Freitag, 31. Dezember 2010

Benedettas Jahresrückblick 2010

Angeregt durch mehrere Mitblogger, fasse auch ich mal zusammen:

Januar- März

habe ich noch keinen eigenen blog, sondern stöbere im Netz herum, stoße auf Alipius´blog "Am Römsten" und so auf die gesamte Blogoezese. Diese Monate sind schwierig, allethalben ist vom Missbrauch die Rede und ich gewöhne mir, der eigenen Gesundheit zugute, das Lesen von Leserbriefen in Säkularmedien und dann auch das konsumieren der Medien selber ab. Stattdessen lese ich mich durch die neu gefundene katholische Bloggerwelt und beschließe: ICH AUCH!

Im April wird, nach längerem Ringen um den Namen, IMPAVIDI PROGREDIAMUR ins Leben gerufen.Meine ersten postings drehen sich um die Causa Mixa .

Ich finde Spaß daran, Interviews süffisant zu kommentieren, wie dieser mit Claudia Roth und stelle lauter lustige Benedetto-Bildchenein.



Der Mai hat es in sich:

Ich schreibe meine erste Anklageschrift und kurz danach platzt mir endgültig der Kragen.Ich kündige meiner Psychotherapeutin und beschließe, die Dinge nun selbst in die Hand zu nehmen:

Der 17.5.2010 ist die Geburtsstunde von DEUTSCHLAND PRO PAPA. Noch ahne ich nicht, was da alles auf mich zukommen wird und das ist gut so.

Der Juni steht dann ganz im Zeichen der Vorbereitungen- wir erfahren Unterstützung durch viele Medien wie kath.net und Radio Horeb,die Tagespost, Medrum u.v.a- die Sache mit der Solidaritätskundgebung rollt.

Ich treffe Mitblogger Alipius in Rom



rege mich weiterhin über die Causa Mixa auf und gehe langsam mit meinen Mitarbeitern in den Endspurt für DpP.

Im Juli ist es dann soweit:

Mit enormem Gottvertrauen, einer großen Portion Naivität und vielen tollen Helfern haben wir es dann geschafft, am 11.7.2010 erstmals in Deutschland eine Solidaritätskundgebung für unseren Papst stattfinden zu lassen.

Neben nachlese und Presseecho beschließt das Team von DpP, weiterzumachen.

Da ich 1 Woche nach der Kundgebung einen schweren bandscheibenvorfall erleide und operiert werden muss, ist es im August recht ruhig in meinem blog.

Dennoch nehme ich am Kongress Freude am Glauben in Fulda teil und darf dort unsere Aktion vorstellen.

Im September schlägt dann die große Stunde: In Köln findet die Vereinsgründung von Deutschland pro Papa statt- genauer gesagt, des Trägervereins mit dem Namen PRO PAPA-SOLIDARITÄT MIT PAPST BENEDIKT XVI e.V.



Der Oktober plätschert so dahin, im Warten auf den Deutschen Amtsschimmel (Eintragung des Vereins) und einer Antwort aus Rom, die Ende Oktober endlich kommt, und ab da bereiten Regina und ich uns für die grpße Stunde vor:

Am 27.November fliegen wir nach Rom, bekommen eine Führung durch die Räume von Radio Vatican und erwarten mit Spannung den 1.12.

Der Dezember bringt nun die Erfüllung eines Lebenstraumes mit sich: Wir dürfen PAPA einen Bildband mit den schönsten Fotos der Kundgebungen überreichen.

papa audienz


Diese ganz und gar unvergessliche Begegnung ist hier nachzulesen.

Ansonsten hat es der Dezember noch in sich, wir beginnen, den Deutschlandbesuch von PAPA vorzubereiten und gewinnen als Mitstreiter KIRCHE IN NOT und Antonia Willemsen die Vorsitzende als Schirmherrin, dann auch Dr. Constantin von Brandenstein - Zeppelin und unser Ehrenmitglied Gabriele Kuby. Wir können noch einiges ins Rollen bringen und schauen zuversichtlich in das neue Jahr.

Gemeinsam und unverzagt lasst uns voranschreiten- AUGURI, VIVA IL PAPA und gutes neues Jahr 2011!!!

Wort zum Jahresschluss :-)

Einfach köstlich- und so passend zum Jahresschluß- zitiere ich hier aus dem blog von bee, wo sich im Artikel zum Thema Hand/Mundkommunion folgendes findet:


Ich auf jeden Fall, habe immer mehr den Eindruck, dass das Loch in dem wir hocken von uns selbst ausgeschachtet wurde und es relativ wenig Sinn macht darüber zu streiten, wer den jetzt wann mit der größeren Schaufel ans Werk gegangen ist, und ob Schaufeln denn jetzt grundsätzlich nachkonziliar sind und man deshalb mit ihnen Löcher grundsätzlich nicht zuschaufeln kann.
Lösungsorientiert wäre einfach rauszukrabbeln.


In diesem Sinne!!

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Mein Gebetsanliegen

...von neulich betreffend erreichte mich soeben eine sms, nach welcher Renate am 29.12. von Gott heimgeholt wurde. "Ihre Liebe galt Maria", schreibt die Tochter, sie hat gebetet, daß sie von Maria abgeholt wird, beten auch wir für Renate, daß sie nun im mütterlichen Schoß Mariens daheim und geborgen ist. Beten wir auch für die Hinterbliebenen um Trost und Kraft.

Dienstag, 28. Dezember 2010

Bis hierher und nicht weiter - die gelebte Ökumene...

...der höchste Vertreter der EKD zeigt anschaulich, wie weit man mit der Ökumene kommen kann: Bis zu einem bestimmten Punkt und eben nicht weiter.

Dass die Vorbehalte gegen den Papst aber so weit gehen, dass man ihn noch nicht einmal reden lassen will, stimmt mich schon bedenklich.

Wer auf facebook abstimmen will: Für die Rede des Papstes im Bundestag klicke hier!

Freitag, 24. Dezember 2010

Meine ganz persönliche Weihnachtsgeschichte

hat Michaela Koller von ZENIT für Euch aufgeschrieben.

Verbunden mit meiner Geschichte über die ganz persönliche Geburt Christi in MIR, wünsche ich allen blog Lesern gnadenreiche und gesegnete Weihnachten!

Viel Freude beim Lesen :

Ich war blind, jetzt kann ich sehen

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Schirmherrschaft "Wir fahren zum Papst"



Neben Antonia Willemsen, der Vorsitzenden des internationalen Hilfswerkes KIRCHE IN NOT, haben nun auch Graf Constantin von Brandenstein-Zeppelin, Präsident des Malteser Hilfsdienstes, sowie die Publizistin Gabriele Kuby die Schirmherrschaft für unsere Aktion übernommen.


Wir freuen uns sehr!

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Kaffee-an-den-Bildschirm-Pruster des Tages

Gefunden bei Politisch unpolitisches - trotz etwas mutlosem Titel. Der Pruster kommt im 1.Absatz:



Stern hat die Deutschen befragt, worauf sie an Weihnachten so alles verzichten können. In der Tat traten da einige Ergebnisse zutage, die überraschen. Wenig verwunderlich ist, daß 53% auf den Gottesdienstbesuch verzichten können. Bei dem gezeigten Bild kann ich das gut verstehen.

Dienstag, 21. Dezember 2010

Unterstützerliste für Deutschland pro Papa jetzt online

Tragt Euch ein in die Unterstützerliste , als Unterstützer, Ideengeber, Sponsor...!

DANKE!

Weihnachtswunsch

Ich möchte mich Elsas Weihnachtswunsch anschließen . Ich sage Euch: FRAGT ELSA! Fragt Alipius!- wie es in diesem schönen Artikel empfohlen wird!

Oder fragt MICH! Fragt doch uns katholische blogger!! Das nervt unheimlich, welche Menschen da zu kirchlichen Themen befragt werden, ehrlich!

Freitag, 17. Dezember 2010

Mein Bekennerschreiben auf "Sendezeit"

Hier ist mein Bekennerschreiben "Warum ich katholisch bin und bleibe" auf dem blog der Medienpastoral des Erzbistums Freiburg Sendezeit .

Schirmherrin für Deutschland pro Papa- Aktion "Wir fahren zum Papst!" gefunden

Wir freuen uns, heute verlauten lassen zu dürfen, daß

FRAU ANTONIA WILLEMSEN




die Schirmherrschaft für unsere Aktion



Deutschlandbesuch von Papst Benedikt XVI - "Wir fahren zum Papst!"



übernommen hat.


(© Kirche in Not) Antonia Willemsen ist die Nichte des Gründers der Ostpriesterhilfe Pater Werenfried van Straaten.

Seit 1960 trägt Frau Willemsen durch ihr unermüdliches und verantwortungsvolles Engagegement entscheidend zum erfolgreichen Wirken von KIRCHE IN NOT bei.

Im Laufe ihrer Jahrzehnte währenden Tätigkeit leitete sie als Generalsekretärin das internationale Sekretariat von KIRCHE IN NOT in Rom und Königstein und koordininierte die fünfzehn Nationalsekretariate über viele Jahre.



Chronik

Geboren in Eindhoven, Niederlande, am 11. Mai 1940
1946 – 1952: Grundschule “St. Angela Schule” in Eindhoven
1952 – 1957: Lyzeum “St. Catharina” in Eindhoven
1957 – 1959 Pädagogische Akademie “Cor Unum” in Eindhoven
1959 – 1960: Grunschullehrerin
1960 – 1964: Sekretärin Kirche in Not / Ostpriesterhilfe in Tongerlo, Belgien
1964 – 1970: Verantwortliche für das internationale Sekretariat von Kirche in Not / Ostpriesterhilfe” in Rom
1970 – 1972: Verantwortliche für die Latein-Amerika Abteilung von CEBEMO, einer niederländischen, halbstaatlichen Organisation für Entwicklungsprojekte in der Dritten Welt, in Den Haag, Niederlande
1973 – 1975: Generalsekretärin von Kirche in Not/Ostpriesterhilfe in Rom.
Auf Drängen des Gründers von Kirche in Not, Pater Werenfried van Straaten, übernahm Frau Willemsen 1972 die Aufgabe der Generalsekretärin von Kirche in Not. In dieser Funktion leitet Antonia Willemsen das Internationale Sekretariat des Hilfswerks und koordiniert die Arbeit der fünfzehn Nationalsekretariate. Im Internationalen Sekretariat werden die weltweiten Projekte bearbeitet und die Finanzen koordiniert. Außerdem wird dort die internationale Zeitschrift “Echo der Liebe” herausgegeben.
1975 – 2005: Generalsekretärin von Kirche in Not in Königstein, wohin das Internationale Sekretariat umgesiedelt wurde.


Die Aufgabe von Frau Willemsen als Generalsekretärin bestand aus der Leitung des Internationalen Sekretariates mit achtzig Mitarbeitern aus zwanzig verschiedenen Herkunftsländern sowie der Koordinierung der nationalen Sekretariate und den regelmäßigen Besuchen derselben vor allem zur Teilnahme an den Vorstandssitzungen. Hinzu kamen die Projektreisen.

Während ihres langen Wirkens an der Spitze des Hilfswerks hat sich Frau Willemsen besonders intensiv um die Kontakte mit der orthodoxen Kirche in Russland gekümmert.



Papst Johannes Paul II., Pater Werenfried, Antonia Willemsen im Jahr 1997

Als Werk päpstlichen Rechtes untersteht Kirche in Not der Klerus-Kongregation in Rom.

Regelmäßige Kontakte mit der Klerus-Kongregation, der Kongregation für die Ostkirchen, dem Medienrat, dem Einheitsrat, der Propaganda Fide, dem Päpstlichen Rat für die Familie und dem Päpstlichen Rat Cor Unum, erforderten regelmäßige Besuche in Rom, wohin Frau Willemsen erstklassige Kontakte unterhält.

Als Vorsitzende von CRTN (Catholic Radio and Television Network) leitete Frau Willemsen die Vorstandssitzungen und koordinierte die Zusammenarbeit mit der Projektabteilung von Kirche in Not. CRTN ist eine hundertprozentige Tochter von Kirche in Not. CRTN produziert TV-Sendungen, stellt Videofilme her und vermittelt Dokumentarfilme über die ganze Welt.





Papst Benedikt XVI. und Antonia Willemsen


Im Jahr 2001 wurde Antonia Willemsen in den Päpstlichen Rat COR UNUM berufen, 2002 auch in den Päpstlichen Rat für die Familie.

Im Jahr 2005 verlieh ihr Papst Johannes Paul II. das päpstliche Ehrenkreuz “Pro Ecclesia et Pontifice” (“für Kirche und Papst”).

Vom Oberhaupt der Russisch-Orthodoxen Kirche, Aleksij II., wurde sie mit dem “Orden der Heiligen, Apostelgleichen Fürstin Olga” ausgezeichnet.

Anfang 2006 hat Antonia Willemsen ehrenamtlich den Vorsitz des deutschen Zweiges von KIRCHE IN NOT übernommen.

Am 16. Januar 2006 erhielt Antonia Willemsen den mit 15.000 Euro dotierten Arnold-Janssen-Preis der Stadt Goch.

Perlenworte

Wie weit reicht doch die Ausstrahlung eines heiligmäßigen Mannes, der die Herzen anzurühren vermag mit seiner Art: sein sanftes Sprechen, seine herzliche Aufmerksamkeit, seine unermessliche geistige Tiefe, seine feine Bestimmtheit, seine außerordentliche Intellektualität und dabei durchdrungen von solch großer Bescheidenheit. Und er wirkt täglich durch das stete und geduldige Verkündigen von Gottes Wort.

Bernhard Luthe, Gründungsmitglied von Deutschland pro Papa, über Papst Benedikt XVI

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Der Papst kommt- wir sind da!

Zuversicht trotz realer Sicht auf die Lage auf Credo ut Intelligam , Bedenken in Berlin - all das kann uns nicht schrecken.

Der Papst kommt- wir fahren hin!Wir werden dasein. Viele werden dasein, die ihm zujubeln. Zusammen mit einigen anderen großen Organisationen wird auch Deutschland pro Papa seinen gut Teil dazu beitragen, daß der Papstbesuch in seiner Heimat auch diesmal ein Fest der Freude wird.

In die Hand versprochen.

Dienstag, 14. Dezember 2010

Ich bin konservativ!

Warum, erklärt Akatair hier ganz hervorragend, Danke :-)

Dienstag, 7. Dezember 2010

Gebetsanliegen

Bitte: ich werfe hiermit ein Gebetsstöckchen, fangt es bitte alle auf und betet um ein Wunder.

Es geht um meine sehr gute liebe Bekannte, die vor Jahren an Brustkrebs erkrankte, zwischendurch lange Remissionen hatte, und nun in einer Spezielklinik liegt- alles voller Metastasen. Sie selbst hofft mit ihrer Tochter und ihrem Mann auf ein Wunder. Sie glauben daran. Ich glaube auch daran und möchte Euch alle bitten, um dieses Wunder zu beten.

Wir und auch sie wissen, daß eine spontane Heilung einer solchen Krankheit relativ unwahrscheinlich ist- wir bitten nur um einige, geschenkte Jahre!

Sie ist wirklich ein zauberhafter Mensch, positiv und strahlend, ein Segen für alle. Sie heißt Renate .

Danke für Eure Fürbitte- ich werde mich an den Schmerzensmann Johannes Paul II wenden und zudem Judas Thaddäus (schwere Anliegen)bestürmen.

Gebet:


Judas Taddäus - Gebet in schweren Anliegen

Erbarmungsvoller heiliger Judas Taddäus, der du in der Kraft des heiligsten Namen Jesu mit deinen Händen so vielen Kranken die gewünschte Genesung des Leibes erteilt hast, komme auch Renate in ihrer Krankheit zu Hilfe. Strecke aus über ihr deine wundertätige Hand, damit sie die Gesundheit wieder erlange .. Wir versprechen dir, heiliger Judas Taddäus, deine Güte niemals zu vergessen, dich als unseren Helfer immer zu verehren und es andern zu offenbaren, welch ein mächtiger und wirksamer Fürsprecher du bei Gottes Thron in unseren Bedrängnissen bist. Amen.

Bitte nehmt auch an der Gebetsnovene teil, die ich gestartet habe - Einstieg jederzeit möglich, rotierend!


Weitere Gebete:


Heiliger Judas Taddäus, Apostel Jesu Christi und Märtyrer, herrlich an Tugenden, ein getreuer, schneller
Fürsprecher aller jener, die dich ehren und auf dich
vertrauen, du bist ein großer Patron und Helfer in
schweren Anliegen. Deshalb komme ich zu dir und flehe
zu dir aus tiefstem Herzensgrund: Komme mir zu Hilfe mit
deiner mächtigen Fürsprache! Du hast ja von Gott das
Vorrecht erhalten, jenen mit augenscheinlicher Hilfe
beizustehen, die fast an aller Hoffnung verzweifeln. Blicke
auf mich herab! Mein Leben ist ein Leben des Kreuzes,
meine Tage sind Tage der Trübsal, und mein Herz ist voll
von Bitterkeit. Meine Pfade sind mit Dornen bestreut und
mein Geist oft in düstere Gedanken versenkt. Unruhe,
Kleinmut und Mißtrauen wollen sich meiner Seele
bemächtigen. Die Vorsehung scheint meinen Augen
entschwunden, und der Glaube ist wankend in meinem
Herzen. Du kannst mich nicht in dieser traurigen Lage
lassen. Ich gehe nicht von dir, bis du mich erhört hast.
Eile mir doch zur Hilfe! Ich will ein Leben lang dankbar
sein, dich als meinen besonderen Patron verehren;
ich will Gott für seine Gnaden danken und deine
Verehrung nach Kräften fördern. Amen.


Lob und Danksagung

Herr Jesus Christus, in Vereinigung mit dem unaussprech-
lichen himmlischen Lob, mit dem die allerheiligste Dreifal-
tigkeit sich selber lobt und das von ihr ausfließt auf deine
gebenedeite Menschheit, auf Maria, alle Engel und Heiligen,
lobe, preise und benedeie ich dich und sage dir Dank für
alle Gnaden und Vorzüge, die du deinem auserwählten
Apostel und Märtyrer Judas Taddäus verliehen hast.
Ich bitte dich, du wollest mir, um seiner Verdienste willen,
deine Gnade verleihen und mir auf seine Fürbitte in allen
Nöten zu Hilfe kommen, besonders in der Todesstunde mich
stärken und schützen gegen die Wut meiner Feinde.
Amen.
Vater unser. Gegrüßet seist du, Maria. Ehre sei.


Aufopferung der heiligen Messe

Ewiger Vater! Ich opfere dir diese heilige Messe zuerst zu
deiner höchsten Ehre und Verherrlichung auf. Und zwar
möchte ich es tun mit solcher Liebe, Demut und Andacht,
mit solcher Meinung und Hingabe, wie dir dein lieber Sohn;
der ewige Hohepriester, Jesus Christus, sich selber auf-
opfert. Ich möchte dieses auch tun zur größeren Ehre und
Freude des heiligen Judas Taddäus und zur Danksagung für
alle ihm verliehenen Gnaden, für seine Glorie im Himmel und
für meine zeitlichen und ewigen Bedürfnisse. Amen.


Gebet in jedem Anliegen

Heiliger Apostel Judas Taddäus,
du mächtiger Fürsprecher am Throne Gottes, blicke
erbarmungsvoll auf uns, deine besonderen Pflegekinder.
Dir empfehlen wir mit großem Vertrauen alle Anliegen
unserer Familien. Erflehe uns, wessen wir für unser
irdisches Dasein bedürfen, segne unsere Arbeiten und
Mühen um das tägliche Brot, damit wir um so freudiger
und ungehinderter uns dem Dienste Gottes widmen
können. Durch deine Fürbitte wende alles Unheil, Krank-
heiten und wohlverdiente Strafen von uns ab. Erwirke uns
Hilfe in allen Nöten und Anliegen; denn auf dich setzen
wir unser ganzes Vertrauen, der du selbst in verzweifelten
Fällen so oft Hilfe und Erhörung vermittelt hast. Amen.
Vater unser. Gegrüßet seist du, Maria. Ehre sei.

Kath.Net Interview zur Papstaudienz

Danke an Kath.net , das das Interview anlässlich unserer Papstaudienz ungekürzt veröffentlicht hat! Mich freut es sehr, einer breiten Öffentlichkeit das alles mal so in aller Ausführlichkeit sagen zu dürfen , was ich über unseren Papst zu sagen habe! :-)

Auguria: An diesem Ort

Auguria: An diesem Ort:

"Ich will Widerstand leisten gegen den Fortschritt von einem Punkt, an dem die Wiege meines Lebens steht; weil ich glaube, dass es diesen Ortnicht mehr gibt, wenn ich mich von ihm fort bewege, und weil ich dann in die Irre gehe, wenn ich nicht mehr finde, was ich verließ, weil ich nicht mehr dorthin zurück kehren kann, wohin Gott mich setzte, um diese leere Stelle auszufüllen, die niemand sonst ausfüllen kann. Dich liebe ich an diesem Ort, weil du bist, wer du bist. "

Das ist SO SCHÖN, daß ich es auch hier in meinem blog festhalten möchte. Danke, Winterspecht

zur Sache "fortes-fide"

Ich klaue zunächst mal die Linkrutsche von Elsa und möchte selber auch gar nicht so arg viel dazu schreiben.

Nur eines: die Frage der Schuld ist noch nicht geklärt. Die Beschlagnahmung eines PCs und angeklickte inderpornografische Seiten allein machen noch keinen Pädophilen und machen noch niemanden schuldig. Hier gilt- für mich- erstmal: keiner ist schuldig, bevor seine Schuld nicht zweifelsfrei erwiesen ist. Niemand (!) von uns allen kennt die Umstände, unter denen es zu den klicks gekommen ist, okay?

Sollte er schuldig sein, wird sich das herausstellen, das ist aber nicht unsere Aufgabe, da kümmert sich die Staatsanwaltschaft drum. Beten wir, daß die Wahrheit zutage tritt und keine Vorverurteilungen statt finden.

Dann kann sich immernoch jeder überlegen, was er sich so für Gedanken macht.
Große Töne spucken a la "ich bin ja sooo enttäuscht " und "fühle mich sooo betrogen" etc sind erstens verfrüht und zweitens müssen nicht sein.

Geht ins Kämmerlein, betet, schaut auf Euch selber. Urteilt nicht und richtet nicht.

P.S. gerade fand ich einen Beitrag bei Pro spe salutis der mir aus dem Herzen spricht. Danke, Bruder.

Montag, 6. Dezember 2010

Portal zur katholischen Geisteswelt

Danke an unser Ehrenmitglied P. Recktenwald fürs veröffentlichen!

Portal zur katholischen Geisteswelt

2. Beitrag von oben!

Schöner blog....:-)

...der NEUE ....besonders einladend das schöne Papa- Bild!

Ad MULTOS, Auguria!

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Deutschland pro Papa bei der Audienz bei PAPA




Regina Steinert und ich, die Initiatorinnen der Kundgebungen von DpP, durften am 1.12.2010 dem Heiligen Vater nach der Generalaudienz persönlich einen Bildband mit den schönsten Fotos der Kundgebungen in Köln und München überreichen. Eine Begegnung, die uns verändert hat.

Es folgt eine fast unbearbeitete Beschreibung, so wie sie noch ganz unter dem Eindruck der Begegnung am selbigen Abend niedergeschrieben wurde.

1.12.2010, 18 Uhr

Also Regina und ich waren schon furchtbar aufgeregt und standen im Regen bereits um kurz vor 8 da, was sich im Nachhinein als unnötig erwies. Aber man weiß ja vorher nie. Wir gingen dann um halb 9 rein, nach mehrfacher Personenkontrolle wurden uns 2 Stühle vor der Bande der linken Reihe zugewiesen.

Neben uns links 2 nette fränkische Priester, rechts der Sprecher von Kard. Marx .

Dann war irgendwann endlich die Audienz rum und wir stellten uns auf. Ich stand da mit dem Bildband in der Hand, mir zitterten ja sowas von die Knie. Regina hatte unsere beiden Bücher LICHT DER WELT nebst Brief an Don Georgio mit der Bitte um Signatur durch Papa, außerdem hatte ich noch den Brief vom Forum Deutscher Katholiken dabei sowie den Brief von DpP an PAPA.

Zunächst haben wir PAPA nicht gesehen, als wir da so standen, andere (größere) standen vor uns. Aber dann lichtete sich die Reihe und es waren nur noch ein paar Meter. Wir sahen PAPA da stehen, so nah, wie wir ihn noch nie gesehen hatten und ich sagte zu Regina die ganze Zeit OH MEIN GOTT O MEIN GOTT usw. Wir kniffen uns dauernd in die Arme und hielten uns die Hand. Dann war es soweit: GO AHEAD sagte der Security Guide und dann standen wir vor IHM. Ich knickste und sagte nur: "PAPA!". Er sah den Bildband und sagte sofort: "AH, Ihr seid die von Deutschland pro Papa, mein Bruder hat gestern ja auch einen Bildband bekommen von Eurer Kollegin in Regensburg!"!! (Roswitha Biersack hatte Georg Ratzinger Dienstags in Regensburg um 7 Uhr in der Frühmesse abgepasst und ihm den Bildband geschenkt, jener hat ihm das dann gleich am Telefon gesagt). Ja und dann sagte ich ihm, daß die Presse in Deutschland lügt, daß sie das Bild verfälscht, daß es sehr viele Katholiken gibt, die ihren Papst und ihre Kirche lieben- so wir wir ihn lieben, und daß wir von DpP weiterhin auch alles tun werden, damit die Einheit innerhalb der kath. Kirche in Deutschland wieder hergestellt wird und auch sein Bild richtig gestellt wird. Ich sagte ihm auch, daß ich ihn liebe und ihm sehr danke für alles, für seine Schriften usw. Er bedankte sich sehr und war sehr gerührt.

Regina übergab dann die Bücher an Georg Gänswein, er sagte direkt, aha, wollt ihr eine Signatur, habt ihr die Adresse dabei. Wir sagten, ja das wäre toll. DG grinste die ganze Zeit wie ein Honigkuchenpferd und meinte dann so: "das wird ja ein dolles Weihnachtsgeschenk, ne? hehehehe! ":-)

Es war furchtbar rührend und Papa ist so klein und zart , viel mehr wird dies deutlich als auf Fotos oder im TV...und erkältet ist er auch und er hat meine beiden Hände gehalten ,bestimmt eine halbe Minute, er ist die Sanftheit und Güte in Person, er wirkt so zerbrechlich, kaum zu glauben was alles auf seinen Schultern lastet. Diese Begegnung hat uns nochmals bestärkt, ALLES was in unseren Kräften steht zu tun speziell für Berlin, daß er freudig empfangen wird.

Wir weisen jetzt schon darauf hin, daß ihr auf unserer homepage bald über unsere Aktivitäten und wie ihr mitmachen könnt etwas finden werdet.

Er hat eine Aura der Liebe und Sanftmut, der Demut und der Bescheidenheit, ich habe noch niemals einen solchen Menschen getroffen und es wird mir für mein Leben ganz unvergesslich sein. Es ist mir speziell nach dieser Begegnung unbegreiflich, wie IRGENDJEMAND ihn NICHT mögen kann. Er hat ja solch einen brillianten Geist, ist so durchdrungen vom Licht Jesu, ja, er wirkt vergeistigt, wenn er so dasteht.

Güte, Liebe, Bescheidenheit, Sanftmut. Das sind die Worte, die ihn beschreiben. Dies ist kein von Menschen gewählter Papa, nur vordergründig. Er ist erwählt und das aus gutem Grund. Was hat er uns nicht schon geschenkt, allein sein neustes Buch LICHT DER WELT ist ein wunderbares Vermächtnis.Wie ich es schon oft in Interviews sagte: dieser Mann ist ein Jahrhunderttheologe, und ich schätze, daß man seine wahre Größe wohl erst nach seinem Heimgang erfassen wird. Durch ihn, den "einfachen Arbeiter im Weinberg des Herrn", zeigt Gott uns Jesus, das Licht der Welt.

Jeder, der heute über ihn schimpft, weiß nicht, welch ein Mensch er ist. Beim Gedanken an den Blick aus seinen Augen in die meinen, denke ich an das Lied "If you don´t know me by now- you will never , never know me..".

Ja, ich kannte ihn schon zuvor, aber ich wünschte, alle menschen könnten ihn so sehen. Ich hoffe und bete, daß in Berlin 2011 genau so die Herzen schmelzen wie in England, wo die Journalisten und Gegner auf den "Rottweiler Gottes" gewartet haben und mit den Füßen scharrten, ihn anzugreifen, um ihn dann hoch zu loben und sich begeistert von seinem Charisma zu zeigen- PAPA hatte die Herzen der Briten im Sturm erobert.

Ein Mann, den man in einen dunklen Raum stellen könnte- selbst da würde er noch leuchten.

Ich fühle mich wahrhaft gesegnet und auf großartigste Weise reich beschenkt. Dafür bin ich sehr, sehr dankbar.

Weitere Fotos HIER !!

Dienstag, 30. November 2010

Deutschland pro Papa bei Radio Vaticana



Wir hatten am 29.11. eine sehr interesssante Führung durch die Räume von Radio Vatican- Danke hiermit an Mario Galgano!

Die Führung durch Radio Vatikan war äußerst interessant. Wenn man das Gebäude von Radio Vatikan betritt, betritt man vatikanisches Staatsgebiet.

Gegründet wurde Radio Vatikan 1931 während des Pontifikates von Papst Pius XI. Über Mittelwelle und Kurzwelle wird in die ganze Welt gesendet.

Wir bekamen den Vatikanischen Pressesaal gezeigt, mit dem großen Bild mit den Gesichtern der Päpste, angefangen ab Papst Pius XI., unter dessen Pontifikat Radio Vatikan gegründet wurde.




Herr Galgano hat vor diesem Bild ein Foto von uns gemacht.




Im weiteren Verlauf hängen dann Schwarzweißfotos u.a. von Papst Paul VI., Johannes XXIII. und unserem 33-Tage-Papst Johannes Paul I. in dem Raum bei ihren Tätigkeiten im Zusammenhang als Papst mit Radio Vatikan.Besonders interessant sind die Ausstellungsstücke- Originale der damaligen Mikrofone.





Wir bekamen dann außerdem Studio- und Arbeitsräume von Radio Vatikan gezeigt sowie eine Kapelle, wo Gottesdienste in den verschiedensten Sprachen gefeiert und aufgezeichnet und auch in alle Welt ausgestrahlt werden.







Kapelle:









Insbesondere für die in China verfolgten chinesischen Katholiken ist dies die einzige Verbindung zu ihrer Kirche und ihrem Glauben, da ja in China die Regierung die Autorität des Papstes extrem ablehnt und chinesiche Katholiken extrem verfolgt, weshalb eine katholische Staatskirche in China gegründet wurde um die aggressive Ablehnung der chinesischen Regierung des Papstes und seiner Autorität zu zeigen.

Rom- und papsttreue chinesische Katholiken riskieren ständig ihr Leben. Regelmäßig werden Bischöfe und Kardinäle festgenommen. In dem Zusammenhang hat sich in China eine katholische Untergrundkirche gegründet nach dem Motto, wie DpP gegründet wurde: "Man muss sich nicht alles gefallen lassen, sondern mit Mut und Einigkeit gegen Drangsalierungen jedweder Art Widerstand gegen die Idiotie des momentanen Zeitgeistes leisten".

Herr Galgano erläuterte uns dann auch in diesem Zusammenhang das Sende-Chart, aus dem klar erkennbar wird, was für eine großarte missionarische und evangelisierende Arbeit Radio Vatikan leistet- gerade in den Ländern, in denen Christen verfolgt werden. Denn Fernsehen und Internet kann man zensieren- Ultrakurzwelle evtl auch noch, aber nicht Kurz- und Mittelwelle, und somit haben Angreifer keine Chance, Radio Vatican anzuzapfen!


Von der Terrasse von Radio Vatikan hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Engelsburg und wir konnten außerdem sehen, dass der Tiber Hochwassser hat.




(Zum Schluss waren wir am Büro von Vatikansprecher Lombardi, der uns jedoch nicht den Gefallen tat und in dem Moment aus seinem Büro óder den Flur entlang kam).
Wir von DpP danken an dieser Stelle nicht nur Mario Galgano, sondern auch Radio Vatikan für seine Arbeit!!

Freitag, 26. November 2010

Die für mich wichtigsten Aussagen aus dem LICHT DER WELT

Für mich persönlich sind die wichtigsten Aussagen, also jene, die mich in besonderer Weise berührt und getröstet haben, diese:

Vielleicht das Wichtigste: Schauen wir nicht immer nur auf Deutschland. Lassen wir uns nicht entmutigen- schauen wir auf die allumfassende Kirche:


Von Europa alleine aus betrachtet hat es den Anschein, dass sie im Niedergang ist. Aber das ist nur ein Teil des Ganzen. In anderen Erdteilen wächst und lebt sie, ist sie voller Dynamik. Die Zahl der Neupriester ist in den letzten Jahren weltweit gestiegen, auch die Zahl der Seminaris ten. Wir erleben auf dem europäischen Kontinent nur eine bestimmte Seite und nicht auch die große Dynamik des Aufbruchs, die anderswo wirklich da ist und der ich auf meinen Reisen und durch die Besuche der Bischöfe immer wieder begegne.


Tröstlich: wir leiden nicht allein. Jesus nimmt uns mit in seinen Schmerz, und unser Heiliger Vater ist in geistiger Kommunion mit allen Gliedern des Leibes Christi, der die Kirche ist, verbunden- auch mit uns.

Aber immer muss die Kirche, muss der Christ, muss vor allem der Papst darauf gefasst sein, dass das Zeugnis, das er abzulegen hat, Skandal wird, nicht angenommen wird, und dass er dann in die Situation des Zeugen, des leidenden Christus hineingerückt wird. Dass die frühen Päpste alle Märtyrer waren, hat seine Bedeutung. Zum Papst gehört nicht, dass er als glorreicher
Herrscher dasteht, sondern dass er für jenen Zeugnis ablegt, der gekreuzigt wurde, und dass er bereit ist, auch selbst in dieser Form, in der Bindung an Ihn, sein Amt auszuüben.

Die klare Aussage, daß mit uns der Heilige Vater unter den Missbrauchsfällen stark gelitten hat, daß es normal ist, wenn man im Innersten getroffen war. Daß unsere Gefühle normal waren, und wir nicht auf die Stimmen derer hören sollen, die sagen "Ach, das hat doch mit Dir nichts zu tun, warum machst Du Dich so verrückt".


Das Priestertum plötzlich so verschmutzt zu sehen, und damit die katholische Kirche selbst, in ihrem Innersten, das musste man wirklich erst verkraften. Aber
es galt, nicht zugleich den Blick dafür zu verlieren, dass es in der Kirche das Gute gibt und nicht nur diese schrecklichen Dinge.



und schließlich macht er mir und uns Mut:


Das alles hat uns schockiert und erschüttert mich nach wie vor bis ins Innerste. Doch der Herr hat uns auch gesagt, dass es im Weizen das Unkraut geben wird,
aber dass die Saat, Seine Saat, dennoch weiterwachsen wird. Darauf vertrauen wir.

Über die Freiheit:


Wir müssen wieder erkennen, dass wir nicht einfach in der Beliebigkeit leben
dürfen. Dass Freiheit nicht Beliebigkeit sein kann. Dass es gilt, eine Freiheit zu lernen, die Verantwortung ist.



Für viele ist der praktische Atheismus heute die normale Lebensregel. Es gibt vielleicht irgendetwas oder irgendjemanden, denkt man, der vor Urzeiten einmal die Welt angestoßen hat, aber uns geht er nichts an. Wenn diese Einstellung zur allgemeinen Lebenshaltung wird, dann hat die Freiheit keine Maßstäbe mehr, dann ist alles möglich und erlaubt. Deshalb ist es ja auch so dringlich, dass die Gottesfrage wieder ins Zentrum rückt. Das ist freilich kein Gott, den es irgendwie gibt, sondern ein Gott, der uns kennt, der uns anredet und uns angeht – und der dann auch unser Richter ist.

Und last but not least- etwas zur Toleranz . Sehr aufschlussreich- so habe ich das bisher gar nicht betrachtet.


Es breitet sich eine neue Intoleranz aus, das ist ganz offenkundig. Es gibt eingespielte Maßstäbe des Denkens, die allen auferlegt werden sollen. Diese werden dann in der sogenannten negativen Toleranz verkündet. Also etwa,
wenn man sagt, der negativen Toleranz wegen darf es kein Kreuz in öffentlichen Gebäuden geben. Im Grunde erleben wir damit die Aufhebung der Toleranz, denn das heißt ja, dass die Religion, dass der christliche Glaube sich nicht mehr sichtbar ausdrücken darf. Wenn man beispielsweise im Namen der Nichtdiskriminierung die katholische Kirche zwingen will, ihre Position
zur Homosexualität oder zur Frauenordination zu ändern, dann heißt das, dass sie nicht mehr ihre eigene Identität leben darf, und dass man stattdessen eine abstrakte Negativreligion zu einem tyrannischen Maßstab macht, dem jeder folgen muss. Das ist dann anscheinend die Freiheit – allein schon deshalb, weil es die Befreiung vom Bisherigen ist.
Es gibt natürlich noch viele viele andere wichtige Aussagen, Worte wie Perlen in diesem Buch, aber nach dem ersten Lesen sind diese Punkte mir besonders haften geblieben.
Danke, Benedetto!!

Sonntag, 21. November 2010

NEIN, DER PAPST ERLAUBT KONDOME NICHT

Hedda Christine Acker hat einen interessanten Kommentar geschrieben , in welchem sie auch für theologisch nicht Versierte in verständlicher Form anhabd des "Bankräuber-Beispiels" die Kondomverbotsgeschichte nochmal darlegt:

"Der Osservatore hat wohl entgegen der Absprache ein paar Sätze aus dem Buch veröffentlicht, die von so ziemlich allen Medien so verstanden wurden, wie der Spiegel sie auch verstanden hat. Dabei ignorieren die aber alle, dass es keine lehramtliche Verlautbarung gibt, der Papst auch in seinem Interviewbuch Kondome nicht erlaubt hat, und die Sätze natürlich aus dem Zusammenhang gerissen sind. Was der Papst wohl als Privatmeinung geäußert hat, ist, daß es natürlich besser ist, wenn ein Bankräuber eine ungeladene Waffe dabei hat, weil er dann nicht versehentlich aus Panik jemanden erschiessen kann. Davon ungeachtet ist ein Bankraub, mit oder ohne Pistole, schwere Sünde. Wenn ein Bankräuber jedoch absichtlich die Munition entfernt, ist das nen Tacken verantwortungsvoller als mit Munition in den Laden zu stürmen. Insgesamt wäre der Problematik jedoch mehr gedient, wenn der Bankräuber nicht stehlen würde, und nicht mit Gewalt drohen würde. Der Papst betont aber mehr als ich gerade, daß Bankraub so oder so Sünde ist, es aber vielleicht einen kleinen Schritt hin zu einem moralisch verantworten Leben sein KÖNNTE, wenn ein notorischer Räuber irgendwann auf die Idee kommt, es sei womöglich besser, die Munition vorher rauszunehmen. Das kann aber nur der erste Schritt hin zu der Erkenntnis sein, daß er die Knarre ganz stecken lassen sollte und zur Bank nur zu gehen hat, wenn er ne Überweisung einwerfen will, und nicht, um fremdes Geld zu klauen. So. Und das kann man ziemlich gut auf die Kondomproblematik übertragen, das bißchen Denksport kriegt man auch an nem Sonntag hin. Schöner Link, für alle, die halbwegs Englisch können: http://www.ncregister.com/blog/the-pope-said-what-about-condoms"

Danke Hedda!

Stolz, katholisch zu sein...

Wunderschönes Zitat, gefunden bei Schattenschrift:

Mir ist schon klar, dass es in der Kirche auch viele Missstände gibt, aber ...

"Pierre Termier, ein Freund Léon Bloys, hielt einmal vor dem Kongress der Vereinigung katholischer Studenten in Bordeaux eine Ansprache, in der er unter anderem sagte:
'... Lassen sie mich Ihnen auch dazu Glück wünschen, dass sie katholisch sind. Seien sie stolz, zu dieser so angefochtenen, verrufenen, verleumdeten und heftig angegriffenen Kirche zu gehören, die Gegenstand so vieler versteckter oder gewaltsamer Verfolgung ist, und die inmitten von Beleidigungen unverwundbar und unermüdlich ihren Weg fortsetzt, die Augen zum Himmel erhoben und auf ihren Lippen immerfort das leise Beten der Psalmen und Hymnen. Man hielt sie für tot; aber sie ist lebendiger als je. Größte Schriftsteller und Denker, reinste Dichter, prachtliebendste Künstler, selbständigste und kühnste Gelehrte neigen sich vor ihr und grüßen sie demütig. Und einige von ihnen, die ihren Weg in schlimmsten Finsternissen tappend gesucht haben und von sehr weiten Fahrten zurückkehren, fallen auf die Knie und zerfließen in Tränen, sobald sie den Fuß in den Vorhof ihrer Tempel setzen.'"(aus: Das Glück katholisch zu sein, Benedikt Welser, Kanisius Verlag, Rottenburg, 1963)

Freitag, 19. November 2010

Entschuldigung abgelehnt!

Ich darf auf einen hervorragenden Artikel bei Kopten ohne Grenzen hinweisen.

Dier Artikel hat mich sehr berührt, denn, wie es auch in einem Kommentar dazu heißt, aus ihm spricht das gequälte Herz eines Christen, mehr noch, das Leid eines ganzen Volkes, egal ob im Irak oder anderswo.

HT an Alipius

Montag, 15. November 2010

Quo vadis, Germania......?

Mich macht grad so vieles betroffen. Ich lese in unseren blogs- und eine Nachricht ist übler als die andere. Die Humanisten fordern, weg mit der Kirchensteuer, und lamentiert, von Steuergeldern würden "solche wie Mixas Pension" bezahlt, nachzulesen hier.

Dann gibt es heuer Karrikaturpreise für unterirdisch-menschenverachtendes wie Cartoons auf Kosten kath Priester. Sowas wie DAS HIER lässt mich wirklich AM MENSCHEN ZWEIFELN. Wer kann sowas lustig finden??? Indessen haben gewisse kath. Laienverbände nichts Wichtigeres zu tun als ewig olle Kamellen aufzuwärmen,anstatt sich mal Gedanken darüber zu machen, wie sie den verfolgten Christen in islamischen Ländern helfen könnten.
Da wird die Volksbildung "bereichert" durch Bücher wie David Bergers Homo-Buch Als schwuler Theologe in der kath. Kirche" oder ein hetzerischer Reißer über Papst Benedikt XVI , der laut Umfragen ja für jeden 2. Katholiken "keine moralische Instanz " ist (das wiederum lässt mich an den KATHOLIKEN UNTER UNS VERZWEIFELN).

Andernorts wird auf Wunsch eines einzelnen Vaters(!) ein Kruzifix im Klassenraum abgehängt ("stört beim Lernen") während Christen im Irak für das Tragen eines Kruzifixes an etwa einer halsjette sofort erschossen werden. Von Mariendarstellungen im Kondom usw will ich hier gar nicht reden.

Der BDJK verfasst ein Gender-Credo und anderswo werden unter kirchlichem Deckmantel Kondome verteilt. Unsere Bischöfe schauen zu und bemühen sich um "Dialog".

Super- alles wunderbar, nicht?

All das lässt mich befürchten, daß es mit der Welt viel schlimmer aussieht als gedacht.

WO FÜHRT DAS HIN??

Dienstag, 9. November 2010

Och nö!!

Das ist echt schwer zu schlucken! Laut diesem ZDF Typentest bin ich KARL MARX!!!

Naja, dafür schreib´ich laut FAZ Test wenigstens wie Goethe....

Sonntag, 7. November 2010

Weltverfolgungsindex 2010

Open Doors veröffentlicht jedes Jahr eine Liste von 50 Ländern, in denen Christen aufgrund ihres Glaubens am stärksten verfolgt werden.

Hier gehts zur Platzierung.

Werde aktiv und mach mit bei der Gebetskampagne von OPEN DOORS Gefährlicher Glaube! Werde Gebetspate!

Samstag, 6. November 2010

Wo Gott weint

Kurzclip über die Situation der Christen im Irak.

Wo Gott weint

...und wo ich an meine Grenzen stoße:diesen Bericht fand ich bei Gespräche am Jakobsbrunnen

Ich konnte den Bericht nicht zuende lesen.

Schenken wir uns doch dieses Jahr einmal nichts zu Weihnachten- spenden wir das Geld !

Werde Moslem, geh- oder stirb!

Einem Aufruf von Elsa folgend, werde ich in der nächsten Zeit meinen Schwerpunkt auf die Christenverfolgung im Irak legen. Es ist wahr: während die mehrheitliche Öffentlichkeit der katholischen Kirche in Deutschland nichts besseres zu tun hat, als über Frauenordination und Zölibat zu diskutieren, werden Christen im Irak systematisch abgeschlachtet.

Da gibt es eine online-Umfrage vom BR "Soll der Zölibat abgeschafft werden?" , anstatt einen Aufruf zu Protesten gegen diesen Völkermord.

Ein besonders perfides Beispiel fand ich soeben in der WELT:

Hier rufen Imame zur Christenverfolgung auf. Öffentlich. Zum Abschuss freigegeben.Sie fahren durch die Straßen von Mosul und rufen durch Megaphone zum Töten auf. Im Wortlaut:


„Christen von Mosul“, hallte es durch die Straßen der drittgrößten Stadt Iraks, „ihr habt drei Möglichkeiten: entweder ihr werdet Muslime oder ihr verlasst die Stadt oder wir bringen euch um!“


Menschen werden auf offener Straße erschossen, wenn sich herausstellt, daß sie Christen sind.

Nicht nur die Dinge, die kurz in den Medien auftauchen, wie die Ermordung der Christen in Bagdad geschehen, das sind keine Einzelfälle! Es geschieht Tag für Tag!

Es kann nicht sein, daß wir hier in Deutschland uns mehr Gedanken darüber machen, was man alles in der Kirche so verbessern könnte oder in Spanien Menschen nichts besseres einfällt, als einen "Homo Kuss flashmob" vor den Augen des Papstes zu arrangieren , während im Nahen Osten Glaubensbrüder hingemetzelt werden.

Richten wir doch mal unseren Fokus auf wirkklich wichtige Dinge (ich schliesse mich da absolut mit ein) und überlegen wir, was WIR tun können! Zum Beispiel:


So können Sie den verfolgten Christen im Irak helfen:

•Beten Sie für die verfolgten Glaubensgeschwister
•Stellen Sie in unserer Virtuellen Kapelle eine Kerze auf
•Helfen Sie mit Ihrer Spende
•Hier können Sie sicher und direkt online spenden
•Unterstützen Sie die Priester mit Ihren Mess-Stipendien

Infos hier KIRCHE IN NOT

Donnerstag, 4. November 2010

Erzbischof Leonard: was er wirklich sagte

...und was die Presse daraus macht, ist wie so oft sehr interessant.Der Erzbischof ist kürzlich in Kritik geraten- unter Anderem wegen seiner angeblichen Äußerung, AIDS sei eine "Strafe Gottes". Ein Homosexueller Anwalt will ihn nun verklagen, nachdem dieser die entsprechende Aussage des Erzbischofs in dessen kürzlich ins niederländische übersetzte Buch entdeckt hatte.

Was aber steht nun wirklich in dem Buch von Erzbischof Leonard? Die Antwort ist hier zu finden

Die Übersetzung also im Wortlaut:



Frage: Was denken Sie über Aids? Sehen Sie darin eine „Strafe Gottes“ infolge der sexuellen Befreiung?

Leonard: Man hat Johannes Paul II. einmal die Frage gestellt: „Ist Aids eine Strafe Gottes?“ Er hat mit viel Weisheit geantwortet: „Es ist sehr schwer, die Absichten Gottes zu erkennen.“ Meinerseits würde ich ganz und gar nicht mit diesen Worten argumentieren.
Äußerstenfalls könnte man in dieser Epidemie eine Art immanenter Gerechtigkeit sehen, ganz und gar nicht eine Strafe, ein bisschen wie - mit Blick auf die Ökologie - wenn man die Umwelt schlecht behandelt; das endet dann damit, dass sie uns ihrerseits schlecht behandelt.

Und wenn man die menschliche Liebe schlecht behandelt, vielleicht rächt sie sich dann, ohne dass es dafür der Intervention einer transzendenten Ursache bedürfte. Vielleicht handelt es sich um eine immanente Gerechtigkeit. Aber was die unmittelbaren Gründe angeht, da ist es Sache der Mediziner zu sagen, wie die Krankheit entstanden ist, wie sie sich anfangs übertragen hat, wie ihre Übertragungswege sind... Wenn Sie eine eher allgemeine Überlegung hören möchten, dann würde ich sie eher in der Ordnung einer gewissen immanenten Gerechtigkeit sehen. Die körperliche Natur zu misshandeln führt dazu, uns zu misshandeln, und die tiefe Natur der menschlichen Liebe zu misshandeln endet immer damit, Katastrophen auf allen Ebenen zu erzeugen.



Zitat Ende.

Daß der Erzbischof damit nicht die durch Bluttransfusionen und dgl unverschuldet Infizierten meint, dürfte dem denkenden Menschen klar sein?

Ich kann nichts diskriminierendes an dieser Aussage finden. Ich kann es der Öffentlichkeit aber auch nicht verdenken, daß sie empört ist- wenn sie solche perfide verfälschten Medienmeldungen vorgesetzt bekommt wie "Erzbischof bezeichnet AIDS quasi als Strafe Gottes oder "ausgleichende Gerechtigkeit".

Differenziertes Betrachten war schon immer eine Kunst.

Mittwoch, 3. November 2010

Wiener Dompfarrer und der kuschelige Rosenkranz- ein Gastkommentar

Wie bereits mehrfach zu lesen war, hat sich der Wiener Dompfarrer Toni Faber missverständlich bis negativ über das Rosenkranzgebet und den Zölibat geäußert.

Mit Erlaubnis des Autors veröffentliche ich hier einen kath.net- Leserkommentar, der alles zusammenfasst, was es meiner Meinung nach zu diesem Thema/diesen Themen zu sagen gibt. Es freut mich, diesen hervorragenden Artikel hier zur Verfügung stellen zu dürfen.

Realität

Ich schreibe diesen Beitrag in der ausdrücklich Annahme, dass die Informationen über die Äusserungen des Wiener Dompfarrers, Herrn Toni Faber, zutreffen: als westeuropäischer Katholik, der mit Interesse die Entwicklungen in der kath.Kirche im deutschsprach.Raum,so, wie sie bei KathNet dargestellt werden, verfolgt, habe ich seit einiger Zeit begonnen, mich über die Kirche in Österreich zu wundern, in der es sehr weit auseinanderliegende Pole zu geben scheint, von den einen, die orthodoxen katholischen Glauben behalten und aktiv gestalten, bis hin zu jenen, die die Kirche auf Wege führen möchten, die offensichtlich nicht den Vorstellungen der EINEN universalen kathol. Kirche entsprechen, sondern eher ihren persönlichen Vorlieben.

Es stimmt, dass wir in einer Zeit leben,der das Heilige als Begriff und als tiefes persönliches Erleben abhanden gekommen zu sein scheint, es stimmt, dass wir in einer Demokratie leben, in der man sich selbst verwirklichen kann, in der man mehr als anderswo mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten und aus eigener Autorität ans Licht der Welt treten kann, in der man das Gefühl erwerben kann, man sei selber autonom genug, um zu bestimmen, was des Glaubens wert ist und was nicht, in der man auf Grund dieser Selbsteinschätzung zu der persönlichen Schlussfolgerung gelangen kann, man könne zwar eine Autorität -wie bisher- als solche anerkennen, im übrigen aber eigene Wege gehen, da es dieser Autorität offensichtlich misslinge, die Realität, so wie sie ist - oder so, wie sie zB Herrn Pfarrer Faber erscheint, zu erkennen.

Herrn Faber, der sich selbst so darstellt, als anerkenne er noch dem Mund nach, was er in Wirklichkeit bereits ablehnt und nach eigenem Gutdünken umzugestalten denkt.Die Autorität in der kathol.Kirche ist aber keine beliebige, sie wurde dem ersten Jünger Jesu von diesem persönlich übertragen und ist deshalb für die kathol.Kirche unhinterfragbar legitimiert. Für immer. Diese Autorität, der Papst, steht an der Spitze einer Institution, die wie keine andere in der Gesellschaft, in der sie wirkt, jahrhundertelang verwoben war und noch ist, und die auf einen Schatz an Erfahrung im Umgang mit menschlichem Wesen und seinen Verwirrungen zurückgreifen kann, wie kaum eine andere Religion oder übergreifende Einrichtung dieser Welt.

Es ist daher sehr unbedacht, hier eine "Realitätsverweigerung" zu postulieren, es sei denn, der Dompfarrer von Wien meint mit diesem Begriff den Widerstand, den die kathol. Kirche den Widersprüchen und zunehmenden Entgleisungen, die unsere westliche Gesellschaft dem christlichen Sittengesetz entgegenbringt.

Der im Laufe der Kirchengeschichte entstandene Zölibat gehört mit zu den Realitätsproblemen, die der Dompfarrer einer großen, angesehenen Kathedrale Europas mit der katholischen Kirche hat. Er betrachtet ihn als ein Auslaufmodell.Wenn die Kathol.Kirche der Ort ist, dem im Laufe der langen Zeit ihres Bestehens und in der Entfaltung ihrer Lehre -ich bin kein Theologe- nichts anderes eingefallen sein sollte, als eine zunächst jahrhundertelang gültige und geschätzte und bewährte Lebensform zu entwerfen, um sie dann hinzuschmeißen, dann, wenn wir mit unserer Gesellschaft in ein Stadium ihrer Entwicklung eingetreten sind, in dem -vorübergehend- die Sexualität mit ihren Wünschen an das Eigenleben menschlicher Wesen höher gestellt wird, das bisher der Fall war, dann müßte man an der Weisheit der Kirche zu zweifeln beginnen und dann müsste man die Legionen von Priestern, die im Eifer der Heiligkeit versucht haben, ein vorbildliches und uns alle beeindruckendes Leben der Keuschheit, ganz auf den Dienst an Gott und den anbefohlenen Gläubigen auszurichten, im Nachhinein wohl als Dummköpfe ihrer Zeit betrachten, als bemitleidenswerte Zeitgenossen, denen Wesentliches entgangen sei, nämlich ein Bett für zwei zu haben.

Dass kathol.Priester in unserer Sex- und Pornozeit es gewaltig schwer haben, weil sie auch aus Fleisch sind, wie wir alle, macht ihr Opfer eines echten, aus Überzeugung und aus Liebe zu Gott und den Menschen gelebtes und vorgelebtes Zölibat, zu einem bewundernswerten Akt. Dass die Kirche diesen Akt nach wie vor fordert, zeigt, welch höchsten Stellenwert sie der Person des würdigen Priesters einräumt. Es gibt ja, seit Luther, der mit dem Vorbild des Bruchs der Ehelosigkeit in unserem engeren Kulturkreis voranging, in den protestantischen Kirchen keine Priester, sondern Religionsverkünder- und Verwalter religiöser Angelegenheiten, Pastoren,die wie ich und du leben, auf andere Weise über sexuelle Probleme Bescheid wissen mögen und ihre Gottesarbeit verrichten. Die protestantische Entwicklung ist da, es gibt sie in Hunderten von Varianten weltweit und es ist jedem unbenommen, sich dieser Religionsform anzuschließen.

Ich bin der Meinung, dass es der Anstand, die Ehrlichkeit mit sich selber und die Glaubwürdigkeit der eigenen Person vor der Welt gebietet, dass jemand, der die Ansichten der Protestanten durch sein Verhalten, sein Denken oder seine Äusserungen gutheißt, der unter anderem auch von der Muttergottes, die den Katholiken hoch und heilig ist, so wenig hält, dass er sie eines Gebetes nicht mehr für würdig befindet und sich gar über das "kuschelige" Rosenkrankbeten lustig macht, selbstverständlich dorthin wechselt, wo sein Herz ihn hinzieht.

Nichts ist destruktiver, als wenn ausgerechnet ein hoher oder exponierter Vertreter einer Kirche, die sich ausdrücklich der Autotität des Papstes verpflichtet fühlt, plötzlich anfängt, diese Autorität selber in die Hand nehmen zu wollen, um sogenannte "eigene Wege" gehen zu wollen. Das sprengt die Einheit, das zerstört die Glaubwürdigkeit der Kirche insgesamt, das macht uns Katholiken zu Schießscheiben derer, die uns sowieso so gerne weghätten, weil wir den Hedonisten zuviel des Glaubens und zuviel der Moral vorsetzen. Dieser, dem Hochmut und der persönlichen Unbeherrschtheit entsprungene Anmaßung führt am Ende für alle zu einem bösen Ende.

Wohin die Ehen von Gottesleuten führen, das zeigt uns das Bild, das die Soziologen über die Zustände in Pastorenfamilien bis hinauf in bischöfliche Sphären liefern. Die Ehe hat bei Protestanten keinen Sakramentscharakter und der Anspruch "bis dass der Tod euch scheidet" ist dem relativen Verlauf der jeweiligen Beziehungen überlassen. Wie aber soll ein solcher Anspruch in einer imaginären kathol. Priesterehe durchgeführt werden? Auch katholische Priester und "Priesterinnen" werden in Ehen genügend Gelegenheiten finden, zu sündigen, zu streiten, sich zu entzweien, sich zu verlassen, sich zu trennen. Wird am Ende die kathol.Kirche für ihre Pfarrer dann auch noch die Scheidung, die Verteilung der Scheidungskinder etc einführen? Das ist nach kathol.Eheverständnis unmöglich.

Man müßte ein ganzes Sakrament abschaffen.

Ich will den Gedanken nicht weiter spinnen. Jedermann, der einigermaßen psychologisches Grundempfinden hat, weiß, dass die Bresche in ein Gesetz der Anfang des Auslaufens ist, der slippery slope ist nach meiner Meinung unerbittlich und unvermeidlich. Wir hätten dann irgendwann eine WischiWaschiKirche mit ganz alltäglichen Zeitgenossen, die zwischen Kanzel und Bett, zwischen Kindergarten und Altar. zwischen Streit im Haus und Predigt von Liebe und Friede in der Kirche hin und her gejagt wären, Zeitgenossen, die man sicher wegen ihrer Menschlichkeit, mit allem Respekt und auch mit Liebe und Zuneigung bedenken und auch als Freunde haben könnte, aber Priester, glaubhafte Vermittler der Botschaft Gottes, ausgezeichnet durch ihren uneingeschränkten Dienst an ihrem Gott und an den Menschen, könnten solche pastoralen Zeitgenossen für mich nicht mehr sein.

Dass uns soviele Priester fehlen, liegt nicht an der Lebensweise der Priester, nicht am Zölibat, sondern an der Spass- und Kundengesellschaft, die wir uns gemacht haben. Uns ihr immer noch mehr anzupassen, wie es vermeintliche Avantgardisten vom Shhlag des Dompfarrrers weismachen wollen, ist nicht nur eine Verleugnung -ein schlimmeres Wort vermeide ich- sondern macht Katholiken am Ende nur noch verächtlich, gerade in den Augen derer, die meinen, so süffisant auf sie herabschauen zu können.

Die Zeiten gehen weiter, lieber Dompfarrer, nach der Sexualrevolution kommt vielleicht eine andere, wer weiß. Die verheirateten Gottesleute in anderen Religionen werden wohl bleiben, und so finde ich, vereehrter Herr Dompfarrer, sollten sie uns unsere unverheirateten Priester neidlos, ja bewundernd überlassen. Gerade auch in einer Demokratie leben wir doch vom Reichtum der Verschiedenheit. Lassen Sie uns Katholiken verschieden sein. Lassen Sie uns, um es modern auszudrücken, unsere Identität. Lassen Sie sich nicht dazu hinrei0en, Teil der Zerstörung des geistigen Schoßes zu werden, aus dem Sie selber hervorgegangen sind, fallen Sie sich nicht selbst in den Rücken, sondern überlegen Sie bitte alles mit dem Ziel, den Katholiken keinen weiteren Schaden zuzufügen oder ziehen Sie, aus Respekt vor diesen, Ihre Soutane aus und wechseln Sie.

Ady-Michel Ruppert

Dienstag, 2. November 2010

Danke für die Bronzene Robusta :-))

Danke an alle für den Robusta- Preis in Bronze- daß er für "Papsttreue" ist, freut mich natürlich ganz besonders! :-)

Montag, 25. Oktober 2010

Deutschland pro Papa fährt nach Rom!

Der ersehnte Tag ist da! Das lange erwartete Fax mit der Bestätigung für zwei Prima Fila Karten hat mich vor einer Stunde erreicht. Regina Steinert und ich werden nach Rom fliegen und dem Heiligen Vater am 1.12. bei der Generalaudienz einen Bildband mit den schönsten Fotos der Kundgebungen in Köln und München überreichen!

Wir sind unendlich dankbar für diese Gelegenheit.

Gelobt sei Jesus Christus.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

DESWEGEN "Deutschland pro Papa e.V":

Mir ist gerade ein Artikel in die Hände gefallen, der mich einmal wieder bestärkt in dem, was wir hier tun, warum wir DpP gegründet haben. Um der Welt (oder, sagen wir: um Deutschland) zu zeigen, daß es eben NICHT so ist, wie "der Theologe, der gefragter ist denn je" (sagt die Südwestpresse) uns Katholiken darstellt. Hier der Artikel:



Es ist schwieriger geworden, katholisch zu sein." (Stimmt! Deswegen haben wir DpP gegründet)Das sagte Hans Küng gestern Abend beim SÜDWEST-PRESSE-Forum im voll besetzten Stadthaus. Die Fragen stellten Politikredakteurin Elisabeth Zoll und Chefredakteur Hans-Jörg Wiedenhaus. Der Theologe und Kirchenkritiker stellte der Amtskirche ein schlechtes Zeugnis aus: "In der Kirche sieht es miserabel aus nach den Missbrauchs-Skandalen und deren Vertuschung. Da kann niemand mehr froh sein."(eine absolute Anmaßung, wie ich finde. ICH und tausende Katholiken hier in Deutschland SIND FROH!) Dass die Kirche dadurch an Vertrauen verliert, ist die logische Konsequenz. An der Basis rumort es - aber an der Spitze, im Vatikan, rührt sich nichts, dort werden Probleme totgeschwiegen. (diese Lügen haben wir während der letzten Monate schon oft gelesen. Mangels Argumenten bedient sich ihrer auch Hr Küng. Das ist arm!)


Hans Küng beim SWP-Forum (2:23)

"In Rom herrscht ein totalitäres System", (der Vergleich zu Nationalsozialismus und Stalinismus schockt mich jetzt doch. Definition von Totalismus: Totalitarismus bezeichnet in der Politikwissenschaft eine diktatorische Form von Herrschaft, die,[..], in alle sozialen Verhältnisse hinein zu wirken strebt, oft verbunden mit dem Anspruch, einen „neuen Menschen“ gemäß einer bestimmten Ideologie zu formen. [...], fordert eine totalitäre Diktatur von den Beherrschten eine äußerst aktive Beteiligung am Staatsleben sowie dessen Weiterentwicklung in eine Richtung, die durch die jeweilige Ideologie angewiesen wird.
Typisch sind somit die dauerhafte Mobilisierung in
Massenorganisationen und die Ausgrenzung bis hin zur physischen Vernichtung derer, die sich den totalen Herrschaftsansprüchen tatsächlich oder möglicherweise widersetzen. Meistens werden sowohl Nationalsozialismus als auch Stalinismus als Prototypen totalitärer Regimes eingeordnet"


Herr Küng, sind Sie eigentlich noch zu retten?!)


kritisiert Küng. Papst Benedikt "umgibt sich nur mit linientreuen Leuten". (Hr Küng nicht? )Im April hat der 82-jährige Wahl-Tübinger einen Brief an rund 4000 Bischöfe in aller Welt geschrieben und sie zum Widerstand gegen den Papst aufgerufen - aber keiner hat darauf geantwortet. "Alle haben Angst, etwas öffentlich zu sagen." (haha... und das ist natürlich der einzig denkbare Grund, nicht wahr. 4000 Bischöfe- alle haben Angst und antworten deswegen nicht. Nicht etwa, weil sie anderer Meinung wären oder den Brief gleich seiner Bestimmung, dem Papierkorb zugeführt haben)Dabei bräuchte es für Küng dringend ein paar Mutige, die einen Tabubruch wagen: "Wenn sich beispielsweise in einem Land sechs Bischöfe zusammentun würden und 20 Laientheologen ordinieren. Die kann der Papst nicht alle exkommunizieren." (ach nein?)

Die Auswege aus der Krise, die Küng sieht, sind längst in Sicht: "Da muss man nur die Gläubigen fragen." (warum tut er es dann nicht? Ich stehe mit DpP stellvertretend für mindestens 15.000 Katholiken jederzeit bereit!!)Auch er formuliert seine Reform-Forderungen aufs Neue: das Abschaffen des Pflichtzölibats, das Zulassen von Frauen zu kirchlichen Weiheämter, das Definieren einer neuen Sexualmoral in Bezug auf Abtreibung und Empfängnisverhütung sowie das Ziehen von wirklichen Konsequenzen aus dem Missbrauch. "(blablablablabla...)Mit Basta-Politik kommen wir nicht weiter." (Geklaut bei Heiner Geissler)

Der katholische Priester kann gut verstehen, wenn die Leute an der Basis (welcher? )ob der Reformunwilligkeit der Kirchenleitung in Rom frustriert sind (nochmal: WIR SIND NICHT FRUSTRIERT!!)- und er gibt ihnen seine Stimme. "Keine Regierung könnte das durchhalten." Küng zeigte sich zwar erfreut von der Ankündigung von Robert Zollitsch, dem Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz, dass es ein Zukunftsgespräch geben werde. "Aber dieses Gespräch darf das Handeln nicht wieder verzögern." Darum kündigte Küng als eigenen Beitrag zu diesem Zukunftsgespräch ein neues Buch an,(O Herr, verschone uns) das er bald schreiben wird und in dem er die Argumente und Fakten aus seinem Brief an die Bischöfe vertiefen will. "(ach nee Du, lass mal stecken...!)Denn ich will nicht nur Revolution predigen." (ich will auch noch ein Buch verkaufen!*)

Die katholische Kirche muss sich ändern, daran führt für Küng kein Weg vorbei. Der Priestermangel führt inzwischen dazu, dass viele Pfarreien zu Seelsorgeeinheiten zusammengelegt werden. "Das ist im Grunde eine Liquidation(und wieder wirft er mit Begriffen um sich, deren Bedeutung er nicht kennt...) spitzt der Theologe zu. "Erst am Wochenende wurde nach 1000 Jahren die Benediktinerabtei in Weingarten aufgegeben - und das haben sie mit einem Festgottesdienst gefeiert."(....)


Deswegen Deutschland pro Papa: damit nicht nur das ZDK NICHT für uns spricht, sondern auch nicht der altersverwirrte Propagandatheologe Hans Küng!



*geklaut von Yon aus dem Kommentarbereich weil: zu gut!!

Sonntag, 10. Oktober 2010

Auf zur Wahl!

Alipius hat die Wahl zum Schwetser Robusta Preis aufgerufen- der große Preis in Bronze, Silber und Gold der deutschsprachigen Blogozese! An die virtuelle Urne, los gehts! ! Schließlich ist IMPAVIDI PROGREDIAMUR auch dabei!

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Shocking!

Wie vom einen Moment zum anderen die Welt sich wandeln kann! Eben noch auf fröhlicher Flussfahrt mit einem gewaltigem Fan-Aufgebot - und heute der Schock:

Hunderte WSK´ler rieben sich ungläubig die Augen, was mussten sie da lesen?? Ein katholischer Bischof, in diesem Fall Bischof Ägidius von Eisenstadt, erfrecht sich doch tatsächlich zu fordern, "die Lehre der katholischen Kirche" müsse "kritiklos angenommen und unverfälscht weitergegeben werden.", so zu lesen auf kath.net . Von Neuevangelsierung ist die Rede und davon, daß der Religionslehrers ein Vorbild sein solle:" er darf dem Pfarrer nicht widersprechen, damit die Einheit in der Kirche sichtbar wird."

Unverfälschte Lehre verkünden, Einheit der Kirche zeigen- das ist natürlich ein Schock für die burgenländer WSK´ler- man sei "überrascht und schockiert", so Eduard Posch auf seiner website.

Das ganze Ausmaß dieses Vorreitertums kann man nur erahnen. Sollte Bischof Ägidius sich tatsächlich als Wegbereiter eines allgemeinen Umdenkens erweisen, könnte es demnächst wirklich passieren, daß Religionslehrer nicht dem Pfarrer, der Pfarrer nicht dem Bischof und der Bischof nicht dem papst widerspricht.

Das wäre in der Tat ganz ungeheuerlich. ...

P.S. Ein denkwürdiges Zitat aus dem Antwortbrief von Bischof Ägidius an Herrn Posch:
" Ihre gesuchte öffentliche Konfrontation mit mir wird es nicht geben. Denn mir ist die Haltung aus der Heiligen Schrift die lebenswertere: dass, wenn es etwas zu besprechen gibt, man zuerst das persönliche Gespräch suchen und nicht eine breite Diskussion entfachen sollte (vgl. Mt 18,15)."

AMEN!

Mittwoch, 29. September 2010

Vereinsgründung Deutschland pro Papa

Am Sonntag den 26.9.2010 wurde der Verein "Deutschland pro Papa- Solidarität mit Papst Benedikt XVI" feierlich gegründet- zum Abschluß der Kölner Domwallfahrt!

Sobald der Verein eingetragen ist und vom Finanzamt die Gemeinnützigkeit erhalten hat, können Mitglieder aufgenommen werden- wir halten Euch auf dem Laufenden!

Fotos hier:

Vereinsgründung Deutschland pro Papa

Dienstag, 28. September 2010

In Memoriam Ulrich Harprath

Mit großer Bestürzung und Trauer habe ich vom plötzlichen Tode Ulrich Harpraths erfahren. Während der Vorbereitungsphase der Kundgebungen von Deutschland pro Papa durfte ich kurzzeitig mit ihm zusammenarbeiten und habe ihn als offenen, großherzigen und wunderbaren Menschen kennen gelernt.

Mich erschüttert es zutiefst, wenn Menschen so aus dem Leben gerissen werden und meine ganze Anteilnahme gilt seiner Frau und den 3 Kindern, die er nun hinterlässt.

So schnell kann es vorbei sein- leben wir jeden Tag bewusst und in Dankbarkeit.....

Möge Gott ihm das vergelten, was er auf Erden Gutes getan hat und ihn schauen lassen, was er geglaubt hat.

Möge ER die Hinterbliebenen und Angehörigen stärken und trösten.

MARIA, ziehe die Trauernden an Deine mütterliche Brust und tröste Deine Kinder!


Virtuelles Kondolenzbuch auf facebook

Montag, 27. September 2010

SPIEGEL auf BILD Niveau: die Annäherung ist vollkommen.

Heute hatte ich das Pech, im Wartezimmer des Arztes die SPIEGEL-Ausgabe Nr 37/2010 aufzuschlagen und, wider besseres Wissen und Gewissen, den Artikel Gottes Gegenschlag zum bevorstehenden Besuch des Papstes in Großbrittanien zu lesen.

Da ich normalerweise, schon aus Magenschutz, den SPIEGEL nicht lese, ist mir wohl kurzfristig entfallen, zu welchen Unverschämtheiten und Lügen dieses Blatt im Stande und auf welches Niveau dieses sich Nachrichtenmagazin nennende Blatt inzwischen gesunken ist.

Zur Erinnerung: Ein Nachrichtenmagazin sollte objektiv, informativ und sachlich berichten, keinerlei Suggestion und Demagogie und schon gar keine Unverschämtheiten beinhalten....

Hier einige Auszüge aus dem Artikel:

"Viele Briten haben sich geradezu wohlig in ihrer agnostizistischen Keckheit eingerichtet. [...].Doch nun holt Gott zum Gegenschlag aus"

Boulevardpressentenor. So ein Quatsch....

"Obwohl stockkonservativ, beeindruckte sein Vorgänger auch seine Gegner. Der Jetzige befremdet selbst Wohlmeinende."

(Beweise? Welche Wohlmeinenden , die der Papst befremdet, sind genau gemeint?)

"Johannes Paul versprühte Charisma und Wärme. Benedikt ist der Intellektuellenpapst mit Hang zum Fettnapf. Jener war Pole, ein Kämpfer gegen den Totalitarismus. Dieser, und das lässt die Londoner Presse keineswegs aus, war Pimpf in der Hitlerjugend."

Das ist zwar keine Lüge, aber das bekanntermaßen Josef Ratzinger 1938 sich mit elf (!) Jahren nicht der Hitlerjugend entziehen konnte (wer nicht ging, bei dem stand bald die Gestapo vor der Türe), und daß seine ganze Familie, voran sein vater, Zeit seines Lebens offen gegen die Nazidiktatur war, steht natürlich nicht dabei und verfälscht somit das Bild komplett, ja, der SPIEGEL geht mit seiner Aussage sogar so weit, Papst Benedikt XVI auf seine Eigenschaft als "Pimpf in der Hitlerjugend" zu reduzieren. Eine in meinen Augen schon fast kriminelle Indoktrination des Lesers!


"Der Deutsche hat den Holocaust-Leugner Bischof Richard Williamson von der Piusbruderschaft rehabilitiert "


Inzwischen sollte es auch den SPIEGEL erreicht haben, daß der Papst die Exkommunikation der Piusbruderschaft zurückgezogen hat (kirchenrechtlicher Akt welcher nichts mit den Privatmeinungen eines einzelnen Priesters zu tun hat), und nicht den betreffenden Priester von der Holocaustleugnung "freigesprochen" hat! Hier lügt der SPIEGEL also bewusst, denn daß es nicht bis zu ihm durchgedrungen ist, nehme ich ihm nicht ab.

"und scheitert immer noch chronisch am englischen "th"."

Unsachlich. Am Thema vorbei. Setzen, sechs!

"Nichts davon macht ihn auf der Insel zum Sympathieträger. "Der Teufel selbst könnte kaum eine schlechtere Presse bekommen", lästerte die "Daily Mail"."

und der SPIEGEL schliesst sich, wie stets, mit Freuden an!


"Zum offiziellen Motto für die Papstreise haben die Vatikan-Strategen ausgerechnet den Satz erkoren: "Herz spricht zu Herz". Doch seit wann eignet sich Prof. Dr. theol. Joseph Ratzinger zum Menschenfänger, der allseits Herzen wärmt?"

Seit 2005, lieber SPIEGEL!!

Samstag, 25. September 2010

Vereinsgründung DEUTSCHLAND PRO PAPA!

Morgen ist es soweit: am 26.9.2010 treffen sich die Gründungsmitglieder in Köln, um den Verein "Deutschland pro Papa- Solidarität mit Papst Benedikt XVI e.V." zu gründen!

Gründungsmitglieder sind:

Sabine Benedikta Beschmann
Regina Steinert
Roswitha Biersack
Stefan Neudorfer
Franz Joseph Graf Wolff Metternich
Bernhard und Ulla Luthe
Michael Hesemann.

Neben der Verabschiedung der Satzung wird u.a. noch über die Aufnahme künftiger Ehrenmitglieder und Fördermitglieder sowie über Internetauftritt, PR und natürlich die nächsten Kundgebungen gesprochen.

Die neue Vereinswebsite ist in Arbeit. Der Verein hat bereits eine Vorabanerkennung der Gemeinnützigkeit vom Finanzamt erhalten und muss dann noch ins Vereinsregister eingetragen werden. Ab dann können wir offiziell auch Mitglieder aufnehmen.

Wir hoffen, daß aus dieser Graswurzelbewegung etwas gutes entsteht!

Mittwoch, 22. September 2010

Der Teddy, der es zu Papa in den Jeep schaffte

Mir ist aufgefallen, daß ich Euch noch gar nicht die Geschichte von dem Teddy, der es zu Papa in den Jeep schaffte, erzählt habe.

Das Ganze trug sich im Mai 2007 zu und ist durch Fotos genaustens belegt- ein sprechender Teddy überwand alle Hürden und landete in den armen von...Don Georgio!!

Aber lest selbst!!

Gebetsanliegen

Bitte nehmt mein Gebetsstöckchen auf: Eine meiner engsten Freundinnen hat mir vorhin gesmst, daß sie im Krankenhaus zur Not-OP eingeliefert wurde, kurz danach bekam sie auch schon die KO Tropfen.

Bei ihr wurde vor Wochen eine Bandscheibenvorwölbung diagnostiziert, woraufhin sie neben der arbeit zu Reha-Maßnahme ging. Dort ist offenbar ein Fehler passiert, und nun ist es ein Bandscheibenvorfall der so schlimm ist, daß sie ad hoc ins KH musste.

Bitte betet um gutes Ausgehen der OP und gute Genesung. Sie heißt Stella. Danke.

Dienstag, 21. September 2010

Deshalb katholisch:

Warum katholisch werden? Ich beschreibe es Dir!

Es ist wie, wenn Du vorher eine dreckverschmierte unscharfe Brille aufhattest, es aber nicht gemerkt hast, weil Du es nicht anders kanntest- und dann nahm Dir einer die Brille AB und du sahst erstmals wie alles wahrhaft ist.

Ich entdeckte den Reichtum, die meine Kirche anbietet, aus dem ich schöpfen darf, so viel und so oft ich mag (wenn ich nicht mag, ist es auch okay, das ist das schöne). Es ist wie eine große SCHATZKAMMER. Um bei diesem Bild zu bleiben:

Man geht rein und sieht jede Menge Schätze:

- reiche Liturgie, mit Gewändern und Weihrauchkesseln und Choralgesängen,

- Messen, feierliche Hochämter, Votivmessen und auch einfache Gottesdienste , Andachten aller Art, Rosenkranzbeten, Anbetungsstunden, ökumenisches Abendgebet, Bibelteilen, Psalmsingen,

- Exerzitien, Kurse, Meditationskurse sowie Trauerseminare, Litugieschulungen und Kommunionhelferschulungen

- Gemeindearbeit vielerlei Art (Mesnerin, Lektorin, Kommunionhelferin, Kurs zur Krankenkommunion, Ausbildung zur Wort Gottes Feier Leiterin, Kantorin....) (erwähne nur die Ehrenämter)

- Einen großen Haufen an Heiligen- Vorbilder im Glauben aus 2 Jahrtausenden- Männer, Frauen , jedes Alter, jede Prägung.

Du kannst dir nehmen, was du willst. Du möchtest mehr über das Leben einer bestimmten Person, welche als Heilig gesprochen Vorbild in unserer Kirche ist? Nimm Dir. Ein Buch, ein Bild, lass dich inspirieren.

Du willst mehr wissen über den Heiligen, der von der Kirche zum "Kirchenlehrer" ernannt wurde? Nimm Dir. Lies seine Bücher und lass Dich bereichern. Tauche in die Gedankenwelt eines Augustinus oder Thomas von Aquin ein.

Du liebst das kontemplative Gebet, ohne großes Tamtam, ohne Vorgaben, in Stille? Dann komm zur stillen Anbetung!

Du magst lieber etwas meditatives, in das du dich murmelnd versenken kannst? Komm zum Rosenkranz

Du liebst schön geformte liturgische Gebete und Psalmen? Nimm das Stundenbuch zur Hand. Du bist sehr krank und findest keine Worte? Bete eine Litanei, es wird dich ablenken und trösten, die Monotonie der Litanei wird Deiner Seele Ruhe schenken.

In der Schatzkammer sind auch die Sakramente: durch die Taufe gehört du Christus an und bist auf die Hl. Dreifaltigkeit gezeichnet. Die Krankensalbung schenkt Dir in schwerer Krankheit Kraft und Trost . Die Hl Firmung den heiligen Geist , die Erstkommunion den Leib Christi, der fortan Deine Nahrung für Deine Seele sein wird. Die Ehe oder die Weihe kannst du dir auch noch aussuchen wenn du willst (aber nicht beides Zugleich ).

Darüber hinaus kannst du dich verschiedenen Gruppierungen anschliessen, um deinem Leben eine bestimmte religiöse Prägung zu geben: Franziskaner, Benediktiner, Theresienwerk, Marienbündnisse und viele viele andere Gruppen stehen dir zur Verfügung.

In der Schatzkammer sind hunderttausende Gebete, Texte, Bücher, Bilder und Orte, die Du für Dich entdecken kannst.

Du kannst beim ersten Gang gar nicht alles mitnehmen . Aber die Schatzkammer steht ja offen. Sie wird nie leer. Du kannst dich dort bedienen wann immer und wie oft Du willst .

Zufälle?! Eine besondere Begegnung.

Ein guter Freund und Gründungsmitglied von "Deutschland pro Papa e.V. Bernhard Luthe, schilderte mir eben die folgende Geschichte, die ich für wert befand, hier veröffentlicht zu werden.Besagter Freund war letzten Samstag beim "Marsch für das Leben" in Berlin, mitsamt seiner Frau und seinen Kindern. Neben den üblen Sprüchen der Atheisten, widerfuhr ihm dann tags darauf etwas ganz Besonderes. Aber lest selbst:

"Eigentlich wollten wir am Samstag Nachmittag Berlin wieder verlassen, wir hatten im Gästehaus des Militärbischofs nur für eine Nacht gebucht. Nun waren aber die Zimmer „z u f ä l l i g“ auch die darauffolgende Nacht frei, so dass ich nach der Demo leichthin, müde aber glücklich in der Hedwigskathedrale sitzend, meiner Frau zuraunen konnte: „Weißt Du, Schatz, ich denke wir bleiben wohl noch einen Tag länger in Berlin.“ Die Kinder, die aufgrund meines Flüsterns ihre ansonsten eher kleinen Öhrchen nun auf Elefantenohren und Empfang gestellt hatten jubelten (sorry, noch in der Kathedrale), angesichts eines weiteren (Kurzurlaubs-)Tages in Berlin.
"Z u f ä l l i g" waren wir also schlicht zu müde, um noch eine anstrengende Rückreise mit dem Auto anzutreten und es war "z u f ä l l i g" einfach zu spät geworden.

Deshalb wurde uns ein wundervoller Abend geschenkt: Wir haben ihn mit guten (neuen) Freunden in Berlin verbracht, Abendesssen, Gespräche, Spiel ...

Und dann wurde der Sonntagmorgen zu einem weiteren Geschenk:

Wir saßen mit Familie L. beim Frühstück, da ging die Tür auf und „z u f ä l l i g“ spazierte Bischof Walter Mixa herein. Wir waren völlig baff und erstaunt, haben uns dann sofort erhoben, wir haben uns begrüßt und er hat sich dann zu uns an den Tisch gesetzt.

Wir haben also mit Bischof Mixa gefrühstückt.
L´s mussten dann den Flieger um 10.20 Uhr nehmen, wir hatten noch bis mittags Zeit, da wir "z u f ä l l i g" mit dem Auto angereist waren.
Und dann stand "z u f ä l l i g" an der Anschlagstafel im Foyer des Gästehauses: Hl. Messe, 10.00 Uhr.

Und diese Messe hat "z u f ä l l i g" Bischof Mixa mit uns gefeiert. Nur der Generalvikar, eine Ordensschwester, eine befreundete Familie mit drei Kindern aus Bonn (die auch mit auf der Demo waren) und unsere Familie.

Leute, vergesst alles, was Ihr in den Zeitungen lest oder gelesen habt. Allerhöchstens die Hälfte davon entspricht der Wahrheit (!!!).
Ach ja, und vergesst all jene ominösen, vermeintlichen „Z u f ä l l i g k e i t e n“, die da manchmal so seltsam daherspaziert kommen!

Nur so viel:

Unser Freund L. hat als Journalist Fragen gestellt, die ich mich gar nicht getraut hätte zu fragen.

Fakt ist, dass Bischof Mixa großes Unrecht widerfahren ist.
Fakt ist, dass Bischof Mixa ein großartiger Seelsorger ist. Den kleinen L.(ein Sohn der befreundeten Familie) hat er zur Predigt nach vorne geholt ans Ambo. Und die Katechese, die Bischof Mixa dann mit dem Kleinen und mit uns gemacht hat war vom Feinsten, tiefgläubig, katholisch, apostolisch ...

Wichtig ist doch der persönliche Eindruck, den man von einem Menschen hat, nicht das, was über ihn geschrieben wird (wovon oft so vieles nicht stimmt).

Bischof Walter Mixa ist mir jetzt noch sympathischer, als er es ohnehin vorher schon war.

Nach der Messe hat der Bischof sich am Ausgang bei allen persönlich verabschiedet, die Kinder gesegnet, wie ein Pastor mit einem großen Herzen für seine Herde.
Bischof Mixa hat mir dann seine persönlichen Kontaktdaten (Handynummer und Anschrift) auf einen Zettel geschrieben.

Wisst Ihr, dies sind so persönliche Eindrücke, die man kaum in der Öffentlichkeit weitergeben kann, weil sie zu kostbar und zu wertvoll sind:
Die große Frömmigkeit, mit der er die Hl. Messe gefeiert hat ...
Die bescheidene Art und Weise, wie er (im Gegensatz zu mir) gefrühstückt hat ...
Die Herzlichkeit, mit der er unseren Kindern und uns begegnet ist ...
Die Spontaneität, mit der er unseren Freunden im Speisesaal den Reisesegen erteilt hat ...
Seine zittrige Handschrift, die vielleicht auch ein wenig auf seinen Seelenzustand schließen lässt ...

„Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken.
Darum lernt, was es heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer. Denn ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten.“

Sind wir nicht alle Sünder?
Brauchen wir nicht alle einen Arzt?
Sehnen wir uns nicht alle nach Barmherzigkeit?

Deswegen:

„Seid demütig, friedfertig und geduldig, ertragt einander in Liebe und bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch den Frieden, der euch zusammenhält. Ein Leib und ein Geist, wie euch durch eure Berufung auch eine gemeinsame Hoffnung gegeben ist; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller, der über allem und durch alles und in allem ist.
...
So sollen wir alle zur Einheit im Glauben und in der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, damit wir zum vollkommenen Menschen werden und Christus in seiner vollendeten Gestalt darstellen.“
(Eph 4, 2-6.13)


....dem kann ich nichts hinzufügen! Danke, Bernhard!!

Für die Kaffeepause: altbekanntes von WSK

So, kurz bevor die Nachmittagsmüdigkeit eintritt, hat die Randgruppe WSK auch mal wieder brandneue Argumente aufzufahren: Die katholischen Bischöfe seien aufgefordert, endlich die Missbrauchsfälle ernster zu nehmen und über den Zölibat nachzudenken (gähn).

Der Vorsitzende Herr Wiesner hat offenbar immernochnicht begriffen, daß die Ursachen von Pädophilie nicht im Zölibat zu finden sind....

Bravo, Benedetto!

Angesichts der vielen positiven Pressemeldungen zum Papstbesuch in Großbritannien fiel mir das folgende Lied ein- in dem jeder Satz auf unseren PAPA passt!

Selig seid ihr .....

wenn ihr einfach lebt
wenn ihr lieben lernt
wenn ihr Lasten trägt.
wenn ihr Güte wagt.
wenn ihr Leiden merkt.
wenn ihr ehrlich bleibt.
wenn ihr Frieden macht,
wenn ihr Unrecht spürt.

Selig seid ihr .....

wenn ihr Wunden heilt
Trauer und Trost miteinander teilt

wenn ihr Krüge füllt
Hunger und Durst füreinander stillt.

wenn ihr Fesseln sprengt
arglos und gut voneinander denkt.

wenn ihr Schuld verzeiht
Stütze und Halt aneinander seid.


All das hat unser Heiliger Vater getan, und das Schöne ist: die Engländer haben es gemerkt!!

Mittwoch, 8. September 2010

Alipius Diaconus

Ich gratuliere meinem favourite blogger, dem HERRN ALIPIUS, ganz herzlich zur Diakonatsweihe! Gottes Segen!!

Montag, 6. September 2010

Verkehrte Welt

Ich hatte gestern ein Erlebnis der dritten Art.
Nach monatelanger Abstinenz besuchte ich gestern erstmals wieder ein Frauenforum (Alltagsklatsch, Diät etc pp), in dem ich bestimmt schon 6 oder 7 Jahre Mitglied bin. Ich kenne einige von dort persönlich und hatte nette und lustige Zeiten in dem Forum, das zwar im Geplauder meist an der Oberfläche blieb, aber wo ich auch reflektierte Persönlichkeiten getroffen und sogar Freundschaften geschlossen habe.

Nun schaue ich also gestern aufgrund einer "Vermisst"- mail dort wieder rein, und klicke mich entspannt etwas durch das Plauderforum.

Ein thread ohne Themenangabe (nur "...") weckt meine Neugier. Ich klicke rein.

Ich lese.

Meine Augen werden größer und mein Kiefer senkt sich gen Tastatur.

Bevor ich den Inhalt präsentiere, muß ich eines vorausschicken: Ich war in diesem Forum deswegen seither nicht mehr, weil ich damals die Deutschland pro Papa Aktion dort angekündigt habe (es ist kein christliches Forum aber ansich offen für alles, dachte ich) und daraufhin übelst beschimpft wurde. Ich weiß nicht, wieviele Seiten der thread noch erreichte, ich bin bei Seite 2 ausgestiegen und war seither nicht mehr drin, weil ich keine Energien frei hatte (und habe) für Diskussionen ala "auch noch die Kinderschänder unterstützen?!" oder ich solle mal lieber eine Demo für die OPFER machen usw.

OK, zurück zum gestern angeklickten thread.

Da bittet eine Frau dringend um Rat: sie habe in der vergangenen Nacht zuviel getrunken und kann sich nicht mehr erinnern, ob nun mit dem Typ was gelaufen sei oder nicht, jedenfalls sei sie nackt aufgewacht und habe nun Angst vor Schwangerschaft. Wo man denn die "Pille Danach" kriegen könne und wann man sie spätestens nehmen solle.

Versteht : das Problem war nicht, ob oder ob nicht, oder der Typ (den sie nicht kontaktieren will) oder sonst etwas, es war einfach die Frage nach der Pille danach.

Was mich fast noch mehr erschreckt hat: KEINE ENZIGE Frau, die antwortete, hinterfragte IRGENDWAS. Es kamen nur sachliche Tipps zur Pille danach. Es regte sich auch keine auf oder so.

Aber über bei Einladung zu Pro Papa hat sich das halbe Forum wie ein Mob auf mich gestürzt.

Ich frage mich wirklich: wie VÖLLIG VERKEHRT ist diese Welt??

Dienstag, 31. August 2010

Vorstellung von Deutschland Pro Papa auf dem Kongress in Fulda


DpP hat gemeinsam mit dem Forum Deutscher Katholiken vereinbart, künftig zusammenzuarbeiten. Ich durfte beim Kongress auch DpP vorstellen.

Hier ist die Rede noch im Wortlaut- mit passendem Foto.



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Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich möchte Ihnen kurz die Initiative Deutschland pro Papa vorstellen und 3 Punkte beleuchten: erstens: die Idee, zweitens: die Verwirklichung und drittens: Das Ziel.

1.Am 17.5. demonstrierten 200 Tausend Menschen in Rom auf dem Petersplatz ihre Solidarität mit dem Heiligen Vater und der katholischen Kirche. Regina Steinert und ich haben uns gefragt: warum ist so etwas nicht auch in Deutschland möglich, das wäre zu schön!

Schnell ist aus dem Wunsch die Idee geboren, und am 19.5. wird eine Gruppe auf facebook gegründet.

2. Was als "Schnapsidee" begann, erfährt großen Zulauf. Eine Woche später hat die Gruppe bereits über 200 Anhänger, Georg Fesslmeier von Triff den Papst hat eine professionelle homepage aus dem Boden gestampft, in den folgenden Wochen gehen täglich mehrere hundert Anmeldungen ein.

Schnell wird die katholische Presse auf uns aufmerksam, kath.net und Radio Horeb bringen Interviews, Medrum, Kath-info und kathnews berichten.

Am 20.6. können wir für Köln und München bereits über 3000 Anmeldungen verzeichnen. Die Tagespost ist aufmerksam geworden und unterstützt fortan DpP mit Interviews und Artikeln.

Unterdessen läuft die Organisation auf Hochtouren, wir brauchen Soundanlagen, wir brauchen Bühnen- und wir brauchen Spenden.Eine Woche vor dem 11.7. haben wir stolze 5000 Teilnehmer pro Stadt und knapp 8000 Euro Spenden gesammelt.

Obwohl die große Hitze uns viele Teilnehmer gekostet hat, kommen immerhin noch knapp 5000 Menschen in beiden Städten am 11. Juli zusammen, um ihre Solidarität zu unserem Papst und unserer Kirche zu zeigen.

Das Echo war so positiv- einerseits seitens der Daheimgebliebenen, als auch der Teilnehmer- daß, und so komme ich zu Punkt 3, DpP beschlossen hat, weiterzumachen.

Nächsten Monat wird in einer Gründerversammlung DpP zu einem gemeinützigen Verein werden. Was sind nun die Ziele vom künftigen Verein DpP?

Das vordringlichste Ziel ist, alle romtreuen Katholiken zusammen unter ein Dach zu bringen und uns zwecks gemeinsamer Aktionen zu vernetzen.

Wir wollen der Spaltung der Katholischen Kirche in Deutschland entgegenwirken, indem wir Präsenz zeigen in Form von Solidaritätskundgebungen- unser Ziel ist es, einst in jedem deutschen Bistum eine solche Kundgebung stattfinden zu lassen.

Wir wollen NICHT, daß immer nur Randgruppen und sonstige Organe medial in Erscheinung treten und scheinbar für uns Katholiken sprechen, und somit das Bild verfälschen! Wir, die papsttreuen Katholiken, sind in der Mehrzahl- nur haben wir viel zu lange geschwiegen und die Füße stillgehalten!

In Zusammenarbeit mit den Ordinariaten und den Bischöfen, den katholischen Vereinigungen, den Lebensschutzorganisationen und natürlich mit dem Forum Deutscher Katholiken wollen wir künftig zeigen, daß es in Deutschland viele Katholiken gibt, die in unverbrüchlicher Treue und Liebe zu ihrem Papst und ihrer Kirche stehen!

Der nächste Termin steht auch schon fest: am 7. Mai 2011 auf dem Odeonsplatz in München- wir hoffen, ihr seid dann alle dabei!

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