Montag, 29. Oktober 2012

Neue Reihe bei Deutschland pro Papa: "Faszination Benedikt"

Liebe Leser,

wir von DpP haben mit unserem heute erschienenen Oktober Newsletter eine neue Reihe gestartet:


Was hat Papst Benedikt XVI. eigentlich an sich, daß Millionen ihm zujubeln, wohin er auch kommt? Vor allem Jugendliche aber auch Andersdenkende? Obwohl er ja angeblich altmodische Auffassungen vertritt, die von der "modernen Masse" nicht mehr lebbar sein sollen? DpP geht dieser Frage nach: was fasziniert an diesem kleine, weißgekleideten Mann- persönliche Zeugnisse und Theorien.

Jeden Monat wird ein Beitrag von einer Person zu finden sein- zu Wort kommen Jugendliche, Konvertiten, Leute aus den eigenen Reihen aber auch Fernstehende und Andersgläubige.

Den Anfang macht Herbert Beschmann, Protestant und Vater der 1. Vorsitzenden von Deutschland pro Papa, mit seinem "Römischen Essay":



Er ist eher - für einen Mann -, von kleiner Statur, in Zeiten hochgewachsener und schlanker Unternehmensführer eine bemerkenswerte Ausnahme. Sein Assistent achtet stets sorgfältig darauf, für seinen Chef ein Fußbänkchen bereit zu halten und hinter dem Rednerpult zu platzieren, wenn dieser mal wieder zu seinen Mitarbeitern sprechen möchte.
Und dann steht er da und redet – und man wundert sich immer wieder über die Ausstrahlung dieses Menschen, der so gar nicht in das Stereotypenbild des erfolgreichen Topmanagers passen will.

Ich frage mich jedes Mal wenn ich ihm zuhöre, welche Eigenschaften ich eher an ihm bewundern soll: seine intellektuelle Schärfe, mit der er vorsichtig aber nichts desto trotz
auf den Punkt genau die derzeitige Situation seines Hauses analysiert und seinen Mitarbeitern darlegt ohne zu vergessen, auf mögliche und notwendige Veränderungen hinzuweisen; oder die konsequente Botschaft von Gestik und Körpersprache, die ihnen signalisiert: „Ich meine was ich sage und ich stehe dafür ein“.

Ich höre ihm zu und denke: Hier spricht einer, dessen Aufrichtigkeit und Achtsamkeit gespeist wird einerseits von einer tiefen inneren Überzeugung, für sein Unternehmen das Richtige zu tun und das nicht nur in dem gegenwärtigen – man kann fast sagen: Kritischen Umfeld, in dem er sich mit seinen Mitarbeitern behaupten muss -, sondern auch gespeist von einem beeindruckenden Charisma, Kennzeichen und Voraussetzung jeglicher erfolgreicher Leadership, die es braucht, um die Umwelt für seine Ideen zu gewinnen.

Sein Visionen über eine erfolgreiche Zukunft seines Hauses, das hieraus folgende, notwendige Maß an unangepasstem und nicht dem Markt- und Zeitgeist verpflichteten Verhalten zusammen mit den Vorschlägen für eine vorsichtige Innovations- und Öffnungsstrategie („damit sich etwas ändert, muss alles so weit wie möglich bleiben, wie es war“): Hier wird eine Philosophie sichtbar, die vor allem auf Kontinuität setzt, auch dort wo, - wie Schumpeter es einmal ausdrückte:“ Kreative Zerstörung“ -, als eine weitere Option zur Wahl stände.

Ich bin sehr sicher, dass auch dieses Verhalten wohl überlegt und schlussendlich auch konsequent ist und nichts mit starrem Festhalten an angeblich verzichtbaren geistigen oder weltlichen Erfolgsfaktoren zu tun hat.

Die Botschaft des kleinen Mannes am Rednerpult an seine Zuhörer oder die Leser seiner Publikationen zum jetzigen und künftigen Zustand seines Unternehmens hat, so ist mein Eindruck, alle Diejenigen erreicht, die über den Tag hinaus Sinnerfüllung, Aufrichtigkeit und gelebte Authentizität als Maßstäbe ihres Verhaltens ansehen oder, wie es Hermann Hesse einmal ausdrückte: „Meine Aufgabe ist es nicht, das objektiv Beste zu geben, sonder das Meine so rein und aufrichtig wie möglich“.

Gemessen an diesem Anspruch hat mich dieser „Überzeugungstäter“ mit Firmensitz in Rom schon immer mächtig beeindruckt. Charismatischer Leader und emotionaler Kommunikator:
Um ihn, um die Zukunft seines Unternehmens, braucht man nicht zu bangen, der Botschafter und seine Botschaften: Sie werden beide gebraucht.

Herbert Beschmann

Unseren newsletter können Sie übrigens abonnieren, indem Sie sich in unserer Freundesliste eintragen !



Sonntag, 30. September 2012

Abenteuer Glaube im Kölner Domforum - eine Initiative von Deutschland pro Papa

UPDATE: Eine ausführliche Berichterstattung der Veranstaltung finden Sie u.a. hier


Herzliche Einladung zu unserer Veranstaltung im KÖLNER DOMFORUM anlässlich des vom Heiligen Vater ausgerufenen JAHR DES GLAUBENS:

"ABENTEUER GLAUBE - engagierte Christen legen Zeugnis ab"






Zum Beginn des von Papst Benedikt XVI. ausgerufenen "Jahr des Glaubens" bekennen sich fünf Christen zu ihrem Glaubensweg. 

"Es gibt so viele Wege zu Gott, wie es Menschen gibt." (Benedikt XVI.).

Deutschland pro Papa greift in unserer Zeit die Notwendigkeit auf, sich zu Kirche und Papst zu bekennen.



Wegen der begrenzten Anzahl von Sitzplätzen ist eine verbindliche schriftliche Anmeldung erforderlich bis zum 7. Oktober 2012 per E-Mail an
info@deutschland-pro-papa.de oder per Fax an 089 /688 00 669.

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung: per Mail an info@deutschland-pro-papa.de


Samstag, 23. Juni 2012

Offener Brief an Rüdiger Grube, Vors. der DB Ag


Ich möchte mich hiermit dem Brief von meinem Bloggerkollegen Josef Bordat anschließen, den ich auch per mail versendet habe:

Ein Offener Brief an Dr. Rüdiger Grube, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bahn AG


Sehr geehrter Herr Dr. Grube!
In der Regel schreibt man ja Offene Briefe, um damit dem Adressaten und der interessierten Öffentlichkeit zu zeigen, dass man gegen eine Haltung oder Maßnahme einsteht, die der Adressat vor eben jener Öffentlichkeit zu verantworten hat. Im vorliegenden Fall ist das anders: Ich möchte mich ausdrücklich bei der Deutschen Bahn AG dafür bedanken, dass diese den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des diesjährigen „Marsch für das Leben“ in Berlin Fahrpreisvergünstigungen gewährt. Ihr Unternehmen, das habe ich wohl verstanden, tut dies nicht, um sich weltanschaulich zu positionieren, sondern der gestiegenen Nachfrage nach Fahrkarten im Zusammenhang mit dieser Veranstaltung Rechnung zu tragen. Schließlich gilt ihr spezielles Tarifangebot ja sonst auch für die unterschiedlichsten Großveranstaltungen. Ihre Gründe werden daher betriebswirtschaftlicher Natur sein.
Ich darf Ihnen, Herr Dr. Grube, jedoch versichern, dass Sie sich damit nebenbei auch für eine gute Sache einsetzen und als Großunternehmen ihrer gesellschaftlichen Rolle gerecht werden. Hintergründe zum „Marsch für das Leben“ erfahren Sie bei Interesse auf der Seite des Veranstalters.
Ich möchte die Gelegenheit nutzen, diese offizielle Darstellung um einige persönliche Anmerkungen zu ergänzen, weil ich durch Presseberichte davon erfuhr, dass Ihrem Unternehmen hinsichtlich der Geschäftspolitik im Zusammenhang mit dem „Marsch für das Leben“ offenbar massive Vorwürfe gemacht werden.
Dazu kann ich Sie nur ermutigen, die dabei vorgetragenen Unterstellungen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des „Marsch für das Leben“ gegenüber, sorgfältig zu prüfen. Ist jemand, der sich für das Leben einsetzt, zwangsläufig „homophob“? Ist es tatsächlich „rechts“, sich für die Würde des Menschen einzusetzen, auch, wenn dieser behindert ist? Ist wirklich jeder „fundamentalistisch“, der Fundamente hat? Prüfen Sie, Herr Dr. Grube, bitte in aller Ruhe den Vortrag derer, die Ihr Tarifangebot zwar gerne für ihre eigenen Veranstaltungen in Anspruch nähmen (hierbei scheitert es offenbar am „Groß-“ in „Großveranstaltung“), dieses den Teilnehmerinnen und Teilnehmern anderer Veranstaltungen aber nicht gönnen, so wie sie diesen Anderen offenbar auch kein Recht auf Äußerung einer Meinung zubilligen, wenn und soweit diese von ihrer eigenen abweicht. Die Frage drängt sich auf, wessen „Demokratieverständnis“ hier problematisch ist: Das Ihrer künftigen Kunden oder das derer, die unbedingt verhindern wollen, dass aus Lebensschützern Bahnkunden werden?
Lassen Sie sich also, verehrter Herr Dr. Grube, nicht vom virtuellen Gegenwind aus der Bahn werfen! Auch besonders perfide Vergleiche mit Aufmärschen rechtsextremer Gruppierungen sollten nicht verfangen. Der Hinweis darauf, es handle sich beim „Marsch für das Leben“ um eine „verfassungsfeindliche Veranstaltung“ stellt die Sachlage auf den Kopf: Lebensschützer verteidigen die grundgesetzlich geschützte Würde und die Rechte des Menschen, denn das Recht auf Leben ist die notwendige Bedingung dafür, Würde und Rechte in Anspruch nehmen zu können, denn das kann nur ein Mensch, der lebt. Dass dabei zwischen menschlichem Leben vor und nach der Geburt kein prinzipieller Unterschied zu machen ist, soweit es eben um die grundgesetzlich geschützte Würde geht, hat das Bundesverfassungsgericht in bindenden Entscheidungen mehrfach festgestellt. Der „Marsch für das Leben“ steht also mit beiden Beinen auf dem Grundgesetz. Wer etwas anderes behauptet, kennt entweder das Anliegen des Lebensschutzes nicht – oder das Grundgesetz.
Ich hoffe, dass die Deutsche Bahn AG zu ihrer Entscheidung steht und den „Marsch für das Leben“ auch in den kommenden Jahren unterstützt!
Herzliche Grüße,
Ihr
Josef Bordat
Ich habe mir erlaubt, zu Ihrer Information einen Text zum Thema beizufügen: Lebensschutz. Worum es dabei (nicht) geht (URL: http://jobo72.wordpress.com/2010/09/17/lebensschutz-worum-es-dabei-nicht-geht/)

Dienstag, 24. April 2012

Pro multis heißt: für viele!

In seinem heute veröffentlichten Brief fordert der Hl. Vater auf, statt des "für alle" im eucharistischen Hochgebet das korrekte "für viele" zu verwenden. Die Erklärung hierzu ist im obigen link zu lesen (Originaltext des Briefes).

Zusammengefasst bedeutet das zwei Dinge:

Erstens die Treue zum Wort Jesu, der eindeutig gesagt hat "dies ist mein Blut, das für euch und für viele vergossen wird", und zweitens: es stellt korrekt die Wahlfreiheit eines jeden Menschen fest, das Blut Christi und damit die Erlösung anzunehmen oder nicht. Das Blut, das vergossen wurde zur Vergebung der Sünden, wurde vergossen für die Vielen, die diese Erlösung auch annehmen möchten.

"Für alle "würde bedeuten, daß auch Nichtchristen und Ungläubigen das Blut Christi zur Vergebung der Sünden quasi aufgedrängt wird. Die korrekte Übersetzung ist also nicht nur schriftgetreu, sondern auch ehrlicher.

Man darf jetzt auf die Katechese der Bischöfe und Pfarrer im deutschen Sprachraum gespannt sein, die der Hl. Vater ja schon länger erwartet. Eine freundliche, aber deutliche Mahnung war längst fällig, bleibt zu hoffen, daß ihr diesmal nachgekommen wird.

Montag, 16. April 2012

85 Luftballons zum Geburtstag- ein Bericht von Deutschland pro Papa



Am Sonntag, den 15.4. startete die Initiative "Deutschland pro Papa" 85 gelbe und weiße Ballons zur Ehre des 85ten Geburtstag des Hl. Vaters von dem so genannten "Papsthügel" auf dem Islinger Feld in Regensburg. Nur die hartgesottensten Anhänger fanden sich bei strömendem Regen und Wind ein, um 12 Uhr waren es ca 70 Personen, die sich nicht abschrecken ließen und mit Schirmen und Ballons bewaffnet "Viel Glück und viel Segen" sangen und das Regina Coeli beteten. 85 Ballons flogen trotz Regen davon, an jedem war ein Briefchen mit eine Kurzinfo für den Finder und Sonnenblumensamen befestigt- der Finder wird gebeten, die Samen als Zeichen der Hoffnung und des Wachstums zu pflanzen. Nach einem abschliessenden, 3-fach donnernden "VIVA IL PAPA" machten sich die Regensburger wieder auf in ihre warmen Stuben- und wir sind gespannt, wo die Ballons auftauchen und welche Rückmeldungen kommen!




Bild: Eva Benedicta Sherpa

Punkt 12.00 h zum Beginn des Regina Coeli steigen die Ballons gen Regensburger Himmel und tragen die "Frohe Botschaft" in aus in die Welt ....

Wir danken für die Berichterstattung:


kath.net

Mittelbayerische Zeitung

Regensburger Wochenblatt

dem regionalen TV Sender TV Aktuell

Vaticanista news


(tbc)

HAPPY BIRTHDAY von Deutschland pro Papa




Geliebter Heiliger Vater!

Am heutigen Tag danken wir Gott für das große Geschenk Ihres Geburtstages. Wir wünschen Ihnen noch viele gesunde Jahre!

VIVA IL PAPA!

Mittwoch, 15. Februar 2012

„85 Luftballons für Benedikt – Zeichen der Hoffnung“

Nach längerer Pause melde ich mich zurück- und habe gleich eine besonders schöne Info für alle meine Leser :-) Bitte vormerken und zahlreich zum Papsthügel pilgern!


Anlässlich des 85. Geburtstages des Heiligen Vaters, Papst Benedikt XVI., startet die Initiative „Deutschland pro Papa " eine außergewöhnliche Aktion: "85 Luftballons für Benedikt- Zeichen der Hoffnung".

Unter Schirmherrschaft des Papstbruders und ehem. Domkapellmeisters Prälat Dr. Georg Ratzinger werden am Vortag seines 85ten Geburtstages, nämlich am Sonntag, den 15.4.2012, pünktlich zum Angelus um 12.00 Uhr, 85 gelb-weiße Luftballons vom „Papsthügel“ in Regensburg gestartet.

Bereits dreimal besuchte Papst Benedikt XVI. in seiner erst 7-jährigen Amtszeit seine alte Heimat. Sein Besuch 2011 stand unter dem Motto „Wo Gott ist, da ist Zukunft“ Der Heilige Vater rief zur Neuevangelisierung unserer heute von Gott entfremdeten, gar gottlosen Welt auf. Diesem Ruf will „Deutschland pro Papa" nun folgen: um auch diejenigen zu erreichen, die der Kirche oder dem christlichen Glauben an sich fern stehen, hat sich das DpP Team etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Jeder Ballon wird ein kleines Briefchen tragen, das mit einigen Sonnenblumensamen gefüllt ist: Samen als Zeichen des Wachstums und der Hoffnung - Hoffnung für ein neues Leben, feste Verwurzelung im Glauben und Wachstum. Die Ballons tragen diese Zeichen der Hoffnung über das Land, und der Finder wird in dem Briefchen ermutigt, doch die Samen zu pflanzen. Auch wenn der Finder nicht religiös ist, kann ein Same immer ein Zeichen der Hoffnung sein. Den Finder, der uns die schönsten Bilder seiner Sonnenblumen sendet, erwartet eine Überraschung - und natürlich veröffentlichen wir die Fotos auf unserer website!

Die ersten 85 Besucher, die ab 11 Uhr auf dem „Papsthügel“ eintreffen, bekommen einen Ballon in die Hand und dürfen ihn um 12 Uhr steigen lassen! Anschließend beten wir alle zusammen des Angelus!

Tragen wir gemeinsam mit unserem Heiligen Vater die Hoffnung der Frohen Botschaft durch möglichst viele kräftig leuchtende Sonnenblumen symbolisch in die Welt hinaus, als ein Zeichen der Freude und der Zuversicht auf eine bessere und friedvolle Zukunft!
 
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