich praktizieren in Deutschland mittlerweile mehr Menschen regelmäßiges Yoga als regelmäßiges Beten.
    So ist dieses Land geworden, steht damit in einer Reihe mit den meisten westlichen Kulturen und sicherlich hat auch die Kirche ihr Scherflein dazu beigetragen, das es so geworden ist.
    Aber darüber lamentieren?
    Für was?
    Wem nützt das?
    Der Kirche?
    Gott?
    Ihren Glauben?

    Zum Glauben gehört auch und vor allem ihn zu erkennen, gleich ob alleine oder in Gemeinschaft mit der Mehrheit.
    Und insbesondere auch bei Gegenwind.

    Jedoch bin ich mir auch sicher, das Sie das selbst wissen und von mir nicht daran erinnert werden müssen.

    Im Übrigen danke für ihren wunderbaren Blog. Er stellt mir ein große Bereicherung dar und gerne und immer wieder lese ich ihn regelmäßig.

    lg
    tom

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  8. Liebe Benedetta,
    angesichts dieser Unwörter und Untaten könnte man in der Tat verzagen!
    Nun hat uns Jesus mit seinem Leben gezeigt, dass Kreuze auch unseren Weg kreuzen. Zuweilen kann auch aus unserem Weg ein Kreuz-Weg werden. „Ein Jünger steht nicht über seinem Meister und ein Sklave nicht über seinem Herrn“ (Mt 10,25).
    „Ich bin die Wahrheit“ (Joh 14,6) – dies ist ein Wort des Herrn, woran viele Anstoß genommen haben und immer wieder nehmen: „Und sie nahmen Anstoß an ihm und lehnten ihn ab“ (Mt 13,57).

    Aber: Wer sich IHM ganz zuwendet, wird in reichem Maße beschenkt. Und er wird das Leben “in Fülle haben“ (Joh 10,10). Auch das ist seine Verheißung und diese gilt nicht erst für die himmlische Zukunft (dort erst recht), nein, sie beginnt schon hier, spürbar, erlebbar, erfahrbar so dass es in uns wirklich brennt (vgl. Lk 24,32), dort, wo wir IHM, unserem Heiland, begegnen im Wort und im Sakrament.
    Das zeigen übrigens auch zahlreiche Erzählungen von Christen und das lesen wir in allen Heiligen-Biografien.
    Von dieser Fülle und von dieser Freude müssen wir all den Suchenden, Verzweifelten, Unruhigen, Gottesleugnern, Frevlern erzählen. Und aus dieser Fülle können wir das leben, was die ersten Christen so auszeichnete: “Sie waren anders“.

    Noch ein Letztes: Vielleicht sollten wir öfter die Worte der Welt beiseite schieben und lieber den Rat des Apostels Jakobus beherzigen:
    „Nehmt euch das Wort zu Herzen, das die Macht hat, euch zu retten“ (Jak 1,21)
    (es hilft - garantiert!)

    Und schließlich: Lasst uns beten, am liebsten so: "... ohne Unterlass!" (1 Thess 5,17)
    (Es hilft, ich weiß das ...)

    Gott segne Dich und Deine Leser!

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  9. Besonders schade finde ich, dass Berger jetzt diese Welle reitet. Hab das Buch nicht gelesen, aber manches andere von ihm. Wirklich gut für Thomasinteressierte. Was das angeht, stehe ich immer noch zu "meinem" Berger.

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