Sonntag, 17. März 2013
Unser neuer Papa
Statt eigenem Artikel - hier eine tolle Linkrutsche mit allem Wichtigem zu unserem neuen Papa Francesco ! :-)
Ansage
Ich bin katholisch geworden, weil ich für mich erkannt habe, daß die römisch-katholische Kirche diejenige ist, die den Willen Jesu am meisten / am genauesten verwirklicht und umsetzt. Weil ich mich verlassen kann auf die 2000 Jahre alte Tradition und Sukzession.Weil ich glaube, daß sie der Fels ist, von dem die Rede ist.
Ich bin nicht aus Sympathie für einen Papst katholisch geworden, sondern weil ich die rk- Kirche als den mystischen Leib Christi erkannt habe, dessen Teil ich bin.
Daß mir sowohl Johannes Paul II, insbesondere Benedikt XVI. und jetzt auch Franziskus sympatisch sind, ja, ich sie LIEBEN kann / konnte, betrachte ich als zusätzliches Gnadengeschenk.
Jedoch auch, wenn ein Papst käme, mit dem ich nichts anfangen könnte (und ich werde ja noch mindestens einen weiteren erleben, nehme ich an) , der nicht "mein" Papst wäre, und er sich mir nicht erschlösse trotz Gebet darum- dann wäre dennoch diese Kirche meine Kirche , der ich -samt dem jeweiligen Nachfolger Petri- immer die Treue halten werde.
Wer sein katholisch- Sein an bestimmte Personen knüpft,sollte seine Motivation, katholisch zu sein, wirklich ernsthaft überdenken.
Ich bin nicht aus Sympathie für einen Papst katholisch geworden, sondern weil ich die rk- Kirche als den mystischen Leib Christi erkannt habe, dessen Teil ich bin.
Daß mir sowohl Johannes Paul II, insbesondere Benedikt XVI. und jetzt auch Franziskus sympatisch sind, ja, ich sie LIEBEN kann / konnte, betrachte ich als zusätzliches Gnadengeschenk.
Jedoch auch, wenn ein Papst käme, mit dem ich nichts anfangen könnte (und ich werde ja noch mindestens einen weiteren erleben, nehme ich an) , der nicht "mein" Papst wäre, und er sich mir nicht erschlösse trotz Gebet darum- dann wäre dennoch diese Kirche meine Kirche , der ich -samt dem jeweiligen Nachfolger Petri- immer die Treue halten werde.
Wer sein katholisch- Sein an bestimmte Personen knüpft,sollte seine Motivation, katholisch zu sein, wirklich ernsthaft überdenken.
Donnerstag, 14. Februar 2013
Abschiedskonzert von Deutschland pro Papa für Papst Benedikt XVI.
Zum Ende des Pontifikats von Papst Benedikt XVI. will Deutschland pro Papa zu einem Abschiedskonzert einladen, das die Verbindung zwischen Glaube und Passion, also dem Leiden, verdeutlicht. Als Dankeschön für sein Pontifikat findet unter der Schirmherrschaft von Prälat Georg Ratzinger, dem Bruder des Papstes, in der Basilika „Unserer Lieben Frau zur Alten Kapelle“ am 2.3.2013 um 15 Uhr dieses geistliche Konzert der besonderen Art statt. Botschaften Benedikts des XVI. werden umrahmt von geistlichen Arien und Chorälen zur Passionszeit. Seine Exzellenz, der hochwürdigste Herr Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer, wird sich mit einem Grußwort an die Teilnehmer wenden.
Mit Wolfgang Nöth (Tenor), Tobias Neumann (Bariton), Gabriele Neumann und Nastasja Dokalou (beide Sopran), sowie Birgitta Erl (Harfe) konnten namhafte Sänger als Solisten gewonnen werden. KMD Wolfgang Kraus an der Orgel und Baptiste Pawlik an der Violine übernehmen die instrumentale Begleitung. Das Ensemble Passero, Chorvereinigung ehemaliger Regensburger Domspatzen, wirkt als Chor mit. Es kommen Werke von G. F. Händel, W. A. Mozart, J. S. Bach, J. Haydn zur Aufführung. Michael Hesemann, Herausgeber des Gesprächsbandes "Mein Bruder, der Papst", wird eine Einführung halten.
Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Spende zur Deckung der Kosten gebeten.
Wie ein Blitz aus...
nein, nicht aus heiterem Himmel. Der Himmel über der Kirche , zumindest in Deutschland, ist nicht heiter. Ein Blitz war die Ankündigung der Amtsniederlegung unseres geliebtes Heiligen Vaters Benedikt XVI. allemal. Wir von Deutschland pro Papa sind alle auch jetzt , einige Tage danach, noch erschüttert und fassungslos.
Ich kann meine Gedanken nicht schöner und treffender formulieren,als dies bereits viele vor mir getan haben, noch bevor ich in der Lage war, überhaupt etwas zu schreiben. Hervorheben möchte ich besonders den Artikel von Armin Schwibach , der die Seelenlage so treffend beschreibt.
Für mich ist Benedikt XVI. ein Mensch, durch den Christus hindurchstrahlt- stell´ihn in einen dunklen Raum, er würde leuchten. Er wird auch weiterhin unsere Herzen erhellen, wenn wir aus dem großen Schatz seiner Botschaften schöpfen. Der Herr möge ihm vergelten, was er für Seine Kirche getan hat und ihm noch lange gesunde Jahre in Ruhe schenken.
Ich kann meine Gedanken nicht schöner und treffender formulieren,als dies bereits viele vor mir getan haben, noch bevor ich in der Lage war, überhaupt etwas zu schreiben. Hervorheben möchte ich besonders den Artikel von Armin Schwibach , der die Seelenlage so treffend beschreibt.
Für mich ist Benedikt XVI. ein Mensch, durch den Christus hindurchstrahlt- stell´ihn in einen dunklen Raum, er würde leuchten. Er wird auch weiterhin unsere Herzen erhellen, wenn wir aus dem großen Schatz seiner Botschaften schöpfen. Der Herr möge ihm vergelten, was er für Seine Kirche getan hat und ihm noch lange gesunde Jahre in Ruhe schenken.
Montag, 17. Dezember 2012
Die missverstandene Friedensbotschaft
Wie wir alle in den letzten Tagen verfolgen konnten, ist die Friedensbotschaft des Hl. Vaters besonders von Homosexuellenverbänden, aber auch von einem Grünen-Politiker gründlich missverstanden (weil selektiv und ungenau gelesen) worden. Dazu gibt es auch nichts mehr zu sagen, was nicht bereits woanders geschrieben wurde- jedoch möchte ich meinen Lesern einen Gastkommentar, der sich auf meiner facebook Pinnwand aus einem Gespräch mit einem Homosexuellen ergab, nicht vorenthalten, denn er erklärt in einfacher und anschaulicher Weise, warum Homosexualität nicht mit der Ehe gleichgestellt werden KANN!
zunächst einmal den Wortlaut des Originaltextes: (Zitat)
"Auch die natürliche Struktur der Ehe als Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau muß anerkannt und gefördert werden gegenüber den Versuchen, sie rechtlich gleichzustellen mit radikal anderen Formen der Verbindung, die in Wirklichkeit die Ehe beschädigen und zu ihrer Destabilisierung beitragen, indem sie ihren besonderen Charakter und ihre unersetzliche gesellschaftliche Rolle verdunkeln. Diese Grundsätze sind keine Glaubenswahrheiten, noch sind sie nur eine Ableitung aus dem Recht auf Religionsfreiheit. Sie sind in die menschliche Natur selbst eingeschrieben, mit der Vernunft erkennbar und so der gesamten Menschheit gemeinsam. Der Einsatz der Kirche zu ihrer Förderung hat also keinen konfessionellen Charakter, sondern ist an alle Menschen gerichtet, unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit. Solch ein Einsatz ist um so nötiger, je mehr diese Grundsätze geleugnet oder falsch verstanden werden, denn das stellt eine Beleidigung der Wahrheit des Menschen dar, eine schwere Verletzung der Gerechtigkeit und des Friedens."
Ganz klar schreibt Papst Benedikt, dass es sich hier nicht um eine Glaubensfrage handelt. D h. die Bibel muss nicht als Argument angefügt werden, auch wenn in der Bibel sich passendes dazu findet.Die Thematik ist insgesamt sehr komplex aber doch zu verstehen, wenn ein gewisser Grundsatz befolglt wird, dass man den gegenüber, oder besser, die Argumente verstehen will. Dies setze ich hier voraus.D. h. es geht nicht um persönliche Vorlieben, sondern um Argumente.Wie sich dann jemand persönlich dazu positioniert ist dann für oder wider die Argumente.
Allgemeines Recht ist dann, wenn gleiches gleich und ungleiches ungleich behandelt wird.Wenn man auf die Ehe schaut, zwischen Mann und Frau, dann zeigt sich, dass aus der Vereinigung beider Kinder hervorgehen können. Dies ist soweit einzigartig, weil es zwischen "Unisex" Beziehungen nicht geschehen kann. Dies stellt auf natürliche Weise einen Unterschied dar. Daher ist eine Ehe von Mann und Frau nie gleich zu setzen, mit einer andersartigen Verbindung (Polygamie wäre eigens zu thematisieren).
Wenn nun jemand eine Partnerschaft eingehen will, die nicht der Ehe entspricht, dann muss man so eine Verbindung auch anders behandeln.Denn es wird nachvollziehbar sein, dass ohne Kinder die Gesellschaft nicht überlebensfähig sein kann. Dies ist übertragen auch im Tierreich so.
Auch zeigt sich in der Forschung, dass für ein"gesundes" Aufwachsen die Unterschiedlichkeit von Mann und Frau sehr entscheidend ist, für die Entwicklung der Kinder. Beide Geschlechter sind wichtig.
Übrigens zur Klarstellung: Mann und Frau sind sicher nicht gleich. Sie sind geschlechtlich unterschieden, die ganze Hormonsteuerung ist unterschiedlich, aber in dieser Unterschiedenheit ergänzen sie sich hervorragend. Bei "Unisex" Verbindungen bleibt, was dies anbelangt, sicher ein Defizit.Dennoch sind unterschiedliche Menschen von gleicher Würde. Diese Würde ist anzuerkennen.
(im Glauben gesagt: Für dieses Recht steht Gott selber ein.) In der Vergangenheit wurde dieses Recht oft mit Füssen getreten, und dies ist bis heute so.D. h. ein Mensch der zur Homosexualität veranlagt ist, oder sich in diese Richtung entwickelt hat, ist mit gleicher Würde, wie ein anderer Mensch, d. h. allein aus seinem Menschsein steht ihm Würde zu (Achtung und Respekt, Wertschätzung, Anerkennung).
Hier ist ein dicker Punkt zu setzen.
Nun ist aber zu ergänzen, dass bezüglich der Ordnung der Arterhaltung, die Verbindung von Mann und Frau Nachkommen ermöglicht. (bei anderen Beziehungen muss man künstlich nachhelfen)D. h. die Sexualität ist ihrem Wesen nach ausgelegt auf Arterhaltung, zudem auch, um Liebe, Hingabe ... zu ermöglichen. Dass aber Liebe einen geschützten Rahmen braucht (weil sie so verletzlich ist und den Menschen im innersten, in seiner Person, betrifft), dazu wird nun die Ehe speziell geschützt, weil sie auch für den Gesellschaftserhalt dient.
Wenn nun Menschen zusammen wohnen wollen, die keine Ehe (im eigentlichen Sinn) eingehen können oder wollen, dann steht es ihnen ja frei, aber die Sexualität anders auszuleben, als sie der Natur nach vorgesehen ist, wird nicht zur inneren Befreiung dienen. (Religiös gesagt würde man hier von Sünde reden, alle ausgelebten Sexualkontakte außerhalb der Ehe). Oft stehen Verletzung im Hintergrund und auch das Grundbedürfnis nach Liebe! Liebe steht jedem zu und dass man geliebt wird. Aber dies ist dennoch zu unterscheiden von der ausgelebten Sexualität! Denn Sex = Liebe kann man sicher nicht unterschreiben. Dennoch wird man sagen dürfen, Sex ohne Liebe ist auch nicht akzeptabel.
Der Mensch ist zur Liebe befähigt, gemäß seiner Natur, dies zu entfalten wird die Lebensaufgabe bleiben.
(Helmut Epp)
zunächst einmal den Wortlaut des Originaltextes: (Zitat)
"Auch die natürliche Struktur der Ehe als Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau muß anerkannt und gefördert werden gegenüber den Versuchen, sie rechtlich gleichzustellen mit radikal anderen Formen der Verbindung, die in Wirklichkeit die Ehe beschädigen und zu ihrer Destabilisierung beitragen, indem sie ihren besonderen Charakter und ihre unersetzliche gesellschaftliche Rolle verdunkeln. Diese Grundsätze sind keine Glaubenswahrheiten, noch sind sie nur eine Ableitung aus dem Recht auf Religionsfreiheit. Sie sind in die menschliche Natur selbst eingeschrieben, mit der Vernunft erkennbar und so der gesamten Menschheit gemeinsam. Der Einsatz der Kirche zu ihrer Förderung hat also keinen konfessionellen Charakter, sondern ist an alle Menschen gerichtet, unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit. Solch ein Einsatz ist um so nötiger, je mehr diese Grundsätze geleugnet oder falsch verstanden werden, denn das stellt eine Beleidigung der Wahrheit des Menschen dar, eine schwere Verletzung der Gerechtigkeit und des Friedens."
Ganz klar schreibt Papst Benedikt, dass es sich hier nicht um eine Glaubensfrage handelt. D h. die Bibel muss nicht als Argument angefügt werden, auch wenn in der Bibel sich passendes dazu findet.Die Thematik ist insgesamt sehr komplex aber doch zu verstehen, wenn ein gewisser Grundsatz befolglt wird, dass man den gegenüber, oder besser, die Argumente verstehen will. Dies setze ich hier voraus.D. h. es geht nicht um persönliche Vorlieben, sondern um Argumente.Wie sich dann jemand persönlich dazu positioniert ist dann für oder wider die Argumente.
Allgemeines Recht ist dann, wenn gleiches gleich und ungleiches ungleich behandelt wird.Wenn man auf die Ehe schaut, zwischen Mann und Frau, dann zeigt sich, dass aus der Vereinigung beider Kinder hervorgehen können. Dies ist soweit einzigartig, weil es zwischen "Unisex" Beziehungen nicht geschehen kann. Dies stellt auf natürliche Weise einen Unterschied dar. Daher ist eine Ehe von Mann und Frau nie gleich zu setzen, mit einer andersartigen Verbindung (Polygamie wäre eigens zu thematisieren).
Wenn nun jemand eine Partnerschaft eingehen will, die nicht der Ehe entspricht, dann muss man so eine Verbindung auch anders behandeln.Denn es wird nachvollziehbar sein, dass ohne Kinder die Gesellschaft nicht überlebensfähig sein kann. Dies ist übertragen auch im Tierreich so.
Auch zeigt sich in der Forschung, dass für ein"gesundes" Aufwachsen die Unterschiedlichkeit von Mann und Frau sehr entscheidend ist, für die Entwicklung der Kinder. Beide Geschlechter sind wichtig.
Übrigens zur Klarstellung: Mann und Frau sind sicher nicht gleich. Sie sind geschlechtlich unterschieden, die ganze Hormonsteuerung ist unterschiedlich, aber in dieser Unterschiedenheit ergänzen sie sich hervorragend. Bei "Unisex" Verbindungen bleibt, was dies anbelangt, sicher ein Defizit.Dennoch sind unterschiedliche Menschen von gleicher Würde. Diese Würde ist anzuerkennen.
(im Glauben gesagt: Für dieses Recht steht Gott selber ein.) In der Vergangenheit wurde dieses Recht oft mit Füssen getreten, und dies ist bis heute so.D. h. ein Mensch der zur Homosexualität veranlagt ist, oder sich in diese Richtung entwickelt hat, ist mit gleicher Würde, wie ein anderer Mensch, d. h. allein aus seinem Menschsein steht ihm Würde zu (Achtung und Respekt, Wertschätzung, Anerkennung).
Hier ist ein dicker Punkt zu setzen.
Nun ist aber zu ergänzen, dass bezüglich der Ordnung der Arterhaltung, die Verbindung von Mann und Frau Nachkommen ermöglicht. (bei anderen Beziehungen muss man künstlich nachhelfen)D. h. die Sexualität ist ihrem Wesen nach ausgelegt auf Arterhaltung, zudem auch, um Liebe, Hingabe ... zu ermöglichen. Dass aber Liebe einen geschützten Rahmen braucht (weil sie so verletzlich ist und den Menschen im innersten, in seiner Person, betrifft), dazu wird nun die Ehe speziell geschützt, weil sie auch für den Gesellschaftserhalt dient.
Wenn nun Menschen zusammen wohnen wollen, die keine Ehe (im eigentlichen Sinn) eingehen können oder wollen, dann steht es ihnen ja frei, aber die Sexualität anders auszuleben, als sie der Natur nach vorgesehen ist, wird nicht zur inneren Befreiung dienen. (Religiös gesagt würde man hier von Sünde reden, alle ausgelebten Sexualkontakte außerhalb der Ehe). Oft stehen Verletzung im Hintergrund und auch das Grundbedürfnis nach Liebe! Liebe steht jedem zu und dass man geliebt wird. Aber dies ist dennoch zu unterscheiden von der ausgelebten Sexualität! Denn Sex = Liebe kann man sicher nicht unterschreiben. Dennoch wird man sagen dürfen, Sex ohne Liebe ist auch nicht akzeptabel.
Der Mensch ist zur Liebe befähigt, gemäß seiner Natur, dies zu entfalten wird die Lebensaufgabe bleiben.
(Helmut Epp)
Mittwoch, 31. Oktober 2012
Wie Ökumene sicher NICHT gelingt.
Zum Reformationstag finden wir heute jede Menge Zeitungs- und blog Artikel, Statements und Diskussionen in sozialen Netzwerken. Ich sage: überall da, wo die jeweils andere Meinung respektiert wird und fruchtbare Diskussionen entstehen könne, die gewinnbringend in der einen oder anderen Hinsicht sind, da hat Ökumene eine Chance, da kann ein Miteinander gelingen.
Wie Ökumene mit den Protestanten allerdings sicher NICHT gelingt, zeigt uns ein Click auf - ausgerechnet- die homepage der EKD, wo diese geschmackvolle e card zu finden ist, die uns Katholiken das selbständige Denken abspricht.
"Reformationstag- selber denken seit 1517".
Wie Ökumene mit den Protestanten allerdings sicher NICHT gelingt, zeigt uns ein Click auf - ausgerechnet- die homepage der EKD, wo diese geschmackvolle e card zu finden ist, die uns Katholiken das selbständige Denken abspricht.
"Reformationstag- selber denken seit 1517".
Montag, 29. Oktober 2012
Neue Reihe bei Deutschland pro Papa: "Faszination Benedikt"
Liebe Leser,
wir von DpP haben mit unserem heute erschienenen Oktober Newsletter eine neue Reihe gestartet:
wir von DpP haben mit unserem heute erschienenen Oktober Newsletter eine neue Reihe gestartet:
Was hat Papst Benedikt XVI. eigentlich an sich, daß Millionen ihm zujubeln, wohin er auch kommt? Vor allem Jugendliche aber auch Andersdenkende? Obwohl er ja angeblich altmodische Auffassungen vertritt, die von der "modernen Masse" nicht mehr lebbar sein sollen? DpP geht dieser Frage nach: was fasziniert an diesem kleine, weißgekleideten Mann- persönliche Zeugnisse und Theorien.
Jeden Monat wird ein Beitrag von einer Person zu finden sein- zu Wort kommen Jugendliche, Konvertiten, Leute aus den eigenen Reihen aber auch Fernstehende und Andersgläubige.
Den Anfang macht Herbert Beschmann, Protestant und Vater der 1. Vorsitzenden von Deutschland pro Papa, mit seinem "Römischen Essay":
Er ist eher - für einen Mann -, von kleiner Statur, in Zeiten hochgewachsener und schlanker Unternehmensführer eine bemerkenswerte Ausnahme. Sein Assistent achtet stets sorgfältig darauf, für seinen Chef ein Fußbänkchen bereit zu halten und hinter dem Rednerpult zu platzieren, wenn dieser mal wieder zu seinen Mitarbeitern sprechen möchte.
Und dann steht er da und redet – und man wundert sich immer wieder über die Ausstrahlung dieses Menschen, der so gar nicht in das Stereotypenbild des erfolgreichen Topmanagers passen will.
Ich frage mich jedes Mal wenn ich ihm zuhöre, welche Eigenschaften ich eher an ihm bewundern soll: seine intellektuelle Schärfe, mit der er vorsichtig aber nichts desto trotz
auf den Punkt genau die derzeitige Situation seines Hauses analysiert und seinen Mitarbeitern darlegt ohne zu vergessen, auf mögliche und notwendige Veränderungen hinzuweisen; oder die konsequente Botschaft von Gestik und Körpersprache, die ihnen signalisiert: „Ich meine was ich sage und ich stehe dafür ein“.
Ich höre ihm zu und denke: Hier spricht einer, dessen Aufrichtigkeit und Achtsamkeit gespeist wird einerseits von einer tiefen inneren Überzeugung, für sein Unternehmen das Richtige zu tun und das nicht nur in dem gegenwärtigen – man kann fast sagen: Kritischen Umfeld, in dem er sich mit seinen Mitarbeitern behaupten muss -, sondern auch gespeist von einem beeindruckenden Charisma, Kennzeichen und Voraussetzung jeglicher erfolgreicher Leadership, die es braucht, um die Umwelt für seine Ideen zu gewinnen.
Sein Visionen über eine erfolgreiche Zukunft seines Hauses, das hieraus folgende, notwendige Maß an unangepasstem und nicht dem Markt- und Zeitgeist verpflichteten Verhalten zusammen mit den Vorschlägen für eine vorsichtige Innovations- und Öffnungsstrategie („damit sich etwas ändert, muss alles so weit wie möglich bleiben, wie es war“): Hier wird eine Philosophie sichtbar, die vor allem auf Kontinuität setzt, auch dort wo, - wie Schumpeter es einmal ausdrückte:“ Kreative Zerstörung“ -, als eine weitere Option zur Wahl stände.
Ich bin sehr sicher, dass auch dieses Verhalten wohl überlegt und schlussendlich auch konsequent ist und nichts mit starrem Festhalten an angeblich verzichtbaren geistigen oder weltlichen Erfolgsfaktoren zu tun hat.
Die Botschaft des kleinen Mannes am Rednerpult an seine Zuhörer oder die Leser seiner Publikationen zum jetzigen und künftigen Zustand seines Unternehmens hat, so ist mein Eindruck, alle Diejenigen erreicht, die über den Tag hinaus Sinnerfüllung, Aufrichtigkeit und gelebte Authentizität als Maßstäbe ihres Verhaltens ansehen oder, wie es Hermann Hesse einmal ausdrückte: „Meine Aufgabe ist es nicht, das objektiv Beste zu geben, sonder das Meine so rein und aufrichtig wie möglich“.
Gemessen an diesem Anspruch hat mich dieser „Überzeugungstäter“ mit Firmensitz in Rom schon immer mächtig beeindruckt. Charismatischer Leader und emotionaler Kommunikator:
Um ihn, um die Zukunft seines Unternehmens, braucht man nicht zu bangen, der Botschafter und seine Botschaften: Sie werden beide gebraucht.
Herbert Beschmann
Unseren newsletter können Sie übrigens abonnieren, indem Sie sich in unserer Freundesliste eintragen !
Sonntag, 30. September 2012
Abenteuer Glaube im Kölner Domforum - eine Initiative von Deutschland pro Papa
UPDATE: Eine ausführliche Berichterstattung der Veranstaltung finden Sie u.a. hier
Herzliche Einladung zu unserer Veranstaltung im KÖLNER DOMFORUM anlässlich des vom Heiligen Vater ausgerufenen JAHR DES GLAUBENS:
"ABENTEUER GLAUBE - engagierte Christen legen Zeugnis ab"
Wegen der begrenzten Anzahl von Sitzplätzen ist eine verbindliche schriftliche Anmeldung erforderlich bis zum 7. Oktober 2012 per E-Mail an
info@deutschland-pro-papa.de oder per Fax an 089 /688 00 669.
Der Eintritt ist frei.
Anmeldung: per Mail an info@deutschland-pro-papa.de
Herzliche Einladung zu unserer Veranstaltung im KÖLNER DOMFORUM anlässlich des vom Heiligen Vater ausgerufenen JAHR DES GLAUBENS:
"ABENTEUER GLAUBE - engagierte Christen legen Zeugnis ab"
Zum Beginn des von Papst Benedikt XVI. ausgerufenen "Jahr des Glaubens" bekennen sich fünf Christen zu ihrem Glaubensweg.
"Es gibt so viele Wege zu Gott, wie es Menschen gibt." (Benedikt XVI.).
"Es gibt so viele Wege zu Gott, wie es Menschen gibt." (Benedikt XVI.).
Deutschland pro Papa greift in unserer Zeit die Notwendigkeit auf, sich zu Kirche und Papst zu bekennen.
Wegen der begrenzten Anzahl von Sitzplätzen ist eine verbindliche schriftliche Anmeldung erforderlich bis zum 7. Oktober 2012 per E-Mail an
info@deutschland-pro-papa.de oder per Fax an 089 /688 00 669.
Der Eintritt ist frei.
Anmeldung: per Mail an info@deutschland-pro-papa.de
Samstag, 23. Juni 2012
Offener Brief an Rüdiger Grube, Vors. der DB Ag
Ich möchte mich hiermit dem Brief von meinem Bloggerkollegen Josef Bordat anschließen, den ich auch per mail versendet habe:
Ein Offener Brief an Dr. Rüdiger Grube, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bahn AG
In der Regel schreibt man ja Offene Briefe, um damit dem Adressaten und der interessierten Öffentlichkeit zu zeigen, dass man gegen eine Haltung oder Maßnahme einsteht, die der Adressat vor eben jener Öffentlichkeit zu verantworten hat. Im vorliegenden Fall ist das anders: Ich möchte mich ausdrücklich bei der Deutschen Bahn AG dafür bedanken, dass diese den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des diesjährigen „Marsch für das Leben“ in Berlin Fahrpreisvergünstigungen gewährt. Ihr Unternehmen, das habe ich wohl verstanden, tut dies nicht, um sich weltanschaulich zu positionieren, sondern der gestiegenen Nachfrage nach Fahrkarten im Zusammenhang mit dieser Veranstaltung Rechnung zu tragen. Schließlich gilt ihr spezielles Tarifangebot ja sonst auch für die unterschiedlichsten Großveranstaltungen. Ihre Gründe werden daher betriebswirtschaftlicher Natur sein.
Ich darf Ihnen, Herr Dr. Grube, jedoch versichern, dass Sie sich damit nebenbei auch für eine gute Sache einsetzen und als Großunternehmen ihrer gesellschaftlichen Rolle gerecht werden. Hintergründe zum „Marsch für das Leben“ erfahren Sie bei Interesse auf der Seite des Veranstalters.
Ich möchte die Gelegenheit nutzen, diese offizielle Darstellung um einige persönliche Anmerkungen zu ergänzen, weil ich durch Presseberichte davon erfuhr, dass Ihrem Unternehmen hinsichtlich der Geschäftspolitik im Zusammenhang mit dem „Marsch für das Leben“ offenbar massive Vorwürfe gemacht werden.
Dazu kann ich Sie nur ermutigen, die dabei vorgetragenen Unterstellungen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des „Marsch für das Leben“ gegenüber, sorgfältig zu prüfen. Ist jemand, der sich für das Leben einsetzt, zwangsläufig „homophob“? Ist es tatsächlich „rechts“, sich für die Würde des Menschen einzusetzen, auch, wenn dieser behindert ist? Ist wirklich jeder „fundamentalistisch“, der Fundamente hat? Prüfen Sie, Herr Dr. Grube, bitte in aller Ruhe den Vortrag derer, die Ihr Tarifangebot zwar gerne für ihre eigenen Veranstaltungen in Anspruch nähmen (hierbei scheitert es offenbar am „Groß-“ in „Großveranstaltung“), dieses den Teilnehmerinnen und Teilnehmern anderer Veranstaltungen aber nicht gönnen, so wie sie diesen Anderen offenbar auch kein Recht auf Äußerung einer Meinung zubilligen, wenn und soweit diese von ihrer eigenen abweicht. Die Frage drängt sich auf, wessen „Demokratieverständnis“ hier problematisch ist: Das Ihrer künftigen Kunden oder das derer, die unbedingt verhindern wollen, dass aus Lebensschützern Bahnkunden werden?
Lassen Sie sich also, verehrter Herr Dr. Grube, nicht vom virtuellen Gegenwind aus der Bahn werfen! Auch besonders perfide Vergleiche mit Aufmärschen rechtsextremer Gruppierungen sollten nicht verfangen. Der Hinweis darauf, es handle sich beim „Marsch für das Leben“ um eine „verfassungsfeindliche Veranstaltung“ stellt die Sachlage auf den Kopf: Lebensschützer verteidigen die grundgesetzlich geschützte Würde und die Rechte des Menschen, denn das Recht auf Leben ist die notwendige Bedingung dafür, Würde und Rechte in Anspruch nehmen zu können, denn das kann nur ein Mensch, der lebt. Dass dabei zwischen menschlichem Leben vor und nach der Geburt kein prinzipieller Unterschied zu machen ist, soweit es eben um die grundgesetzlich geschützte Würde geht, hat das Bundesverfassungsgericht in bindenden Entscheidungen mehrfach festgestellt. Der „Marsch für das Leben“ steht also mit beiden Beinen auf dem Grundgesetz. Wer etwas anderes behauptet, kennt entweder das Anliegen des Lebensschutzes nicht – oder das Grundgesetz.
Ich hoffe, dass die Deutsche Bahn AG zu ihrer Entscheidung steht und den „Marsch für das Leben“ auch in den kommenden Jahren unterstützt!
Herzliche Grüße,
Ihr
Josef Bordat
Ich habe mir erlaubt, zu Ihrer Information einen Text zum Thema beizufügen: Lebensschutz. Worum es dabei (nicht) geht (URL: http://jobo72.wordpress.com/2010/09/17/lebensschutz-worum-es-dabei-nicht-geht/)
Dienstag, 24. April 2012
Pro multis heißt: für viele!
In seinem heute veröffentlichten Brief fordert der Hl. Vater auf, statt des "für alle" im eucharistischen Hochgebet das korrekte "für viele" zu verwenden. Die Erklärung hierzu ist im obigen link zu lesen (Originaltext des Briefes).
Zusammengefasst bedeutet das zwei Dinge:
Erstens die Treue zum Wort Jesu, der eindeutig gesagt hat "dies ist mein Blut, das für euch und für viele vergossen wird", und zweitens: es stellt korrekt die Wahlfreiheit eines jeden Menschen fest, das Blut Christi und damit die Erlösung anzunehmen oder nicht. Das Blut, das vergossen wurde zur Vergebung der Sünden, wurde vergossen für die Vielen, die diese Erlösung auch annehmen möchten.
"Für alle "würde bedeuten, daß auch Nichtchristen und Ungläubigen das Blut Christi zur Vergebung der Sünden quasi aufgedrängt wird. Die korrekte Übersetzung ist also nicht nur schriftgetreu, sondern auch ehrlicher.
Man darf jetzt auf die Katechese der Bischöfe und Pfarrer im deutschen Sprachraum gespannt sein, die der Hl. Vater ja schon länger erwartet. Eine freundliche, aber deutliche Mahnung war längst fällig, bleibt zu hoffen, daß ihr diesmal nachgekommen wird.
In seinem heute veröffentlichten Brief fordert der Hl. Vater auf, statt des "für alle" im eucharistischen Hochgebet das korrekte "für viele" zu verwenden. Die Erklärung hierzu ist im obigen link zu lesen (Originaltext des Briefes).
Zusammengefasst bedeutet das zwei Dinge:
Erstens die Treue zum Wort Jesu, der eindeutig gesagt hat "dies ist mein Blut, das für euch und für viele vergossen wird", und zweitens: es stellt korrekt die Wahlfreiheit eines jeden Menschen fest, das Blut Christi und damit die Erlösung anzunehmen oder nicht. Das Blut, das vergossen wurde zur Vergebung der Sünden, wurde vergossen für die Vielen, die diese Erlösung auch annehmen möchten.
"Für alle "würde bedeuten, daß auch Nichtchristen und Ungläubigen das Blut Christi zur Vergebung der Sünden quasi aufgedrängt wird. Die korrekte Übersetzung ist also nicht nur schriftgetreu, sondern auch ehrlicher.
Man darf jetzt auf die Katechese der Bischöfe und Pfarrer im deutschen Sprachraum gespannt sein, die der Hl. Vater ja schon länger erwartet. Eine freundliche, aber deutliche Mahnung war längst fällig, bleibt zu hoffen, daß ihr diesmal nachgekommen wird.
Montag, 16. April 2012
85 Luftballons zum Geburtstag- ein Bericht von Deutschland pro Papa
Am Sonntag, den 15.4. startete die Initiative "Deutschland pro Papa" 85 gelbe und weiße Ballons zur Ehre des 85ten Geburtstag des Hl. Vaters von dem so genannten "Papsthügel" auf dem Islinger Feld in Regensburg. Nur die hartgesottensten Anhänger fanden sich bei strömendem Regen und Wind ein, um 12 Uhr waren es ca 70 Personen, die sich nicht abschrecken ließen und mit Schirmen und Ballons bewaffnet "Viel Glück und viel Segen" sangen und das Regina Coeli beteten. 85 Ballons flogen trotz Regen davon, an jedem war ein Briefchen mit eine Kurzinfo für den Finder und Sonnenblumensamen befestigt- der Finder wird gebeten, die Samen als Zeichen der Hoffnung und des Wachstums zu pflanzen. Nach einem abschliessenden, 3-fach donnernden "VIVA IL PAPA" machten sich die Regensburger wieder auf in ihre warmen Stuben- und wir sind gespannt, wo die Ballons auftauchen und welche Rückmeldungen kommen!

Bild: Eva Benedicta Sherpa
Punkt 12.00 h zum Beginn des Regina Coeli steigen die Ballons gen Regensburger Himmel und tragen die "Frohe Botschaft" in aus in die Welt ....

Bild: Eva Benedicta Sherpa
Punkt 12.00 h zum Beginn des Regina Coeli steigen die Ballons gen Regensburger Himmel und tragen die "Frohe Botschaft" in aus in die Welt ....
Wir danken für die Berichterstattung:
kath.net
Mittelbayerische Zeitung
Regensburger Wochenblatt
dem regionalen TV Sender TV Aktuell
Vaticanista news
(tbc)
HAPPY BIRTHDAY von Deutschland pro Papa
Mittwoch, 15. Februar 2012
„85 Luftballons für Benedikt – Zeichen der Hoffnung“
Nach längerer Pause melde ich mich zurück- und habe gleich eine besonders schöne Info für alle meine Leser :-) Bitte vormerken und zahlreich zum Papsthügel pilgern!
Anlässlich des 85. Geburtstages des Heiligen Vaters, Papst Benedikt XVI., startet die Initiative „Deutschland pro Papa " eine außergewöhnliche Aktion: "85 Luftballons für Benedikt- Zeichen der Hoffnung".
Unter Schirmherrschaft des Papstbruders und ehem. Domkapellmeisters Prälat Dr. Georg Ratzinger werden am Vortag seines 85ten Geburtstages, nämlich am Sonntag, den 15.4.2012, pünktlich zum Angelus um 12.00 Uhr, 85 gelb-weiße Luftballons vom „Papsthügel“ in Regensburg gestartet.
Bereits dreimal besuchte Papst Benedikt XVI. in seiner erst 7-jährigen Amtszeit seine alte Heimat. Sein Besuch 2011 stand unter dem Motto „Wo Gott ist, da ist Zukunft“ Der Heilige Vater rief zur Neuevangelisierung unserer heute von Gott entfremdeten, gar gottlosen Welt auf. Diesem Ruf will „Deutschland pro Papa" nun folgen: um auch diejenigen zu erreichen, die der Kirche oder dem christlichen Glauben an sich fern stehen, hat sich das DpP Team etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Jeder Ballon wird ein kleines Briefchen tragen, das mit einigen Sonnenblumensamen gefüllt ist: Samen als Zeichen des Wachstums und der Hoffnung - Hoffnung für ein neues Leben, feste Verwurzelung im Glauben und Wachstum. Die Ballons tragen diese Zeichen der Hoffnung über das Land, und der Finder wird in dem Briefchen ermutigt, doch die Samen zu pflanzen. Auch wenn der Finder nicht religiös ist, kann ein Same immer ein Zeichen der Hoffnung sein. Den Finder, der uns die schönsten Bilder seiner Sonnenblumen sendet, erwartet eine Überraschung - und natürlich veröffentlichen wir die Fotos auf unserer website!
Die ersten 85 Besucher, die ab 11 Uhr auf dem „Papsthügel“ eintreffen, bekommen einen Ballon in die Hand und dürfen ihn um 12 Uhr steigen lassen! Anschließend beten wir alle zusammen des Angelus!
Tragen wir gemeinsam mit unserem Heiligen Vater die Hoffnung der Frohen Botschaft durch möglichst viele kräftig leuchtende Sonnenblumen symbolisch in die Welt hinaus, als ein Zeichen der Freude und der Zuversicht auf eine bessere und friedvolle Zukunft!
Anlässlich des 85. Geburtstages des Heiligen Vaters, Papst Benedikt XVI., startet die Initiative „Deutschland pro Papa " eine außergewöhnliche Aktion: "85 Luftballons für Benedikt- Zeichen der Hoffnung".
Unter Schirmherrschaft des Papstbruders und ehem. Domkapellmeisters Prälat Dr. Georg Ratzinger werden am Vortag seines 85ten Geburtstages, nämlich am Sonntag, den 15.4.2012, pünktlich zum Angelus um 12.00 Uhr, 85 gelb-weiße Luftballons vom „Papsthügel“ in Regensburg gestartet.
Bereits dreimal besuchte Papst Benedikt XVI. in seiner erst 7-jährigen Amtszeit seine alte Heimat. Sein Besuch 2011 stand unter dem Motto „Wo Gott ist, da ist Zukunft“ Der Heilige Vater rief zur Neuevangelisierung unserer heute von Gott entfremdeten, gar gottlosen Welt auf. Diesem Ruf will „Deutschland pro Papa" nun folgen: um auch diejenigen zu erreichen, die der Kirche oder dem christlichen Glauben an sich fern stehen, hat sich das DpP Team etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Jeder Ballon wird ein kleines Briefchen tragen, das mit einigen Sonnenblumensamen gefüllt ist: Samen als Zeichen des Wachstums und der Hoffnung - Hoffnung für ein neues Leben, feste Verwurzelung im Glauben und Wachstum. Die Ballons tragen diese Zeichen der Hoffnung über das Land, und der Finder wird in dem Briefchen ermutigt, doch die Samen zu pflanzen. Auch wenn der Finder nicht religiös ist, kann ein Same immer ein Zeichen der Hoffnung sein. Den Finder, der uns die schönsten Bilder seiner Sonnenblumen sendet, erwartet eine Überraschung - und natürlich veröffentlichen wir die Fotos auf unserer website!
Die ersten 85 Besucher, die ab 11 Uhr auf dem „Papsthügel“ eintreffen, bekommen einen Ballon in die Hand und dürfen ihn um 12 Uhr steigen lassen! Anschließend beten wir alle zusammen des Angelus!
Tragen wir gemeinsam mit unserem Heiligen Vater die Hoffnung der Frohen Botschaft durch möglichst viele kräftig leuchtende Sonnenblumen symbolisch in die Welt hinaus, als ein Zeichen der Freude und der Zuversicht auf eine bessere und friedvolle Zukunft!
Montag, 10. Oktober 2011
Katholische Abenteurer in Berlin
(Foto: (c) Eva Sherpa )
Das "etwas andere" Kinoprogramm am 8.10.in Berlin
Berlin-Hohenschönhausen ist eine typische Plattenbausiedlung aus Zeiten der ehemaligen DDR. Obwohl die Hauptstadt Berlin als schwieriges Pflaster für die Religion allgemein gilt, gehört der Stadtteil Hohenschönhausen im Osten Berlins zu einem besonders atheistisch geprägten Stadtteil.
Umso erstaunter waren die Besucher des Kinos Cinemotion am vergangenen Samstag, als sie während ihres Kinobesuchs plötzlich mit Plakaten von Papst Benedikt XVI. und Büchertischen mit Titeln wie „Mein Bruder der Papst“ und „Das katholische Abenteuer“ begrüßt wurden: Die Initiative Pro Papa nahm sich an diesem Tag den während des Deutschlandbesuchs des Papstes mehrfach geäußerten Wunsch Benedikts nach einer Neuevangelisierung an und führte in einer atheistischen Hochburg die Veranstaltung „Das katholische Abenteuer geht weiter“ durch. Glaube darf nicht nur in Kirchen und kirchlichen Räumen zum Ausdruck gebracht werden, sondern muss sich auf den Weg zu den Menschen machen – das war die Idee der Initiatoren. Ganz bewusst wurde deshalb ein unkonventioneller Veranstaltungsort gewählt, in dem man auch mit Nichtgläubigen ins Gespräch kommen kann.
Den Anfang der hochkarätig besetzten Veranstaltung machte der Historiker und Autor Michael Hesemann. Als Herausgeber der Interviewbuches „Mein Bruder der Papst“, stürmt er gerade die Bestsellerlisten in Deutschland. In seinem Vortrag berichtete er sowohl über den Entstehungsweg seines Buches als auch über Details aus dem Leben Papst Benedikts. Über den im Allgemeinen bekannten Lebenslauf des Papstes hinaus, brachte Hesemann den Zuhörern vor allem den Menschen Joseph Ratzinger näher, einen Menschen, der am liebsten wenig Aufsehen um seine Person machen möchte. Alles in allem lieferte Michael Hesemann in seinem Vortrag, ein anrührendes und sogleich authentisches Portrait des Oberhauptes der Katholischen Kirche ab.
"Ich bin der Meinung, dass der Glaube aus dem Alltag verschwunden ist", so fasste der Spiegel-Journalist und Autor, Matthias Matussek als zweiter Vortragender die Lage des katholischen Glaubens in Deutschland zusammen. Katholiken müssten in der Gesellschaft geradezu „zickzack laufen, wenn sie heil durch das öffentliche Sperrfeuer“ kommen wollten. Die Medien ließen oftmals ausschließlich Kirchenkritiker, unzufriedene Katholiken oder selbsternannte „Gegenpäpste“ wie Hans Küng zu Wort kommen, um zu beweisen, dass der authentische Katholizismus keine Mehrheit mehr in Deutschland hätte. Obwohl sich während des Papstbesuchs zehntausende von Katholiken im Gebet versammelten und ein eindruckvolles Glaubenszeugnis abgaben, verkürzte die Presse das Ereignis ausschließlich auf überzogene Ökumeneerwartungen und Missbrauch. Für Matussek ist diese Art der Berichterstattung eine Face und vor allem einseitig. „Der Papst stellte Gott in den öffentlichen Raum, er hat zur Anbetung eingeladen.“ Papst Benedikt habe nichts Geringeres als die Nachfolge Christie von seinen Zuhörern erwartet. Zukünftig wünsche sich der Spiegel-Journalist mehr öffentliches Bekenntnis für den Katholizismus in Deutschland.
Als Drittes erzählte jemand sein bewegendes Glaubenszeugnis, der als Journalist dem Papst so nahe gekommen ist, wie bisher niemand. Peter Seewald erzählte, wie er mit 19 Jahren aus der Kirche ausgetreten ist und diesen Austritt für den „freudigsten Tag in seinem Leben“ hielt. Er wird Mitglied einer Gruppe zum Wiederaufbau der KPD und identifiziert sich mit maoistischem Gedankengut. Er wird Journalist und arbeitet beim Spiegel, beim Stern und später bei der Süddeutschen Zeitung. Er nähert sich nun langsam wieder den Themen Religion und trifft für die Recherche zu einem Artikel den damaligen Kardinal Ratzinger in Rom. Dem Artikel folgt wenig später das Interviewbuch „Salz der Erde“. Dieser Kontakt zu Ratzinger war für ihn ein Schlüsselerlebnis, dem wenig später der Widereintritt in die Kirche folgte. Sein gutes Verhältnis zu Kardinal Ratzinger, dem späteren Benedikt XVI., führt zur Entstehung des Interviewbuches „Licht der Welt", das erste Interviebuch mit einem Papst überhaupt.
Der letzte Vortragende der Veranstaltung war der Geschäftsführer des St.-Ulrich-Verlags aus Augsburg, Bernhard Meuser. In einem Interview mit dem KTV-Chefredakteur, Michael Ragg, erläuterte der Verlagschef die Motive zur Entstehung des Projektes YOUCAT und die Möglichkeit durch das Studium des YOUCAT zu einem Träger der Evangelisierung zu werden. Jeder Teilnehmer erhielt als Gastgeschenk einen Jugendkatechismus gratis, damit die Neuevangelisierung beginnen kann.
(Text: Stefan Rochow)
Dienstag, 27. September 2011
Event "Benedetto16 - das katholische Abenteuer geht weiter!" am 8.10.11 Veranstaltung Berlin

(Logo:exclusiv für DpP designt von Alexander von Lengerke!)
der Besuch des Heiligen Vaters liegt wenige Tage hinter uns. Unter dem Motto „Wo Gott ist, da ist Zukunft.“ forderte uns Benedikt XVI. auf, unseren Glauben zu stärken. Das können wir am besten in Gemeinschaft tun.
Im Rahmen unserer Neuevangelisierungsinitiative „Das katholische Abenteuer geht weiter“ führen wir deshalb am 08.10.2011 von 14:00 – 19:00 Uhr eine Veranstaltung zur Verbreitung des Jugendkatechismus „YOUCAT“ in Berlin durch. Als Referenten konnten wir die katholischen Bestsellerautoren Matthias Matussek, Michael Hesemann und Peter Seewald gewinnen.
Gleichzeitig wird der Geschäftsführer des St. Ulrich-Verlags in Augsburg, Bernhard Meuser, an diesem Tag das Projekt „YOUCAT“ vorstellen. Jeder Teilnehmer wird ein Exemplar des Jugendkatechismus (der nicht nur für junge Menschen geeignet ist) kostenlos erhalten.
Wir dürfen Euch also herzlich einladen zu unserem Event mit den "Big 3" des katholischen Journalismus- unserer Veranstaltung "Benedetto 16- das katholische Abenteuer geht weiter!" am 8.10.11 um 14 Uhr in Berlin.
08.10.2011 in Berlin
14:00 Uhr – 19:00 Uhr
K-motion
CineMotion Berlin
Kinosaal 3
Wartenbergerstr. 174
13051 Berlin-Hohenschönhausen
Moderation: Michael Ragg
Chefredakteur von K-TV
Eintritt: 4,- EUR (Erwachsene)
2,- EUR (Jugendliche, Studenten etc.)
Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt
Anmeldung: eMail: info@deutschland-pro-papa.de
Tel.: 0151-15536869
Mittwoch, 14. September 2011
Sabine Beschmann als Studiogast im SWR Nachtcafé am 16.9.11
Am 16. September 2011, 22 Uhr, lautet das Thema des SWR-Nachtcafés:
"Wenn der Papst kommt."
Sabine Beschmann, die Autorin dieses blogs und Vorsitzende von Deutschland pro Papa, ist Studiogast bei Wieland Backes.
Laut heutiger PRESSEMELDUNG des SWR wird Wieland Backes sich mit mir und folgenden Gästen unterhalten:
PETER SEEWALD, erfolgreicher Autor
ALAN POSENER, Atheist und Autor
DAVID BERGER, Autor
S.E. BISCHOF STEPHAN ACKERMANN
CHRISTIANE GIERSE, kath. Erzieherin
PFR RAINER MARIA SCHIESSLER, lieberaler kath. Priester
Um 22 Uhr: einschalten! Wiederholungstermine/Mediathek usw siehe website Nachtcafè
"Wenn der Papst kommt."
Sabine Beschmann, die Autorin dieses blogs und Vorsitzende von Deutschland pro Papa, ist Studiogast bei Wieland Backes.
Laut heutiger PRESSEMELDUNG des SWR wird Wieland Backes sich mit mir und folgenden Gästen unterhalten:
PETER SEEWALD, erfolgreicher Autor
ALAN POSENER, Atheist und Autor
DAVID BERGER, Autor
S.E. BISCHOF STEPHAN ACKERMANN
CHRISTIANE GIERSE, kath. Erzieherin
PFR RAINER MARIA SCHIESSLER, lieberaler kath. Priester
Um 22 Uhr: einschalten! Wiederholungstermine/Mediathek usw siehe website Nachtcafè
Montag, 12. September 2011
DpP bei "FREUDE AM GLAUBEN" in Karlsruhe
Eine kleine Nachlese vom Kongress "Freude am Glauben" des Forums Deutscher Katholiken bzw unserer Kundgebung im Rahmen derselben.
Hier mal ein Foto von unserem Infostand: im Vordergrund eins der Banner, die wir in Berlin verwenden werden:

Hier ein Bild unserer niedlichen kleinen Bühne -

Die Kundgebung ist sehr zu unserer Zufriedenheit verlaufen, etwa 1000 Teilnehmer hatten sich in der (mal wieder!!) sengenden Hitze auf dem Festplatz versammelt, viele suchten allerdings den Schatten. Dort lauschten sie den ausgezeichneten Vorträgen von Prof. Dr. Werner Münch, ehem. Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, der vielfach mit Zwischenapplaus bedacht wurde, dem mitreißenden Michael Hesemann und den klaren sympathischen Worten von Weihbischof Laun.


Untermalt wurde die Kundgebung vom wunderschönen Gesang des Bundessingkreis der KPE unter der Leitung von P.Florian Birle SJM aus Österreich.
Die Pilgertüten von Deutschland pro Papa sorgten mit den beilgelegten Vatikanfähnchen für ein weiß - gelbes Fähnchenmeer.

(weitere Fotos folgen)
Hier mal ein Foto von unserem Infostand: im Vordergrund eins der Banner, die wir in Berlin verwenden werden:

Hier ein Bild unserer niedlichen kleinen Bühne -
Die Kundgebung ist sehr zu unserer Zufriedenheit verlaufen, etwa 1000 Teilnehmer hatten sich in der (mal wieder!!) sengenden Hitze auf dem Festplatz versammelt, viele suchten allerdings den Schatten. Dort lauschten sie den ausgezeichneten Vorträgen von Prof. Dr. Werner Münch, ehem. Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, der vielfach mit Zwischenapplaus bedacht wurde, dem mitreißenden Michael Hesemann und den klaren sympathischen Worten von Weihbischof Laun.
Untermalt wurde die Kundgebung vom wunderschönen Gesang des Bundessingkreis der KPE unter der Leitung von P.Florian Birle SJM aus Österreich.
Die Pilgertüten von Deutschland pro Papa sorgten mit den beilgelegten Vatikanfähnchen für ein weiß - gelbes Fähnchenmeer.

(weitere Fotos folgen)
Mittwoch, 31. August 2011
Nicht dem Zeitgeist...
...sondern zur Abwechselung mal der Politik geopfert wird, so scheint es, eines der Grundverständnisse der kirchlichen Lehre.
Dem, was Elsa geschrieben hat, habe ich nichts mehr hinzuzufügen und schließe mich an.*
Leider ist alles wahr.
Angesäuerte Grüße nach Freiburg.
*Dem Gastkommentar von Monika M. ebenso :-(
Dem, was Elsa geschrieben hat, habe ich nichts mehr hinzuzufügen und schließe mich an.*
Leider ist alles wahr.
Angesäuerte Grüße nach Freiburg.
*Dem Gastkommentar von Monika M. ebenso :-(
Donnerstag, 25. August 2011
Die Kirche der Zukunft (wie beim WJT erlebt)...
Die Kirche der Zukunft....
...ist nicht reformiert, weil man erkannt haben wird, daß Reformen nicht die Lösung für den Glaubensverfall sind
...wird erstarkt sein in ihrer Basis, die da Jesus Christus heißt
...wird seelisch gespeist und getränkt durch das Sakrament der Eucharistie
...wird geprägt sein von Anbetung, aus der die Menschen ihre Spiritualität schöpfen
...wird sich nicht in Dialogen verzetteln, sondern sich Christus zuwenden
...wird erkannt haben, daß die Neuevangelisierung das Wichtigste ist
...wird sich selbst treu geblieben sein, während der Zeitgeist sich ständig wandelt
...wird das Sakrament der Beichte wieder neu entdecken und schätzen
Inspiriert durch: den STANDARD.AT mit herzlichem Dank.
...ist nicht reformiert, weil man erkannt haben wird, daß Reformen nicht die Lösung für den Glaubensverfall sind
...wird erstarkt sein in ihrer Basis, die da Jesus Christus heißt
...wird seelisch gespeist und getränkt durch das Sakrament der Eucharistie
...wird geprägt sein von Anbetung, aus der die Menschen ihre Spiritualität schöpfen
...wird sich nicht in Dialogen verzetteln, sondern sich Christus zuwenden
...wird erkannt haben, daß die Neuevangelisierung das Wichtigste ist
...wird sich selbst treu geblieben sein, während der Zeitgeist sich ständig wandelt
...wird das Sakrament der Beichte wieder neu entdecken und schätzen
Inspiriert durch: den STANDARD.AT mit herzlichem Dank.
Freitag, 19. August 2011
Papst löst Investitionsboom aus!
Über die Kosten des WJT in Madrid ist in der Blogozese bereits viel erhellendes geschrieben worden, eigentlich bedarf es nicht noch eines Beitrages- aber ich habe gerade einen Artikel im Tagebuch von Andreas Unterberger gelesen, den ich mal spontan "übersetzen" möchte.
Für alle, die es immernochnicht verstanden haben.
Unterberger schreibt:
Übersetzt (de-ironisiert sozusagen) heißt das:
„Die Kirche als Signal der Solidarität mit dem notleidenden Spanien“ und: „50 Millionen Euro als wichtige Konjunkturspritze“ und: „Papst löst Investitionsboom aus.“
(Amen)
Für alle, die es immernochnicht verstanden haben.
Unterberger schreibt:
Linke und mediale Krawallmacher agitieren heftig gegen den Papstbesuch in Madrid und das damit verbundene Weltjugendtreffen. Diese Krawallmacher innerhalb und außerhalb der Kirche transportieren vor allem zwei Vorwürfe: Erstens, dass sich dieser Papst noch immer traut, für die Familie und gegen die Schwulenehe zu sein. Und zweitens, dass der Papstbesuch und die Betreuung der Million erwarteter Teilnehmer in dem in wirtschaftlicher Seenot befindlichen Spanien rund 50 Millionen Euro kosten wird.
Lassen wir die Schwulenehe beiseite – über deren gesellschaftlichen „Nutzen“ ist hier ja schon des öfteren nachgedacht worden – und wenden uns dem Millionen-Argument zu. Dieses zeigt freilich in Wahrheit nur eines: dass die Kirche mit den üblichen politischen Argumentationslinien und primitivsten Marketing-Regeln in keiner Weise vertraut ist.
Denn würde etwa ein Sozialistentreffen eine Million Menschen anziehen (was freilich eine in vielerlei Hinsicht sehr fiktive Annahme ist) und so viel Geld kosten, würden uns die Organisatoren die Ohren vollblasen mit Sprüchen wie: „Sozialistentreffen als Signal der Solidarität mit dem notleidenden Spanien“ und: „50 Millionen Euro als wichtige Konjunkturspritze“ und: „Sozialistentreffen löst Investitionsboom aus.“
Das ist die übliche Darstellungsweise, die nicht einmal ganz unrichtig ist. Denn alles, was da (von der Sicherheit bis zur Stadtverschönerung) für das Großereignis ausgegeben wird, bleibt ja in Spanien, kommt spanischen Firmen und Arbeitskräften zugute. Und überdies geben die anreisenden Jugendlichen alle auch noch Geld in Spanien aus. Selbst wenn nur eine halbe Million käme und jeder von ihnen im Schnitt nur 100 Euro ausgäbe (zumindest für Getränke, Souvenirs, Imbisse, Tickets), flössen zusätzlich 50 Millionen in die spanische Wirtschaft.
Ähnliche Rechnungen werden beispielsweise auch alljährlich zur Rechtfertigung der Salzburger (und Dutzender anderer) Festspiele von den Kulturjournalisten aufgestellt, oder von den Rathauspropagandisten zur Verteidigung des Donauinsel-Spektakels. Nur die Katholische Kirche bringt in ihrer Weltentrücktheit und inneren Zerrissenheit eine solche Argumentation nicht zusammen.
Diese Zerrissenheit wird freilich immer ärger. In dieser Kirche gibt es erstaunlich viel Stammpersonal, pardon: viele Priester, die ihren wichtigsten Lebens- und Berufsinhalt darin sehen, gegen Papst und Bischöfe und eben solche Treffen zu stänkern. Bei diesen Schüllers aller Nationalitäten hat man freilich das Gefühl, dass sie erst zufrieden wären, wenn die Kirche ihre Selbstauflösung beschließt. Diese Freude will ihnen aber dieser Papst nicht und nicht bereiten. Daher Schande über ihn."
Übersetzt (de-ironisiert sozusagen) heißt das:
„Die Kirche als Signal der Solidarität mit dem notleidenden Spanien“ und: „50 Millionen Euro als wichtige Konjunkturspritze“ und: „Papst löst Investitionsboom aus.“
"Jedenfalls haben führende Kräfte in der Kirche immer noch nicht begriffen, daß die Uneinigkeit und damit der Zerfall von Innen, dem Feind von Außen Tür und Tor öffnet. Mit Schüllers, Zulehners und Konsorten hat diese Kirche jedenfalls kaum Aussicht auf Bestand und liefert den Demonstranten zusätzlichen Zündstoff.
Ich wünsche dem Papst, daß er mit einem gelungenen Treffen in Spanien allen Anfeindungen ein deutliches Zeichen entgegensetzt!"
(Amen)
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