Dienstag, 4. Mai 2010
Spieglein, Spieglein....
Schade, das hätt mir vor ein paar Wochen NOCH besser gefallen .
Es gibt im Internet ein Magazin mit rotem Konterfei,
dass sich den Anschein gibt, ein linkes Magazin zu sein.
[...]
Spieglein, Spieglein an der Wand,
wer verbreitet die meisten Lügen im Land?
Spieglein, Spieglein, das bist du,
und Hunderttausend hören dir zu.
[...]
Infos über die Band:
Über Die Bandbreite:
Die Bandbreite ist eine Polit-Pop-Band aus Duisburg. Der Liedermacher Wojna und der Soundtüftler DJ Torben zeigen auf unterhaltsame Art, dass man mit Musik und Lyrik selbst schwerst politikverdrossene Menschen erreichen kann. Was aus Politikermündern wie Kauderwelsch klingt, stellt Die Bandbreite in waschechter Ruhrpottmundart gnadenlos ehrlich und verständlich dar.
Durch Ihre, zum Teil kontrovers diskutierten, Songs und ihr Engagement in der Wahrheitsbewegung, hat sich die Band in den vergangenen Jahren einen Namen als eine der wenigen deutschen HipHop Gruppen gemacht, die noch politische oder sozialkritische Themen in moderne Pop-Songs verwandelt.
Weitere Infos zur Band unter dieBandbreite.de
Nachlese: Linksliberalgrüne Gutmenschen
(12.4.2010)
Der Journalist Jürgen Liminski beschäftigt sich in einem Kommentar in der Jungen Freiheit mit den Mechanismen der medialen Treibjagd:„Die mediale Treibjagd geht weiter. Mit großem Halali und Gebell rast die Meute der Gutmenschen ihrem Wild hinterher. Aber die Fährte ist selbst gelegt, das Wild existiert nicht. Die Medienhatz auf Kirche und Papst (Spiegel: „Der (Un)Fehlbare“) folgt nur ihren eigenen Gesetzen. Die lauten: Wenn die unkontrollierten Kontrolleure der veröffentlichten Meinung ihr Urteil sprechen, hat sofort eine Reaktion zu erfolgen. Wenn nicht, dann ist der Angeklagte schuldig. Daß der Angeklagte selbst sich nichts hat zuschulden kommen lassen und sich in der Sache schon mehrfach glasklar geäußert hat, wird von der linksliberalen Meute ebenso ignoriert wie die Tatsache, daß Pädophilie (also Mißbrauch) in ebendiesen Kreisen auch schon ganz anders gesehen wurde. (SIC!)
Selbst wenn Papst Benedikt XVI. sich auch zu den Fällen in Deutschland äußern würde, die Hetze würde weitergehen. Denn es geht nicht um diesen Papst oder jenen Bischof, es geht um die Glaubwürdigkeit der Kirche insgesamt. Sie ist das letzte Bollwerk, das mit einem kohärenten Menschenbild der Diktatur des Relativismus widersteht. Das soll geschleift werden, mit inquisitorischer Strenge und Intoleranz. Da kommt jede Manipulation und Lüge gelegen. Der Papst tut gut daran, auf dieses Geschrei nicht zu hören, sondern mit Bedacht die künftigen Worte für die Deutschen abzuwägen.“
Und weils so schön dazu passt und ichs bislang nicht getan habe, möchte ich hier auch gleich einen hervorragenden Artikel des österreichischen Journalisten Andreas Unterberger verlinken : Die böse Kirche und die guten grünen Kinderschänder.
Babaffung, Bespiegelung und Beknöpfung
Hier zeigen unsere evangelischen Geschwister ökumenischen Humor :-)
Sakristeiagende
In unserer geliebten Kirche haben wir für nahezu alle kirchliche Handlungen eine "Ordnung" - Eine AGENDE .
Für Taufe, Trauung und Bestattung, Kindergottesdienst, Wortgottesdienst, u.s.w. Aber was macht der Pfarrer vor dem Gottesdienst in der Sakristei? Die nachfolgende Sakristeiagende (als Entwurf noch ohne Rechtskraft) macht mit aller Ungewissheit Schluss!
Vorwort
1) Die Agende wurde geschaffen mit dem Ziel, die Handlungsfreiheit des Pfarrers nicht noch mehr zu belasten. Sie versucht daher, dem Geistlichen ein Mindestmaß an Selbstentscheidung zu gewährleisten.
2) Als Voraussetzung für die Durchführung der Agende ist in der Sakristei der nötige Spielraum zu schaffen.
In den meisten Fällen wird dies möglich sein, wenn die anderen kirchlichen Abstellflächen hinter Altar und Orgel noch mehr ausgenutzt werden.
3) Um die würdige Durchführung der Handlung zu gewährleisten, ist es nötig, den Kirchendiener in geeigneter Weise an die dienende und demütige Rolle seines Amtes zu erinnern.
Wo die Agende eine demütige Haltung auch des Pfarrers vorsieht, ist darauf zu achten, daß dennoch Unterschiede nicht verwischt werden.
4) Wo genug Zeit bleibt, sollte der Pfarrer nicht versäumen, sich auch innerlich vorzubereiten. Es erscheint deshalb angezeigt, daß er dann und wann die Sakristei vorzeitig aufsucht.
Der Ablauf
Eingang
Die Handlung beginnt mit dem Einzug des Pfarrers in die Sakristei.
Das Durchschreiten der Tür geschehe lächelnd. Zu ihrer Beschließung kann, je nach gliedkirchlicher Regelung, Hand, Ellbogen oder Fuß Verwendung finden. Auf den altkirchlichen Brauch der Benutzung des Türdrückers wird hingewiesen.
Ist der Raum betreten, entledige sich der Pfarrer seines Lächelns und der Bücher. Beides geschehe in würdiger Form.
Gewandung
Es folgt das feierliche Entrollen des mitgebrachten Talars. Hängt derselbe schon im Schrank bereit, entfällt seine Entwicklung. An deren Stelle tritt sinngemäß die Schranköffnung.
Während der Kirchendiener den Talar zur Handlung des Überwurfs vorbereitet, entledigt sich der Geistliche seines Vulgärkragens und ersetzt ihn durch die liturgische Kragenhülse.
Zur Verwendung freigegeben sind: der Jesuiten-, der Rund-, Eck- und Krauskragen. Das Tragen eines Plastik- oder Kunststoffkragens wird grundsätzlich nicht gestattet, da solches dem organischen Aufbau des Pfarrers zuwiderläuft und der vorgesehenen Versteifung nicht dienlich ist.
Nach der Befestigung des Kragengebindes erfolgt der Überwurf des Talars. Er geschieht von hinten und in würdiger Form seitens des Kirchendieners. Derselbe besorgt auch die Beknöpfung.
Nur unüblichenfalls vollzieht sie der Geistliche selbst (Selbstbeknöpfung), jedoch in stehender Haltung. Als Talarunterkleid kommt in der Regel der Lutherrock in Frage. Anzahl und Art der weiteren Kleidungsstücke bleiben der Ordnung der jeweiligen Gliedkirchen überlassen, doch seien sie gediegen und farblich angepaßt.
Bebaffung
Während des Läutens der Glocken begibt sich der Geistliche feierlichen Schrittes zum Kirchenspiegel.
Es folgt die Handlung der Bebaffung. Die dabei einzunehmende Haltung richtet sich nach der Anbringungshöhe des Spiegels, kann also schwebend, stehend, gebückt oder liegend sein. Die Größe des Sakristeispiegels ist so zu bemessen, daß das Bäffchen in vollem Umfang leicht erkannt werden kann.
An die demütige Grundhaltung des Pfarrers wird erinnert und daher eine Spiegelhöhe von 120 cm empfohlen. (Die Gelegenheit, hier durch ein gemeinsames Vorgehen die Einheit der Kirchen zu dokumentieren, möge bedacht werden.)
Zur Bebaffung sind Baffgesteck oder Baffgebinde vorgesehen. Steh- oder Flugbäffchen sind untersagt. Nicht gestattet sind ebenso abartige Beschriftungen, wie "Nur Mut", "Hier stehe ich!" und jegliche farbliche Behandlung der Bäffchen.
Während der Umlegung und Verankerung des Baffes ist die Melodie eines Chorals zu summen. Bewährt hat sich das Mitsummen des Eingangsliedes.- Das Summen durch Pfeifen zu ersetzen, wird grundsätzlich nicht geduldet. (Siehe auch die Bekanntmachung über Elektronenorgeln: Amtsblatt vom 4.11.64. Das dort Gesagte gilt sinngemäß.)
Eintritt in die Kirche
Nach Vollzug der Bespiegelung begibt sich der Pfarrer sofort in Lauerstellung. Dabei achte er auf die von der Gemeinde abgesungenen Verse.
Es schließt sich die Kirchenbegehung an. Beim Startzeichen des Organisten oder Kirchendieners nehme der Geistliche die nach Farbe und Größe geordneten Bücher und beginne zu wandeln.
Der Wandel sei vorbildlich. Die Bücher halte er in Luthergriff in Nabelhöhe vor der Brust. Der Blick sei ebenfalls lutherisch, ernst und feierlich, jedoch ohne Gepränge.
Der weitere Verlauf des Gottesdienstes folgt den dafür vorgesehenen Agendenstücken. Wo es nach gliedkirchlicher Ordnung vorgesehen ist, kann die Verkleidung des Pfarrers auch nach anderer Ordnung erfolgen.
Sonntag, 2. Mai 2010
Worte wie Perlen
Hier ein Auszug daraus
Genau von dort, in der Dunkelheit des Todes des Sohnes Gottes, kommt das Licht einer neuen Hoffnung: Das Licht der Auferstehung. Und mir scheint, dass wir bei der Betrachtung dieses heiligen Leinens mit den Augen des Glaubens etwas von diesem Licht erheischen. Wirklich, das Grabtuch war eingetaucht in jene tiefe Dunkelheit, aber zur gleichen Zeit leuchtet es; und ich denke, das Tausende und Tausende von Menschen kommen, um es zu verehren – ohne die zu zählen, die vor den Abbildungen meditieren – nicht weil sie in ihm nur die Dunkelheit sehen, sondern auch das Licht; nicht nur die Niederlage des Lebens und der Liebe, sondern vielmehr den Sieg, den Sieg des Lebens über den Tod, der Liebe über den Hass. Sie sehen ja den Tod Jesu, aber dadurch sehen sie seine Auferstehung. Stunden nach dem Tod pulsiert das Leben, dem die Liebe einwohnt.
Papst Benedikt VXI
Die Ansprache ist ein geschliffener Diamant und seine Worte sind Perlen. Deo gratias.
Samstag, 1. Mai 2010
Wahre Worte
Dieser ständige Ruf, dass der Papst nun ein eigenes Wort an Deutschland richten müsste, kommt mir manchmal etwas hysterisch vor. Denn der Papst ist der Oberhirte für die ganze Kirche. Wenn er etwas erklärt, dann spricht er immer zu allen. Ausgerechnet die Leute, die uns sonst gelegentlich vorwerfen, wir würden mit Blick auf Rom viel zu weisungsgebunden und abhängig sein, vermissen jetzt ein Wort des Papstes. Aber dieses Wort braucht man nicht zu vermissen, denn der Papst hat sich x-mal zum Missbrauch geäußert und ihn verurteilt - etwa bei seiner USA-Reise 2008 oder während seines Australienbesuchs
2008 oder bei anderen Gelegenheiten, wie etwa in dem Brief an die Kirche in Irland in diesem Frühjahr. Dinge, die einerseits fast selbstverständlich und andererseits öfter gesagt sind, muss der Papst nicht gebetsmühlenartig wiederholen - schon gar nicht auf Befehl.
aus einem Interview bei Domradio- - danke Alipius für den link zu dem insgesamt lesenswerten Interview.