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Dienstag, 8. Februar 2011

Zitat des Jahres!

"Hier sind die wahren Gestrigen. Sie führen nicht in die Zukunft, und sie haben auch selbst keine Zukunft. Sie werden weder grünen, noch jemals blühen. Sie können Funktionäre hinter sich versammeln, aber niemals größere Massen begeistern, ...schon gar keine Jugendlichen. Als morsche Äste können sie freilich noch Schaden anrichten, wenn sie vom Baum herunterfallen."
Der geniale Peter Seewald in einem kathnet Interview

Donnerstag, 3. Februar 2011

Papst Benedikt- ratlos, schwach und tatenlos

....behauptet zumindest die Dreckschleuder aus dem Süden Deutschlands.

Auszüge:

Papst Benedikt XVI. sieht tatenlos zu, wie seine Kirche schrumpft.



Der Geist aus dem Pontifikat des Polen Karol Wojtyla aber lebt fort in der Kirche, und zur Verteidigung seines Nachfolgers Benedikt XVI. lässt sich allenfalls anführen, dass er sich schwer über die Entscheidungen früherer Päpste hinwegsetzen kann. Schließlich würde er ihre auf ein Dogma basierende Unfehlbarkeit angreifen. Seiner eigenen Unfehlbarkeit sind also enge Grenzen gesetzt.



Doch wenn er dem Schrumpfen seiner Priesterschaft in Europa tatenlos zusieht, werden ihm die Historiker später eine ähnliche Ängstlichkeit wie Paul VI. attestieren und ihn als Papst in Erinnerung behalten, der die Kirche eher in die graue Vergangenheit führte als in eine chancenreiche Zukunft. Wenn man auf seinen Reformeifer von einst blickt, der sich in dem Brandbrief an die Bischöfe im Jahr 1970 manifestierte, vermittelt Benedikt schon heute den Eindruck von Ratlosigkeit und Schwäche.



Ja, mensch, gut, daß wir die SÜDDEUTSCHE haben, die uns mal so richtig aufklärt.

Dienstag, 21. Dezember 2010

Weihnachtswunsch

Ich möchte mich Elsas Weihnachtswunsch anschließen . Ich sage Euch: FRAGT ELSA! Fragt Alipius!- wie es in diesem schönen Artikel empfohlen wird!

Oder fragt MICH! Fragt doch uns katholische blogger!! Das nervt unheimlich, welche Menschen da zu kirchlichen Themen befragt werden, ehrlich!

Montag, 6. Dezember 2010

Portal zur katholischen Geisteswelt

Danke an unser Ehrenmitglied P. Recktenwald fürs veröffentlichen!

Portal zur katholischen Geisteswelt

2. Beitrag von oben!

Sonntag, 21. November 2010

NEIN, DER PAPST ERLAUBT KONDOME NICHT

Hedda Christine Acker hat einen interessanten Kommentar geschrieben , in welchem sie auch für theologisch nicht Versierte in verständlicher Form anhabd des "Bankräuber-Beispiels" die Kondomverbotsgeschichte nochmal darlegt:

"Der Osservatore hat wohl entgegen der Absprache ein paar Sätze aus dem Buch veröffentlicht, die von so ziemlich allen Medien so verstanden wurden, wie der Spiegel sie auch verstanden hat. Dabei ignorieren die aber alle, dass es keine lehramtliche Verlautbarung gibt, der Papst auch in seinem Interviewbuch Kondome nicht erlaubt hat, und die Sätze natürlich aus dem Zusammenhang gerissen sind. Was der Papst wohl als Privatmeinung geäußert hat, ist, daß es natürlich besser ist, wenn ein Bankräuber eine ungeladene Waffe dabei hat, weil er dann nicht versehentlich aus Panik jemanden erschiessen kann. Davon ungeachtet ist ein Bankraub, mit oder ohne Pistole, schwere Sünde. Wenn ein Bankräuber jedoch absichtlich die Munition entfernt, ist das nen Tacken verantwortungsvoller als mit Munition in den Laden zu stürmen. Insgesamt wäre der Problematik jedoch mehr gedient, wenn der Bankräuber nicht stehlen würde, und nicht mit Gewalt drohen würde. Der Papst betont aber mehr als ich gerade, daß Bankraub so oder so Sünde ist, es aber vielleicht einen kleinen Schritt hin zu einem moralisch verantworten Leben sein KÖNNTE, wenn ein notorischer Räuber irgendwann auf die Idee kommt, es sei womöglich besser, die Munition vorher rauszunehmen. Das kann aber nur der erste Schritt hin zu der Erkenntnis sein, daß er die Knarre ganz stecken lassen sollte und zur Bank nur zu gehen hat, wenn er ne Überweisung einwerfen will, und nicht, um fremdes Geld zu klauen. So. Und das kann man ziemlich gut auf die Kondomproblematik übertragen, das bißchen Denksport kriegt man auch an nem Sonntag hin. Schöner Link, für alle, die halbwegs Englisch können: http://www.ncregister.com/blog/the-pope-said-what-about-condoms"

Danke Hedda!

Donnerstag, 4. November 2010

Erzbischof Leonard: was er wirklich sagte

...und was die Presse daraus macht, ist wie so oft sehr interessant.Der Erzbischof ist kürzlich in Kritik geraten- unter Anderem wegen seiner angeblichen Äußerung, AIDS sei eine "Strafe Gottes". Ein Homosexueller Anwalt will ihn nun verklagen, nachdem dieser die entsprechende Aussage des Erzbischofs in dessen kürzlich ins niederländische übersetzte Buch entdeckt hatte.

Was aber steht nun wirklich in dem Buch von Erzbischof Leonard? Die Antwort ist hier zu finden

Die Übersetzung also im Wortlaut:



Frage: Was denken Sie über Aids? Sehen Sie darin eine „Strafe Gottes“ infolge der sexuellen Befreiung?

Leonard: Man hat Johannes Paul II. einmal die Frage gestellt: „Ist Aids eine Strafe Gottes?“ Er hat mit viel Weisheit geantwortet: „Es ist sehr schwer, die Absichten Gottes zu erkennen.“ Meinerseits würde ich ganz und gar nicht mit diesen Worten argumentieren.
Äußerstenfalls könnte man in dieser Epidemie eine Art immanenter Gerechtigkeit sehen, ganz und gar nicht eine Strafe, ein bisschen wie - mit Blick auf die Ökologie - wenn man die Umwelt schlecht behandelt; das endet dann damit, dass sie uns ihrerseits schlecht behandelt.

Und wenn man die menschliche Liebe schlecht behandelt, vielleicht rächt sie sich dann, ohne dass es dafür der Intervention einer transzendenten Ursache bedürfte. Vielleicht handelt es sich um eine immanente Gerechtigkeit. Aber was die unmittelbaren Gründe angeht, da ist es Sache der Mediziner zu sagen, wie die Krankheit entstanden ist, wie sie sich anfangs übertragen hat, wie ihre Übertragungswege sind... Wenn Sie eine eher allgemeine Überlegung hören möchten, dann würde ich sie eher in der Ordnung einer gewissen immanenten Gerechtigkeit sehen. Die körperliche Natur zu misshandeln führt dazu, uns zu misshandeln, und die tiefe Natur der menschlichen Liebe zu misshandeln endet immer damit, Katastrophen auf allen Ebenen zu erzeugen.



Zitat Ende.

Daß der Erzbischof damit nicht die durch Bluttransfusionen und dgl unverschuldet Infizierten meint, dürfte dem denkenden Menschen klar sein?

Ich kann nichts diskriminierendes an dieser Aussage finden. Ich kann es der Öffentlichkeit aber auch nicht verdenken, daß sie empört ist- wenn sie solche perfide verfälschten Medienmeldungen vorgesetzt bekommt wie "Erzbischof bezeichnet AIDS quasi als Strafe Gottes oder "ausgleichende Gerechtigkeit".

Differenziertes Betrachten war schon immer eine Kunst.

Montag, 27. September 2010

SPIEGEL auf BILD Niveau: die Annäherung ist vollkommen.

Heute hatte ich das Pech, im Wartezimmer des Arztes die SPIEGEL-Ausgabe Nr 37/2010 aufzuschlagen und, wider besseres Wissen und Gewissen, den Artikel Gottes Gegenschlag zum bevorstehenden Besuch des Papstes in Großbrittanien zu lesen.

Da ich normalerweise, schon aus Magenschutz, den SPIEGEL nicht lese, ist mir wohl kurzfristig entfallen, zu welchen Unverschämtheiten und Lügen dieses Blatt im Stande und auf welches Niveau dieses sich Nachrichtenmagazin nennende Blatt inzwischen gesunken ist.

Zur Erinnerung: Ein Nachrichtenmagazin sollte objektiv, informativ und sachlich berichten, keinerlei Suggestion und Demagogie und schon gar keine Unverschämtheiten beinhalten....

Hier einige Auszüge aus dem Artikel:

"Viele Briten haben sich geradezu wohlig in ihrer agnostizistischen Keckheit eingerichtet. [...].Doch nun holt Gott zum Gegenschlag aus"

Boulevardpressentenor. So ein Quatsch....

"Obwohl stockkonservativ, beeindruckte sein Vorgänger auch seine Gegner. Der Jetzige befremdet selbst Wohlmeinende."

(Beweise? Welche Wohlmeinenden , die der Papst befremdet, sind genau gemeint?)

"Johannes Paul versprühte Charisma und Wärme. Benedikt ist der Intellektuellenpapst mit Hang zum Fettnapf. Jener war Pole, ein Kämpfer gegen den Totalitarismus. Dieser, und das lässt die Londoner Presse keineswegs aus, war Pimpf in der Hitlerjugend."

Das ist zwar keine Lüge, aber das bekanntermaßen Josef Ratzinger 1938 sich mit elf (!) Jahren nicht der Hitlerjugend entziehen konnte (wer nicht ging, bei dem stand bald die Gestapo vor der Türe), und daß seine ganze Familie, voran sein vater, Zeit seines Lebens offen gegen die Nazidiktatur war, steht natürlich nicht dabei und verfälscht somit das Bild komplett, ja, der SPIEGEL geht mit seiner Aussage sogar so weit, Papst Benedikt XVI auf seine Eigenschaft als "Pimpf in der Hitlerjugend" zu reduzieren. Eine in meinen Augen schon fast kriminelle Indoktrination des Lesers!


"Der Deutsche hat den Holocaust-Leugner Bischof Richard Williamson von der Piusbruderschaft rehabilitiert "


Inzwischen sollte es auch den SPIEGEL erreicht haben, daß der Papst die Exkommunikation der Piusbruderschaft zurückgezogen hat (kirchenrechtlicher Akt welcher nichts mit den Privatmeinungen eines einzelnen Priesters zu tun hat), und nicht den betreffenden Priester von der Holocaustleugnung "freigesprochen" hat! Hier lügt der SPIEGEL also bewusst, denn daß es nicht bis zu ihm durchgedrungen ist, nehme ich ihm nicht ab.

"und scheitert immer noch chronisch am englischen "th"."

Unsachlich. Am Thema vorbei. Setzen, sechs!

"Nichts davon macht ihn auf der Insel zum Sympathieträger. "Der Teufel selbst könnte kaum eine schlechtere Presse bekommen", lästerte die "Daily Mail"."

und der SPIEGEL schliesst sich, wie stets, mit Freuden an!


"Zum offiziellen Motto für die Papstreise haben die Vatikan-Strategen ausgerechnet den Satz erkoren: "Herz spricht zu Herz". Doch seit wann eignet sich Prof. Dr. theol. Joseph Ratzinger zum Menschenfänger, der allseits Herzen wärmt?"

Seit 2005, lieber SPIEGEL!!

Dienstag, 3. August 2010

Nicht die Worte fehlen mir,

aber leider z Zt die "Tippfähigkeit", sonst würde es hier heute ganz kräftig donnern.

Ich frag mich, warum eigentlich überhaupt noch IRGENDJEMAND aus kirchlichen Kreisen der SZ Interviews gibt. Die Fragestellung ist einfach bodenlos.

Die unheilige Inquisition


Ich werde in die Geschäftsordung des künftigen Vereins "Deutschland pro Papa" aufnehmen, daß DpP keine Interviews mit der SZ mehr machen wird.Promise.

Montag, 17. Mai 2010

Selbst mit ins Unheil geritten

Ein wahres Wort im auch ansonsten lesenswerten Beitrag von :

Andreas Unterberger:

Die kirchlichen Oberhirten haben sich aus drei Gründen selbst mit ins Unheil geritten: [...] Drittens sind sie nicht willens, sich beziehungsweise die Kirche zu verteidigen, wenn der Staat nicht nur Straftäter bestraft – was er bei kirchlichen Tätern genauso tun darf und soll und muss wie bei den viel zahlreicheren familiären Onkeln und Stiefvätern als Tätern -, sondern wenn darüber hinaus die Kirche total einseitig an den Pranger gestellt wird.

Sonntag, 16. Mai 2010

Lesenswert!

Alles kein Zufall bei Dominik!

Mittwoch, 12. Mai 2010

Ich klage an.

Der Verdacht des s*xuellen Missbrauchs gegen S.E. Walter Mixa hat sich nicht bestätigt . Habe nichts anderes erwartet.

Und nun, liebe WELT, ZEIT, BILD, SÜDDEUTSCHE (tbc...)? Ihr habt Bischof Mixa in diffamierenster Weise vor- und abgeurteilt. Ihr schriebt über "das Ende des Hardliners"(WELT) , über eine "Zeitbombe", die der Papst "entschärft" habe, (WELT)habt ihn behandelt wie einen bereits verurteilten Verbrecher ("Der Bischof ist seit zwei Wochen abgetaucht, er soll sich in der Schweiz aufhalten.").

Ihr betiteltet ihn ohne jegliche Grundlage als "alkoholkrank"(SZ), wobei er in der schweizer Klinik, (die auch Alkoholkranke aufnimmt), lediglich wegen seiner Schleimbeutelentzündung am Knie war. "Absolutistischer Herrscher" (ebenda) war noch eine der schmeichelhaften Bezeichnungen, die wir dieser Tage lesen mussten.

Ihr gingt so weit, Walter Mixa als "schwärende Wunde" zu bezeichnen, von der "die Kirche erlöst" sei. Im selben Artikel spracht ihr von "Diffamierung", die ihr Euch doch selbst in jedem Absatz zu Schulden kommen liesset.

Ich klage Euch, die ehrlosen, vorverurteilenden, substanzlosen und unredlichen Berichterstatter an, Ihr besitzt weder den Willen noch die Fähigkeit zu würdigem, gut recherchiertem, informierenden und rechtschaffenen Jornalismus, ihr habt Euch auf das Niveau der BILD Zeitung begeben und bezeichnet Euch doch allesamt als Nachrichtenmagazine mit Anspruch. Diesen Titel habt ihr nicht (mehr) verdient.

Ich klage Euch an, den Beruf des Journalisten in Misskredit gebracht zu haben, den Pressecodex missachtet und Rufmord begangen zu haben.

Ich klage Euch an, Eurer Aufgabe, die Öffentlichkeit ohne Manipulation neutral und sachlich zu informieren, nicht gerecht geworden zu sein.

Ihr werdet nun alle zurückrudern, relativieren, und das wahrscheinlich auf Seite 3 oder 4, nicht auf der ersten Seite. Wer von Euch wird sich zu einer Entschuldigung durchringen, Abbitte leisten an einem Mann, den ihr beispiellos wie eine Sau durchs Dorf getrieben habt?

Ich werde jedenfalls künftig den Blätterwald noch kritischer und vorsichtiger betrachten als jeher, denn jetzt erst ist mir in voller Breite aufgegangen, zu was Ihr eigentlich fähig seid.

Dienstag, 11. Mai 2010

"Bis zum Erbrechen"

Passend zum blauen Eimer, den Florian gerade bekommen hat und heute zum reinkübeln benutzt, habe ich diesen Artikel auf der lesenswerten page Suedwatch-der unabhängige blog zur SZ gefunden- er erklärt allen geneigten Lesern, was der Begriff "VORERMITTLUNGEN" bedeutet- und gibt der SÜDDEUTSCHEN abschließend noch ein paar wohlmeinende Tipps.

Montag, 10. Mai 2010

die "Erstarrung des Papstes"

Spoiler: achtung, derbe Sprache
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Meine Güte. (Stellvertretend für alle nicht blogkonformen Ausdrücke, die ich an dieser Stelle gern schreiben würde). Das wird immer abstruser, was für geistigen Dünnsch*ss die Presse von sich gibt. Wie war das noch? "Logorrhoe", genau.

Herzhaft gelacht hab ich, als ich Zitate dieses Artikels gerade bei Ulrich fand.

Dann las ich ihn komplett und bin nun endgültig von der kognitiven Inkompetenz dieser Journallien- Vollhorsts überzeugt.Aberwitz mit Absurdität gepaart- und sowas darf in einer überregionalen Zeitung erscheinen ... ich bin echt fassungslos.


Bevor ihr also auf den link klickt, RATET mal, welches Medium das abgesondert hat. Ich hab auf kreuz.net getippt. War falsch.

P.S.: Definition "geistiger Dünnschiss" aus Stupidedia - sehr treffend:

"Geistiger Dünnschiss ist eine schwere Erkrankung, die oft bei Pressevertretern und Politikern auftaucht. Die befallene Person faselt wirres Zeugs und zusammenhangslosen Stuss. Die Krankheit wird oft unterschätzt, doch hat dieses Virus oft fatale Folgen. Betroffene sitzen oft stundenlang auf dem Klo und scheißen sich zu Tode wegen des Stusses, den sie faseln. Daher bekam die Krankheit den Namen geistiger Dünnschiss (Lat: Denkus Scheißus). Als Gegenmittel wird die Einnahme einer Kugel (9 mm) empfohlen. Die Symbiose zwischen Körper und Geist, die diese Krankheit verursacht, wurde bisher ergebnislos von vielen Ärzten verzweifelt untersucht. "

Was meine Kirche so macht, erfahre ich bei...

Google !

Mensch, wenn ich google news nicht hätt, müsst ich dumm sterben! So werde ich immerhin auf dem Laufenden gehalten, was MEINE KIRCHE so tut und denkt und vorhat! Nachdem uns gestern bereits die WELT (siehe mein posting hier informierte, daß die "Kirche" den Zölibat infrage stelle, erfahre ich heute breaking news via google - "Nach Rücktritt von Bischof Mixa: Kirche atmet auf und hofft auf einen Neuanfang" titelt der STERN .

Neu ist auch, daß Papst Benedikt neuerdings Bomben entschärft, nachdem er ja erst Samstag S.E. em. Mixa entbunden hatte.

Ich bin nun im Bilde, daß meine Kirche sich"nach Homos*xualität und Alkoholismus" von Bischof Mixa "abwendet".

Schön, daß ich das alles auch mal erfahre. Dank der Medien.

Ich bin jetzt schon gespannt, was sie so schreiben werden, wenn sich herausstellt, daß die ganzen Vorverurteilungen, die Betitelungen wie zB Vom Papstliebling zum Paria (was ein Schwachsinn...) nicht "nur" verfüht, sondern auch schlicht Rufmord waren (weil unberechtigt). Ob Katholik F.J.Wagner sich dann wieder vorstellen kann, mit dem Bischof zu beten und zu knien? ... wir werden es erleben!

Freitag, 7. Mai 2010

"Nutznießer könnte die evangelische Kirche sein"

Kaum ist die Meldung über den Verdacht gegen S.E.Mixa draussen, taucht schon der erste mediale Blödsinn auf- den Vorreiter spielt heute die Financial Times :



Die Katholische Kirche hat die Staatsanwaltschaft auf den augsburger Bischof angesetzt. Sie soll ermitteln, ob Mixa wirklich nur "Watschn" verteilt hat. Nutznießer des Missbrauchsskandals könnte die evangelische Kirche werden.

Enttäuschte Katholiken wechseln die Konfession

Das Verhalten vom Pontifex und den deutschen Bischöfen im Missbrauchsskandal stieß bei vielen Gläubigen auf Kritik. Einige von ihnen ziehen daraus offenbar Konsequenzen: Mehrere evangelische Landeskirchen berichten von einem zunehmenden Interesse ehemaliger Katholiken am Eintritt in die evangelische Kirche. Sie bestätigten damit einen Bericht der "Leipziger Volkszeitung". Demnach
registrieren vor allem die großen Landeskirchen Hannover und Rheinland sowie die
Evangelische Kirche in Hessen und Nassau gestiegenes Interesse an einem
Kirchenübertritt.

Soviel Schwachsinn kann ich gar nicht kommentieren.

Betreff: ORF BESCHWERDE - JETZT

Ich habe gerade eine Nachricht von meiner Gruppe "Wir sind NICHT Wir sind Kirche" bekommen:


Gestern 22:00 machten sich Dorfer & Düringer über die sexuellen Missbrauchsvorfälle innerhalb der kath. Kirche lustig – das „religiöse Gefühl“ zig-tausender Katholiken wurde dabei mit den Füßen getreten und vor allem ist es eine unfassbare Geschmacks- und Taktlosigkeit gegenüber allen tatsächlichen Opfern. JETZT beim verständnisvollen ORF Kundendienst anrufen ! Kostet eine Minute : (01) 870 70-30

Bericht dazu: http://www.facebook.com/l/bd5ad;www.kath.net/detail.php?id=26628

Dienstag, 4. Mai 2010

Spieglein, Spieglein....

HipHop-Lied der Gruppe "Die Bandbreite" über den Hohepriester der BRD, den SPIEGEL, der "die meisten Lügen im Land verbreitet."

Schade, das hätt mir vor ein paar Wochen NOCH besser gefallen .





Es gibt im Internet ein Magazin mit rotem Konterfei,
dass sich den Anschein gibt, ein linkes Magazin zu sein.
[...]

Spieglein, Spieglein an der Wand,
wer verbreitet die meisten Lügen im Land?
Spieglein, Spieglein, das bist du,
und Hunderttausend hören dir zu.


[...]


Infos über die Band:

Über Die Bandbreite:


Die Bandbreite ist eine Polit-Pop-Band aus Duisburg. Der Liedermacher Wojna und der Soundtüftler DJ Torben zeigen auf unterhaltsame Art, dass man mit Musik und Lyrik selbst schwerst politikverdrossene Menschen erreichen kann. Was aus Politikermündern wie Kauderwelsch klingt, stellt Die Bandbreite in waschechter Ruhrpottmundart gnadenlos ehrlich und verständlich dar.
Durch Ihre, zum Teil kontrovers diskutierten, Songs und ihr Engagement in der Wahrheitsbewegung, hat sich die Band in den vergangenen Jahren einen Namen als eine der wenigen deutschen HipHop Gruppen gemacht, die noch politische oder sozialkritische Themen in moderne Pop-Songs verwandelt.
Weitere Infos zur Band unter dieBandbreite.de

Nachlese: Linksliberalgrüne Gutmenschen

Wahre Worte fand ich zufällig und unverhofft auf den Seiten der Gesellschaft für freie Publizistik:

(12.4.2010)
Der Journalist Jürgen Liminski beschäftigt sich in einem Kommentar in der Jungen Freiheit mit den Mechanismen der medialen Treibjagd:„Die mediale Treibjagd geht weiter. Mit großem Halali und Gebell rast die Meute der Gutmenschen ihrem Wild hinterher. Aber die Fährte ist selbst gelegt, das Wild existiert nicht. Die Medienhatz auf Kirche und Papst (Spiegel: „Der (Un)Fehlbare“) folgt nur ihren eigenen Gesetzen. Die lauten: Wenn die unkontrollierten Kontrolleure der veröffentlichten Meinung ihr Urteil sprechen, hat sofort eine Reaktion zu erfolgen. Wenn nicht, dann ist der Angeklagte schuldig. Daß der Angeklagte selbst sich nichts hat zuschulden kommen lassen und sich in der Sache schon mehrfach glasklar geäußert hat, wird von der linksliberalen Meute ebenso ignoriert wie die Tatsache, daß Pädophilie (also Mißbrauch) in ebendiesen Kreisen auch schon ganz anders gesehen wurde. (SIC!)

Selbst wenn Papst Benedikt XVI. sich auch zu den Fällen in Deutschland äußern würde, die Hetze würde weitergehen. Denn es geht nicht um diesen Papst oder jenen Bischof, es geht um die Glaubwürdigkeit der Kirche insgesamt. Sie ist das letzte Bollwerk, das mit einem kohärenten Menschenbild der Diktatur des Relativismus widersteht. Das soll geschleift werden, mit inquisitorischer Strenge und Intoleranz. Da kommt jede Manipulation und Lüge gelegen. Der Papst tut gut daran, auf dieses Geschrei nicht zu hören, sondern mit Bedacht die künftigen Worte für die Deutschen abzuwägen.“


Und weils so schön dazu passt und ichs bislang nicht getan habe, möchte ich hier auch gleich einen hervorragenden Artikel des österreichischen Journalisten Andreas Unterberger verlinken : Die böse Kirche und die guten grünen Kinderschänder.

Freitag, 23. April 2010

Es hört nicht auf...

kath.net:




Der belgische Bischof Roger Vangheluwe (73) trat am Freitag wegen Verwicklung in einen Fall sexuellen Missbrauchs zurück. Papst nahm Rücktrittsansuchen an




Ganzer Artikel hier

Ich denk immer, so langsam glätten sich die Wogen, aber dem ist offenbar nicht so. Momentan habe ich den Eindruck , daß ständig immernoch etwas Neues hochpoppt- wie ein lästiges Werbefenster.

Wo soll das hinführen?

SPIEGEL- Interview mit Claudi

Eigentlich les ich ja keinen SPIEGEL, schon gar nicht SPO, aber rein zufällig hab ich mich da reingeklickt (auf der Suche nach etwas anderem, natürlich) und konnte nicht widerstehen, das Interview zu besenfen.

SPIEGEL ONLINE: Sind Sie traurig über den Rücktritt von Bischof Walter Mixa?[die erste journalistisch unheimlich ausgefeilte Fangfrage!]

Claudia Roth: Natürlich nicht. Das ist eine hinterlistige Frage - weil sie unterstellt ja,[das macht der Siegel immer so!] dass ich froh über die Auseinandersetzung mit diesem "Gegner"[da Anführungszeichen, "Gegner" nicht ernst gemeint] in meinem Wahlkreis Augsburg gewesen wäre[also Mixa= doch Gegner in ihrem politischen Wahlkreis, ja wie jetzt?]. Im Ernst: Der Rücktritt war absolut überfällig. Und ich hoffe wirklich sehnlichst, dass damit auch ein Neubeginn im Bistum Augsburg und in der Deutschen Bischofskonferenz möglich ist. Also mit anderen [meinen]Positionen und einem anderen Umgang mit Konflikten [keine offene Austragung].

SPIEGEL ONLINE: Warum war Ihre Auseinandersetzung mit Mixa so heftig?

Roth: Das hatte nie[immer] mit persönlichen Animositäten von meiner Seite zu tun, sondern mit dem polarisierenden Verhalten und den entsprechenden Positionen Mixas - und zwar schon bevor er nach Augsburg kam. Bereits als Militärbischof hat Mixa sich als erzkonservativ geriert[was bei katholischen Bischöfen zu erwarten und wünschenswert ist], und das auf eine sehr laute Weise. Er ist immer als politisch kämpfender Bischof aufgetreten [also so, wie ich gern selber auftreten würde, es aber nicht schaffe], also musste sich Mixa auch über entsprechende Reaktionen nicht wundern[das hat er sicher auch nicht getan!]. Besonders viele Konflikte mit mir - stellvertretend für viele Grüne - gab es wegen seiner Vorstellungen zur Rolle der Frau, aber auch zu gleichgeschlechtlichen [und pädophilen] Lebensformen.

SPIEGEL ONLINE: Was ändert der Mixas Rücktritt konkret?

Roth: Das ist der Anfang dessen, was eine Änderung in der katholischen Kirche in Deutschland sein könnte [davon träume ich schon lange]. Natürlich wird das nicht ausreichen [der Papst selbst soll zurücktreten] , obwohl sein Rücktritt sicher im Sinne von vielen katholischen Gläubigen und Geistlichen ist. [Einspruch!! Hörensagen!!] Die Verfehlungen, über die seit Wochen berichtet wird, müssen weiter mit großem Nachdruck aufgeklärt werden. [blubber…] Mixa darf nicht das Bauernopfer für alle anderen sein.

SPIEGEL ONLINE: Die Vorwürfe in Augsburg richten sich ja nicht nur gegen den Bischof, sondern gegen das "System Mixa". Was muss noch passieren?

Roth: Ich hoffe sehr, dass man in Augsburg endlich die Kraft findet, wieder ein liberaleres [= zeitgeisthöriges ] Bistum zu schaffen. Immerhin ist das die Stadt des Religionsfriedens![!] Die katholische Kirche kann dort nicht weiter so tun, als würde sie über allen anderen stehen [Sie steht über allem und tut nicht nur dort so, und das passt Dir ÜBERHAUPT nicht!]. Natürlich steht das erzreaktionär [sich für die Erhaltung christlicher Werte einsetzende] geprägte Umfeld von Herrn Mixa einem Aufbruch [unserer Politik] im Wege . Das Bistum hat, daran erinnere ich mich aus meiner eigenen Kindheit und Jugend, durch den damaligen Bischof Stimpfle eine finstere Tradition: Damals wurde beispielsweise noch Exorzismus praktiziert [der wird auch heute noch praktiziert]. Daran hat Mixa nach einer liberaleren Episode wieder angeknüpft. Das müssen die Augsburger Katholiken nun zurückdrehen. [weil die ja auch am Hebel sitzen…]

SPIEGEL ONLINE: Das Verhältnis der Grünen zur katholischen Kirche hat sich in den vergangenen Jahren entspannt, trotz einer Figur wie Bischof Mixa. Wird es jetzt noch enger werden?

Roth: Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Es gibt klare Differenzen zwischen uns, gerade in der Familienpolitik. Und so etwas wie "mulier taceat in ecclesia" - die Frau muss in der Kirche schweigen -, das passt [mir als Abtreibungsverfechterin und Emanze] definitiv nicht zu unserem Frauenbild. Und das wissen unsere katholischen Gesprächspartner auch, die wir ja auf vielen Ebenen haben. Viele Grüne, die bei "Kirche von unten" sind, drängen zudem auf die Demokratisierung der katholischen Kirche [wer war das noch, Kirche von unten? Achja, DIE…ja die drängen schon immer]. Aber oft sind wir auch sehr nah beieinander, wie in der Flüchtlingspolitik oder dem Umweltschutz.[leider bei signifikant wichtigen Fragen der körperlichen und geistigen Gesundheit nicht] Klar ist: Die Kirche ist eine sehr wichtige Institution [oh, Danke für das Zuckerl!], mit der auch wir Grünen [ ! ]oft kooperieren [würden, wenn sie das macht, was wir wollen]. Und sie ist unverzichtbar als Träger und Bindeglied dieser Gesellschaft [in Zusammenarbeit mit uns].

SPIEGEL ONLINE: Bestimmte Kreise [die eine Milliarde weltweiter Katholiken abzüglich ein paar Andersdenkender]werden Bischof Mixa nun zum Märtyrer erheben, der dem Zeitgeist die Stirn geboten hat. Was sagen sie denen?

Roth: Es würde wenig nützen, wenn ich denen widersprechen würde [stimmt]. Die sind nicht vom Gegenteil zu überzeugen. Aber die große Mehrheit scheint es doch anders zu sehen,[Einspruch! Hörensagen!] sie lässt auch einem Bischof nicht mehr alles durchgehen[Ich wusste gar nicht, daß ein Bischof nach dem gehen muss, was „die Mehrheit“ ihm „durchgehen „ lässt]. Viele Katholiken fühlten sich von einem wie Mixa schon lange nicht mehr repräsentiert [Belege, bitte]. Und nun mussten sie feststellen, dass er auch seinen eigenen Moralvorstellungen nicht standhält.[bitte? Erklär?] Dieser Bischof hat seine Glaubwürdigkeit genauso verloren wie seine Autorität. [das ist, mit Verlaub, FALSCH, liebe Claudi, das ist Dein Wunschdenken]

SPIEGEL ONLINE: Sie haben die katholische Kirche vor Jahren verlassen. Werden Sie nach Mixas Abgang wieder eintreten?[hahaha, Späßle zum Abschluss, was?]

Roth: Ich bin damals - mit Billigung meiner katholischen und sehr gläubigen Großmutter -[die kann man wohl leider nicht mehr fragen…] ausgetreten. Sie hatte Verständnis dafür, dass für mich die Kirche keine moralische Glaubwürdigkeit mehr hatte und ich mich als junge Frau in ihr nicht wiederfand. Priesterverbot für Frauen, Zölibat, der Umgang mit den Themen Verhütung oder Homosexualität - daran hat sich doch nichts geändert. Es muss außer dem Rücktritt von Mixa noch vieles geschehen, bevor ich mit einem Wiedereintritt liebäugele. [och nee du, lass ma stecken, Claudi. ]
 
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